Perfekt für die warme Jahreszeit!
The Summer of Broken Rules ist für mich ein idealer Sommerroman. Ich habe das Buch selbst in der warmen Jahreszeit gelesen, und genau dadurch konnte ich die Atmosphäre besonders intensiv nachempfinden. Die Geschichte spielt im Sommer, ist leicht, emotional und zugleich tiefgründig – eine sehr gelungene Kombination. Im Mittelpunkt steht Meredith, die ihre Schwester verloren hat und mit ihrer Trauer umzugehen versucht. Vor dem Hintergrund einer Familienhochzeit kommt die gesamte Verwandtschaft zusammen und spielt das traditionsreiche Spiel „Killer“. Dieses Spiel war für mich eines der stärksten Elemente des Buches: originell, spannend und ein tolles Mittel, um den familiären Zusammenhalt zu zeigen. Trotz Ehrgeiz und Wettkampf stehen Liebe, Respekt und Gemeinschaft immer im Vordergrund. Man spürt, wie wichtig der Familie sowohl die Hochzeit als auch die gemeinsame Zeit ist. Neben Humor und Leichtigkeit nimmt auch das Thema Trauer einen wichtigen Platz ein. Der Verlust von Claire ist stets präsent und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe, ohne sie zu erdrücken. Besonders mochte ich die Entwicklung zwischen Meredith und wit (Stephen). Ihre Beziehung wirkt glaubwürdig und süß – kein überstürztes Verlieben, sondern ein realistisches Annähern und gegenseitiges Schwärmen in kurzer Zeit Kritisch sehe ich allerdings den Umgang mit Merediths Freundinnen. Sie werden im Verlauf der Geschichte stark in den Hintergrund gedrängt, was schade ist. Auch wenn Meredith trauert, hätte ich mir gewünscht, dass ihre Freundschaften eine größere Rolle spielen und nicht fast vollständig durch die Beziehung zu Stephen ersetzt werden






























































