
Wichtige Gedanken und sicher ein guter Einstieg ins Thema Feminismus, aber ...
... Die Autorin zeichnet eine Bild von einer Gesellschaft, die entsteht, wenn Frauen aufhören Care Arbeit zu leisten - beruflich wie auch privat. Und es passiert was passieren muss: die Welt steht still. Die Entwicklung dazu passiert extrem schnell - die drastische Darstellung zeigt auf, wie viel Frauen leisten und diese Geschichte ist gut um einen Einstieg ins Thema zu bekommen. Mir hat es leider nicht gefallen - der Schreibstil ist wunderbar und erzeugt einen Sog, aber die Charaktere haben wenig Tiefe und wirken eher wie Überbringer von Botschaften und Ideologien. Die Charaktere haben wenig Tiefe; Erzählstränge, die wirklich Tiefe hätten bringen können, werden fallen gelassen. Die Quintessenz: ohne Frauen keine funktionierende Gesellschaft. Durch die fehlende Tiefe und die Charaktere als Sprecher für Feminismus und Gleichberechtigung wirken deplatziert, jede Sendung wird auf ein Später vertröstet, das niemals kommt. Ein gutes Buch zum Einsteigen, aber für Menschen, die mehr im Thema Feminismus sind nicht zu empfehlen - zu wenig Tiefe, zu wenig Neues. Das Buch hätte mehr Potential gehabt und es leider nicht genutzt und stattdessen wichtige Themen wie Sexualität und Kapitalismus nur oberflächlich und klischeebehaftet wiedergegeben.

























































