13. Jan.
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Bewertung:4.5

War überraschend gut 🥰 Beim Stöbern im Kindlestore bin ich über "Friesland Opfer" gestolpert, und angesprochen vom Klappentext musste ich die Geschichte auch sofort lesen. Hab mir das Buch also über KU geliehen und bin eigentlich ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen und wurde wider Erwarten positiv überrascht. Von der ersten bis zur letzten Seite war es Spannend, war es für mich unvorhersehbar, war es der perfekte Krimi, und so wie der Fall ausgegangen ist, für mich auch sehr überraschend, denn das was kam sah ich nicht kommen. Ich mochte das komplette Ermittlerteam, sei es Fabiu, Carsten, Manu oder alle anderen aus der Kieler Truppe. Ich mochte die übrigen Personen die die Geschichte vervollständigt haben. Ich mochte dass die Autorin die perfekte Mischung aus Arbeit, Beruf, Ermittlungen und Privatem der Ermittler vermischt hat. Ich mochte das Setting. Ich mochte, dass der Fall eine für mich unvorhergesehene Wendung genommen hat. Ich mochte den Spannungsbogen und den anhaltenden roten Faden welcher sich von Anfang bis zum Ende durch die Geschichte zog. Ich mochte den bildlichen und flüssigen Schreibstil. Ich mochte den schwarzen Humor und auch den Humor im Allgemeinen. Ich mochte das Gesamtpaket. Und weil mir hier alles so gut gefallen hat, durfte auch schon das nächste Buch einziehen 🤓. Der halbe Stern Abzug, weil mir ein paar Fehler begegnet sind 🤭. Von mir gibt es 4,5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)
FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)von Nele BruunFeuerWerke Verlag
30. Dez.
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Bewertung:3.5

Die Autorin Nele Bruun hat mit ihrem Kriminalroman „Frieslandopfer“ den ersten Band rund um die beiden Ermittler Wolf und Covaci geschrieben. Da es der Auftakt zu einer Krimi- Reihe ist, kann man diesen ohne Vorkenntnisse lesen. Klappentext: Es ist Hochsaison in Wyk auf Föhr. Nur der beliebte Barbesitzer Harald Königsberger verpasst den Trubel. Denn er liegt tot in seinem Haus am Strand. Die vielen Messerstiche im Körper des Opfers deuten auf einen Rache-Akt hin. Doch die Inselbewohner sind sich sicher: Harald Königsberger war ein unbescholtener Bürger und hatte weder Feinde noch Geheimnisse. Ein gefährlicher Trugschluss, der Kommissar Carsten Wolf und seinen unerfahrenen Partner Fabiu Covaci auf eine harte Probe stellt. Aber nicht nur der Fall wirft Fragen auf, sondern auch Fabius Personalakte. Dabei muss Carsten sich zu 100% auf seinen Partner verlassen können, denn sehr schnell wird klar, dass auf Föhr weitere Leben in Gefahr sind... Der Kriminalroman „Frieslandopfer“ war mein erstes Buch aus der Feder von Nele Bruun. Hier hat mich vor allem die Location gereizt, kenne ich Wyk auf Föhr doch ganz gut, ich habe hier schon öfters Urlaub gemacht und war daher sehr auf die Umsetzung der Örtlichkeiten innerhalb des Kriminalfalles gespannt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Dies führt dazu, dass dies ein kurzweiliger Kriminalroman wird, welcher sich zügig weg lesen lässt. Durch die Art, wie der Mordfall aufgeklärt wird, entwickelt sich eine Art Sogwirkung. Als Leser möchte man nur zu gerne wissen, was hinter diesem Gewaltakt steckt. Auch hat die Autorin einen bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Örtlichkeiten gut vorstellen kann. Ebenso hat man als Leser quasi das Gefühl, dass einem Mal ein lauer Nordseewind um die Nase weht. Meiner Meinung nach schafft es Bruun auch ganz gut, die Spannung konsequent oben zu halten. Dies schafft sie auf verschiedene Art und Weise. Sei es durch den Mordfall an sich und den Ermittlungsarbeiten, oder auch durch diverse Charakterkonstellationen, welche ebenfalls viel Konfliktpotential aufweisen. Zu Beginn des Buches wird der Leser sofort mitten in das Geschehen hineingeworfen. Er wird Zeuge eines Mordfalles und ist dabei, als der Barbesitzer Harald Königsberger ermordet wird. Natürlich ist man dadurch ein wenig schlauer als das Ermittlerteam, aber etwas Konkretes weiß der Leser dadurch auch nicht. Dies führt dazu, dass man fleißig miträtseln kann und mit überlegt, was hinter dieser Tat stehen könnte. Stück für Stück werden neue Gegebenheiten aufgedeckt, so langsam lichtet sich der Nebel und man bekommt ein besseres Bild von dem Opfer. Immer mehr ergibt sich ein Gesamtbild und so langsam erkennt man die Zusammenhänge. Natürlich stellt sich die Frage, wer hinter diesem Racheakt steckt und was dem Täter dazu bewegt hat – dazu muss das Leben des Opfers näher beleuchtet werden. Am Anfang wird es so dargestellt, dass das Opfer eine reine Weste hat und von jedem geliebt und geschätzt wurde. Aber im Verlaufe der Ermittlungen wird dieses Bild korrigiert und es kommen einige Entdeckungen ans Licht. Nicht alle Informationen oder Wege führen die Ermittlungen ans Ziel, es müssen auch Fehlschläge eingesteckt werden. Die beiden Ermittler setzten sich aus Kommissar Wolf und seinem neuen Partner Covaci zusammen. Carsten Wolf sucht derzeit einen neuen Partner. Seine Kollegin und bisherige Partnerin Manu ist derzeit auf Grund eines Autounfalles krankgeschrieben und ihre Genesungszeit wird noch etwas dauern. Man bekommt den Eindruck, dass die beiden ein eingespieltes Team waren und Carsten Wolf tut sich doch recht schwer, dass er einen neuen Partner bekommen soll. Für ihn trifft dieses Klischee – harte Schale, weicher Kern – wohl soweit ganz gut zu. Er gibt sich distanziert und skeptisch, gewisse Gedankengänge erarbeitet er sich zum Teil lieber alleine. Seinem neuen Partner Fabiu Covaci gegenüber ist er eher negativ eingestellt. Dieser hat keine reine Dienstakte, er wurde quasi zwangsversetzt und versucht sich im LKA Kiel neu einzufinden. Er wurde aus Bayern nun in den Norden Deutschlands versetzt und sucht derzeit auch eine bezahlbare Unterkunft für seine Familie. Alles unter einem Hut zu bekommen, ist für Covaci nicht immer einfach – auch muss er sich gegen einige Vorurteile behaupten, sei es nun wegen seiner Versetzung oder wegen seiner Abstammung. Ich finde es gut umgesetzt, wie die beiden erst zueinander finden müssen, wie sie es sich erarbeiten müssen, dass sie auch miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Dennoch war es mir persönlich zum Teil etwas zu viel Privates, welches nebenbei in die Story eingearbeitet wurde. Auch hatte ich persönlich so ein bisschen meine Schwierigkeiten mit den Charakteren, sowohl jeder der beiden separat als auch im Team. Zu Ende des Buches habe ich mich an die Konstellation und auch die Eigenarten des jeweiligen Charakters gewöhnt. Insgesamt konnte mich die Autorin Nele Bruun mit ihrem Kriminalroman „Frieslandopfer“ gut unterhalten. Dieser lässt sich flüssig lesen und man kann wunderbar miträtseln, weil man nur zu gerne wissen möchte, was hinter dieser Gewalttat steckt. Daher merkt man gar nicht, wie die Seiten nur so dahinfliegen. Ich persönlich hatte mit dem Ermittlerteam ein paar kleinere Probleme, ich bin nicht sofort mit ihnen warm geworden. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.

FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)
FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)von Nele BruunFeuerWerke Verlag
25. Mai
Bewertung:5

Ein beliebter Barbesitzer wird in seinem Haus brutal ermordet aufgefunden. Alle Personen aus seinem Umfeld erzählen, wie hilfsbereit und gesellig der Tote war, doch Feinde soll es nicht geben. Kommissar Carsten Wolf und sein neuer Partner Fabiu Covaci sollen in diesem Fall ermitteln. Covaci wurde aus München in den Norden mehr oder weniger strafversetzt und ist ein ruhiger sowie zweifelnder Charakter, den ich als Leser zu Beginn des Buches nicht so recht einschätzen konnte. Doch umso mehr ich seinen Standpunkt und seine Person kennenlernte, um so mehr wuchs er mir ans Herz. Carsten Wolf ist ein alteingesessener Kommissar, der Schuldgefühle gegenüber seiner alten Partnerin hat, da diese noch im Krankenhaus ist, wegen eines Unfalls, den er verschuldet hat. Das ungleiche Kommissaren-Paar begibt sich auf Spurensuche , immer wieder können sie nicht über ihren eigenen Schatten springen und dem anderen vertrauen. Sie müssen sich jedoch irgendwie dienstlich zusammenbringen , um den Fall zu lösen. Die Geschichte selber hat mir sehr gut gefallen, und ich bin dank der Autorin auf mehreren falschen Fährten gelandet, bis es irgendwann „Klick“ gemacht hat. Durch den angenehm flüssigen Schreibstil wurde ich als Leser wunderbar durch das Buch getragen. Der Wechsel zwischen Spannung und Humor empfand ich als sehr gut, auch wenn die Spannung auf jeden Fall überwog. Die Charaktere sind sehr anschaulich beschrieben und nehmen in der Geschichte eine sehr gute Entwicklung wahr, was mir sehr gut gefiel. Alles in allem wurde ich mit diesem Buch sehr gut unterhalten und hoffe bald mehr von Nele Bruun lesen zu dürfen.

FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)
FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)von Nele BruunFeuerWerke Verlag
22. Mai
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Bewertung:5

Ein toter Geschäftsmann. Der bekannteste auf der Insel Wyk auf Föhr. Harald Königsberger ist nicht nur tot. Auch seine Hoden wurden im abgeschnitten. Doch offenbar bleibt es nicht bei diesem Vorfall, denn im Laufe der Ermittlungen von Wolf und Covaci gibt es noch eine Leiche und dazu noch ein verschwundenes Mädchen. Nicht nur, dass Covaci neu in der Dienststelle ist und direkt ins kalte Wasser geschmissen wird, in dem er mit auf die Insel fahren soll, ist Wolf selber mit seinen Problemen ein wenig beschäftigt, denn seine eigentliche Partnerin ist im Krankenstand. Ein Autounfall, wo er der Fahrer war und sie nun nicht mehr laufen kann. Er kann sich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, das Covaci sie ersetzen soll. Und doch schaffen die beiden es, sich auf der Insel und während der Ermittlungen aneinander anzunähern, gemeinsame Wege zu finden und den verrückten Fall zu lösen. Spannende Ermittlungen, einiges an Humor kommt auch drin vor und interessante Wendungen. Ich habe das Buch nur schwer aus der Hand legen können und war bei einigen Dingen wirklich überrascht, weil ich doch andere Vermutungen hatte. Doch irgendwann zum Ende hin, hatte ich meine Vermutung dann auch und konnte sie bestätigt lesen. Auch die Charaktere gefallen mir sehr gut. Ob nun einzeln oder auch im Miteinander. Hier hat Nele Bruun wirklich gute Charaktere und Beziehungen geschaffen, die das Buch noch mal ansprechender für mich gemacht haben. Von mir bekommt "Frieslandopfer" verdiente 5 Schmetterlinge.

FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)
FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)von Nele BruunFeuerWerke Verlag
22. Mai
Bewertung:5

Toller Krimi von der ersten bis zur letzten Seite

„Frieslandopfer“ Nele Bruun FeuerWerke Verlag Worum geht es: … siehe Klappentext, dafür oben einfach swipen 😉 Meine Meinung: „Frieslandopfer“ ist ein schöner Krimi für zwischendurch. Durch die recht kurzen Kapitel und den sehr guten Schreibstil der Autorin, lässt sich der Roman zügig lesen. Die Geschichte hat mich direkt von Anfang an abgeholt und ich hab sie bis zur letzten Seite als sehr angenehm und unterhaltend emfunden. Die Protagonisten fand ich authentisch und sympathisch und jede einzelne Charaktere stand wunderbar für sich. Die Schauplätze waren sehr gut und bildlich erklärt, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Handlung habe ich als sehr real empfunden, da sie auch ein sehr sensibles Thema beinhaltet. Der Spannungsbogen wurde bis zum Ende gehalten und das Rätsel um den Täter löst sich auch zum Ende erst auf. Hier und da musste ich tatsächlich schmunzeln oder lachen. Das fand ich auf jeden Fall sehr auflockern. Fazit: Ich habe mich während der ganzen Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den nächsten Band. Eine klare Leseempfehlung Für mich absolute ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)
FriesLandOpfer (Nordseekrimi) (Küstenkrimi)von Nele BruunFeuerWerke Verlag