
𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕: Nach einer Pandemie sind 90 % der Menschen von der Erde verschwunden und jeder kämpft nun für sich selbst und sein Überleben. Als Andrew versehentlich in eine Bärenfalle tritt und sich schwer verletzt durch die Wälder schleppt, trifft er auf eine kleine Hütte, die von Jamie bewohnt wird. Dieser bietet ihm seine Hilfe an und bald gehen sie gemeinsam auf eine Reise durch die Reste der Zivilisation. Doch die Hindernisse lassen nicht lange auf sich warten. 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: Ich habe es geliebt! 🥹 Das Englisch ist angenehm leicht verständlich und damit auch für Leser*innen geeignet, die noch nicht so viel Erfahrung mit englischsprachigen Büchern haben. Gleichzeitig schafft Erik J. Brown eine unglaublich bildhafte Atmosphäre. Die Reise von Jamie und Andrew ist so lebendig beschrieben, dass ich mir viele Szenen wie einen Film vor meinem inneren Auge vorstellen konnte. Besonders begeistert hat mich das Erzähltempo. Das Buch ließ sich wahnsinnig schnell lesen und ich konnte es stellenweise kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, welche Herausforderungen als Nächstes auf die beiden warten würden. Über allem schwebt dabei die Frage: Wie weit würdest du für dein eigenes Überleben und für die Menschen gehen, die dir wichtig sind? Trotz der ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz. Immer wieder lockern Anspielungen auf die Popkultur die Geschichte auf, während Andrew zB. ganze Filme nacherzählt, weil es keinen Strom und somit kein Fernsehen mehr gibt.. Die Entwicklung der beiden fand ich wunderschön umgesetzt. Zu beobachten, wie sie nach und nach Vertrauen zueinander aufbauen, sich öffnen und einander näherkommen, hat mir unglaublich gut gefallen. Eine große Empfehlung für alle Fans von postapokalyptischen Geschichten, spannenden Roadtrips, Slow Burn Romance und queerer Repräsentation.





















































