
„It hurts a whole lot less to be hated when you’re not being yourself than it does not to be loved for who you are.“
„Mile High“ ist das erste Buch der Windy City Reihe von Liz Tomforde. Sie wurde 2022 veröffentlicht und die original Print-Ausgabe hat 490 Seiten. Zanders ist in seinem siebtem Jahr als professioneller Hockeyspieler der Raptors in Chicago. Er macht viel Geld mit seinem gefakten Image eines Playboys und als Arschloch. Er steht kurz vor der Erneuerung seines Vertrages mit dem NHL Team und es scheint so, als wolle die ganze Stadt sein wahres Ich nicht sehen, obwohl er gerne einfach er selbst sein möchte. Stevie hatte immer das Gefühl, wegen ihres berühmten Zwillingsbruders die zweite Wahl zu sein. Außerdem hat sie ein mangelndes Selbstbewusstsein wegen ihres Körpers, der nun mal kurviger ist, als der anderer Frauen. Sie wird die ganze Saison den Raptors auf ihren Außenspielen als Flugbegleiterin begleiten. Dort entstehen die ersten Konflikte der beiden Protas, denn Stevie hat sich geschworen nie wieder etwas mit einem arroganten Hochleistungssportler anzufangen und Zanders ist es nicht gewohnt von irgendwem abgewiesen zu werden. „her body is perfectly full, with plenty to grab onto“ Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie liebt es second hand zu kaufen und er ist eine totale Diva. Die Charaktere wurden wunderschön ausgearbeitet. Die Handlung ist in der ersten Person aus Zanders oder Stevie’s Sicht geschrieben. Die Handlung liest sich schön weg. Es gibt unendlich viel spice, aber der Aufbau der Beziehung bleibt realistisch. Leider wiederholt sich die Schriftstellerin andauernd. Das ist sehr nervig. Anstatt durch Handlungen zu sprechen, liest man ständig warum sich jemand wie fühlt. Also zum Beispiel hat Zanders einmal eine Panikattacke, was definitiv ausreicht um zu beschreiben was er fühlt. Über das komplette Buch verteilt muss man das noch öfter ansprechen wie er sich fühlt. Es geht in diesem Buch darum Liebe zulassen zu können. Es geht darum, wie Kinder sich schnell von ihren Eltern vernachlässigt fühlen, wie erwachsene Kinder mit physisch missbräuchlichen Eltern umgehen können, z.b durch Kontaktabbruch, und wie man wieder zusammen finden kann. Generell geht es um Familie, Zugehörigkeit und die Akzeptanz des eigenen Charakters oder Körpers. „death on pussy is the only way I plan on going“ Die Wiederholungen waren leider echt nervtötend. Dadurch könnte man locker 100 Seiten streichen. Abgesehen davon war die Geschichte sehr fesselnd. Eine Wohlfühllektüre, etwas für zwischendurch oder um aus einer Leseflaute rauszukommen.































































