15. Feb.
Bewertung:5

Wie weit würdest du gehen, wenn dein Herzensmensch sterbenskrank ist? Und das in einer Welt die nicht mehr existiert wie du sie kennst?! Genau darum geht es in dieser packenden Dystopie. Eine Familie kämpft ums Überleben und noch dazu ist eine von ihnen Sterbenskrank. Marie hat sich an der Seuche angesteckt, die Milliarden Menschen dahin gerafft hat. 😢🤒😷 Die Suche nach einem Heilmittel beginnt. Also…es geht auf jeden Fall um ein spannendes Thema, welches durch einen angenehmen ruhigen Schreibstil toll hervorgebracht wird! Diese Dystopie ist sehr angenehm zu lesen, da es kein hektisches Buch ist. Man lernt die ganzen Charaktere kennen und wird in einem sanften Tempo durch die Geschichte geleitet. Die Spannung ist trotz allem voll zu greifen und wird durch die ruhige Erzählung super hervor gebracht. 👍🏻 Das Setting ist klasse beschrieben! Tatsächlich habe ich mir die Landschaft von Irland auch genauso vorgestellt. 🥰 Die Charaktere kamen alle authentisch rüber! Man findet direkt einen Draht zu ihnen und fiebert total mit. Es werden verschiedene Sichtweisen gezeigt und man ist so voll im Bilde. Man bekommt jede Handlung der deutschen Familie Immergrün mit, aber man verpasst auch auf der Seite der Iren nichts! Das finde ich wichtig, denn alle haben ein Päckchen zu tragen, jeder seine Aufgabe in seiner Gruppe und der eine oder andere hat seine eigenen Vorstellung wie es weiter im Leben gehen soll. Bis zum Schluss habe ich total mit gefiebert! Und möchte euch dieses Buch wirklich sehr ans Herz legen, gerade weil ich es auch für Dystopie Anfänger echt klasse finde!

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
20. Feb.
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Bewertung:5

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

Mit "Die Bürde der Zukunft" beginnt die apokalyptische Endzeit-Dystopie Trilogie von Clarissa Kühnberger. Irgendwie hatte ich beim lesen die ganze Zeit, die "The Walking Dead"-Welt im Kopf, nur ohne Zombies🤔😂 Kurz zur Story: Die Welt wurde von einer Seuche heimgesucht und so ziemlich alle Erwachsenen sind gestorben. Die Kinder und Jugendlichen regieren nun die Straßen der Städte. Wir begleiten die Familie Immergrün, wie sie in Irland ein Heilmittel suchen. Ich muss ehrlich sagen, die Ausarbeitung der Charaktere ist einfach unglaublich. Sie werden so detailliert beschrieben, dass man mit ihnen einfach mitfühlen muss. Entweder man liebt sie oder hasst sie, aber ihre Charakterzüge und Handlungen sind 100% authentisch! Auch die Welt wird unglaublich super beschrieben. Besonders, wie sie sich durch die Seuche entwickelt hat. Man muss sagen, die Kinder sind kein Stück besser als die Erwachsenen und die Welt ist ein Ort voller Gewalt geworden. Und genauso ist das Buch auch, voller Gewalt und Düsternis. Es ist wirklich super zu lesen und man hat die ganze Zeit volle Spannung. Nur die Kapitel fand ich manchmal etwas lang, aber das macht die geniale Story wieder weg. Ich kann dem Buch nur eine Leseempfehlung aussprechen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht😁

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
11. Dez.
Bewertung:5

Die Bürde der Zukunft hat mich sprachlos zurückgelassen. Der Schreibstil des Buches ist außergewöhnlich gut und schafft es, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Besonders beeindruckend war, wie es die Autorin geschafft hat, die Charaktere so lebendig und vielschichtig darzustellen, dass ich mich mühelos in sie hineinversetzen konnte. Ihre Emotionen und Konflikte fühlten sich real an, als wäre ich ein Teil ihrer Welt. Immer wieder gab es Momente, die mich völlig überrascht haben – diese „Wow-Momente“ trieben die Spannung in ungeahnte Höhen und ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Jede Wendung fühlte sich durchdacht an, und dennoch blieb das Geschehen bis zum Schluss unvorhersehbar und das Ende hätte ich niemals so erwartet. Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte; es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Wer nach einem fesselnden und tiefgründigen Leseerlebnis sucht, sollte Die Bürde der Zukunft unbedingt lesen.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
2. Sept.
Spannend, blutig - und so gut 👍🏻
Bewertung:5

Spannend, blutig - und so gut 👍🏻

Was passiert, wenn eine Seuche alle Erwachsenen auslöscht und nur die Kinder und Jugendlichen zurücklässt? Clarissa Kühnberger ist dieser Frage in „Die Bürde der Zukunft“ nachgegangen und hat eine brutale, aber auch sehr authentische Dystopie gezeichnet. Verrohung, der Kampf um Ressourcen, das (Über)Leben in einer Welt ohne moderne Technik und der tägliche Kampf um ein wenig Menschlichkeit sind sehr gut eingefangen. Vor allem, da die Protagonisten in Irland auf eine Gesellschaft treffen, die einen anderen Weg gegangen ist. Ein Twist, der die die Gegensätze der beiden Parteien noch einmal deutlich hervorhebt. Das sehr intensive Worldbuilding und die Zerrissenheit der Charaktere haben es mir schwer gemacht, klar zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Jede Person hat ihre Gründe für ihr Verhalten und viele Entscheidungen sind aus den jeweiligen Erfahrungen heraus getroffen. Über diese erfährt man nach und nach mehr, was so manche „böse Tat“ im Nachgang verständlich macht. Man spürt sehr deutlich, wie im Laufe der Geschichte zwei Welten aufeinanderprallen, die eigentlich nur die eigenen Leute beschützen und alles richtig machen möchten, aber an den Umständen und den eigenen Erfahrungen scheitern. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, denn es beschönigt nichts. Brutalität und Gewalt sind an der Tagesordnung, es fliest viel Blut und oft wird erst geschossen und dann geredet. Dennoch ist die Geschichte sehr mitreisend und stellt einen oft vor die Frage, wie man selbst reagiert hätte, hätte man das erlebt, was die Protagonisten erlebt haben. Die Story führt einen durch deren verschiedene Sichtweisen und manchmal will man den einen oder anderen Charakter einfach schütteln, damit er zur Vernunft kommt. Und kann dennoch komplett verstehen, warum dieser sich so verhält und handelt. Ein Buch voller moralischer Dilemma und keinem klaren Gut und Böse, welches die Welt nach einer Pandemie sehr gut nachzeichnet und dabei nichts romantisch beschönigt. Gewalt, Macht, Entbehrung, Angst, Hoffnung und moralische und seelische Verrohung - alles in die Schönheit Irlands eingebettet. Eine spannende und mitreisende Kombi, die wohl näher an der Realität dran ist, als mir lieb ist 🫣

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
6. Aug.
Brutal, dystopisch und doch emotional.
Bewertung:5

Brutal, dystopisch und doch emotional.

Verschiedene Handlungsstränge, die mit unterschiedlichen Blickwinkeln glänzen. Casual Queerness, generelle Vielfalt. Das Buch in einem Satz: Erst einmal einen Blick in das Grauen geworfen, wird es dich verändern. Doch im richtigen Licht kannst du noch immer glänzen. Gewalt ist definitiv nicht nur eingewebt, sondern ein Kernelement der Dystopie - aber es passt. Die Welt nach dem Ausbruch einer verheerenden Seuche, die fast alle Erwachsenen das Leben gekostet hat. Und sie wütet noch immer, ohne ein Heilmittel - außer, man glaubt dem Mythos, dass es in Irland eines geben soll … Aufopferung, Machtgier, Sucht, und Nächstenliebe. Mein liebstes Zitat: „Doch vielleicht war es das, was es bedeutete, alles für Marie zu tun. Nicht zu töten. Zu foltern. Den Atlantik zu überqueren. Sondern über sich selbst hinauszuwachsen und bereit zu sein, ihre eigens auferlegten Prinzipien, ihren Stolz und ihre Maske abzulegen und den Menschen zu zeigen, wer sie wirklich war. Was sie empfand. Und was sie fürchtete. Dieser Moment war schwerer für Livia als jeder Mord. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Das Wissen, dass alles in der Hand einer anderen Person lag, dass sie keinen Einfluss nehmen konnte, machte sie schier krank.“ Mein Fazit: Ich hab meine Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, aber dann habe ich sie quasi inhaliert. Von mir gibts eine Empfehlung, mit dem Hinweis, dass man unbedingt die Triggerwarnung lesen sollte.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
1. Aug.
Bewertung:5

Die Bürde der Zukunft - Die Bürde-Reihe 1 von Clarissa Kühnberger Klappentext: »Sie ist eine von vielen.« Unzählige Male hat Livia sich diese Phrase selbst sagen hören, doch nun war es anders. Nun betraf es ihre Schwester, die im Sterben lag. In der Ferne erhoffte sie sich die Rettung. Und Livia würde alles tun, um Marie zu heilen, koste es, was es wolle. Zehn Jahre nach dem Fund des Tarkoff-Bakteriums, welches Wissenschaftler aus dem Permafrost in die Zivilisation brachten, kämpfen die letzten Menschen ums Überleben. Doch nicht nur Hunger, Kälte und Krankheiten machen ihnen zu schaffen. Es sind vor allem die Feindseligkeiten und Bandenkriege, die noch immer etliche Opfer fordern. Milliarden von Erwachsenen sind ums Leben gekommen und haben ihren Kindern eine Welt voller Chaos und Schrecken hinterlassen. Eine Welt, in der die Toten die Glücklicheren sind. Erstmal herzlichen Dank für dieses tolle Rezensionsexemplar. Das ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss gestehen, dass ich zu Beginn noch etwas skeptisch war.  Am Anfang gab es einige Charaktere, die vor Einzigartigkeit und Vielfalt nur so strotzten. Hat mir super gut gefallen. Klar, es hat etwas gedauert, bis man alle unter einen Hut gebracht hat, aber das fand ich jetzt nicht so schlimm. Hatte dort ziemlich schnell den Durchblick. Von der Story her hat mich das Buch sehr schnell in seinen Bann gezogen. Flüssiger Schreibstil, angenehme Wortwahl. Dazu kommt der gleichbleibende Spannungsbogen. So in der Hälfte des Buches hat man schon das Gefühl, dass es in verschiedene Richtungen gehen kann. Also der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dazu kommen natürlich noch die Gefühle – emotional trifft einen das Buch natürlich auch.  Das Ende war ziemlich stimmig, aber natürlich blieben auch Fragen offen, die im zweiten Band sicherlich geklärt werden.  Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. 

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
8. Juli
Bewertung:4

Auftakt einer düsteren Endzeit Dystopie

Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten? Diese Frage muss Livia sich stellen, als sich ihre jüngere Schwester mit der tödlichen Seuche infiziert. Die Bürde der Zukunft ist Band 1 der dreiteiligen Bürde-Reihe. Eine apokalyptische Endzeit-Dystopie für Erwachsene. Die Kinder der Familie Immergrün setzen von Deutschland nach Irland über, um ein Heilmittel für Marie zu finden, die an der tödlichen Seuche erkrankt ist. Die dystopische Welt nach einer Seuche, die so ziemlich alle Erwachsenen eliminiert hat, hat die überlebenden Jugendlichen in Deutschland zu harten und brutalen Menschen gemacht. Die Seuche erinnert mich natürlich stark an die Covid Zeit, obwohl der Autorin die Idee schon zuvor kam. Dieses Szenario ist der Autorin geglückt. Es hat mich gleich fasziniert und vor allem schockiert. Vor allem die Brutalität der Familienmitglieder. Die Clans in Irland haben jedoch schon Fortschritte gemacht und einen relativ friedlichen Weg des Zusammenlebens erreicht. Als diese Welten aufeinander prallen, werden die Unterschiede sehr deutlich. Der Schreibstil war soweit recht flüssig und bildhaft, jedoch wurde das Wort " Bürde" etwas inflationär benutzt und der Ausdruck "die Immergrün" anstelle des Vornamens irritierte mich etwas. Ich bin zudem kein großer Fan zu vieler Sichtweisen, was hier der Fall war. Ich beschränke mich lieber auf 2 Hauptfiguren, die ich dann auch meist intensiver kennenlerne. Die Entwicklungen zum Ende hin fand ich authentisch und ich denke die Fortschritte in der Charakterentwicklung werden in Teil 2 und 3 nochmal viel deutlicher. Ein dystopisch, düsteres und brutaler Endzeitszenario. Nichts für schwache Nerven.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
12. Juni
Eine tödliche Seuche die alles verändert
Bewertung:4

Eine tödliche Seuche die alles verändert

Ein Bakterium, das alle Erwachsenen auslöscht und die Kinder sich selbst überlassen sind. Eine Dystopie mit absoluten "The Tribe" Vibes (wie habe ich diese Serie geliebt) und mit der Brutalität von "The Walking Dead". 📗"Die Bürde der Zukunft" von Clarissa Kühnberger ist der Auftakt einer Trilogie, die uns im ersten Teil mit Livia von Deutschland nach Irland führt. 10 Jahre nach dem Fund des Tarkoff- Bakteriums, welches fast alle Erwachsenen ausgelöscht hat, liegt die Welt immernoch im Chaos. Zwischen Hunger, Kälte und Bandenkriegen kämpfen die Überlebenden der Seuche weiter. Livias Schwester Marie liegt im Sterben und sie würde alles tun, um sie zu retten. 🪨 Ich habe einen Moment gebraucht, um mit der Menge an Figuren klar zu kommen und zu checken, wer zu welcher Familie/ Clan gehört bzw. wie die einzelnen Perspektiven den nun zusammen gehören. Und dranbleiben hat sich gelohnt. 🪨 Die Autorin präsentiert den Lesenden eine ehr charakterzentrierte Dystopie mit durchdachtem Worldbuilding. Im Mittelpunkt steht die Liebe von Livia zu ihrer Schwester und der Versuch ein Heilmittel für sie zu finden. Dazu gibt es noch ein bisschen Casual queerness und einen Hauch rosa Glitzer am Rand. On top noch ein paar Kämpfe und Twists, was will man mehr. 🪨Keiner aus Livias Familie "Immergrün" war mir sympathisch. Sie sind alle gewalttätig, egoistisch und brutal. Ganz nach dem Motto erst schießen dann reden versuchen sie an ihr Ziel zu kommen. Und doch hat mich ihre Geschichte interessiert. Wie sind sie zu diesen Menschen geworden? Welches Schicksal steckt dahinter? Bitte hier unbedingt die CN beachten. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt uns in menschliche Abgründe blicken. Und auch wenn eine schreckliche Vergangenheit kein Freifahrtschein ist, konnte nachvollziehen, warum die Figuren so geworden sind. 🪨 Vom irischen Clan mochte ich wenigstens Patrick und Adrian. Zwei sehr unterschiedliche Figuren, die ihre Menschlichkeit als Gemeinsamkeit haben. Etwas, was neben Empathie den meisten anderen Figuren abhanden gekommen ist. Ein spannender Auftakt der mich neugierig auf Teil 2 macht.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
30. Apr.
Bewertung:5

Ihre Schwester ist an der Seuche erkrankt, weshalb Livia bereit ist, alles zu tun, zur Not will sie auch über Leichen gehen. In Irland soll es ein Heilmittel geben, dass sie unbedingt bekommen möchte. . Es gibt sehr viele Charaktere, nicht nur auf Seiten der Immergrüns, sondern auch bei den Iren, und deshalb gibt es auch jede Menge unterschiedliche Sichten. Jede Figur hat ihren ganz eigenen Charakter, auch wenn natürlich nicht alle sympathisch sein können, sind sie doch alle sehr realistisch. So ergeben sich zwischen den Charakteren total interessante Dynamiken, besonders die Familie Immergrün ist wirklich spannend. Besonders wenn man bedenkt, dass das zum Teil noch Teenager und Kinder sind. Das Szenario mit der Seuche ist total realistisch geschrieben, die Lebensumstände sind absolut großartig geschrieben, ich habe stellenweise richtig Gänsehaut bekommen. Von Anfang ist die Handlung total spannend, einfach weil viele der Charaktere, so wie Livia, ein ganz klares Ziel vor Augen haben, auch wenn ihr Weg dorthin vielleicht nicht immer der gradlinigste ist. Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band. . Unglaublicher Weltenbau

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
25. Apr.
Post image
Bewertung:5

[Kurzinfos]: Anzahl Seiten: 447 Seiten ISBN: 9783758494321 Genre: Dystopie/ Postapokalypse Autor: Clarissa Kühnberger (@clarissa_kuehnberger) Verlag: Selbstpublishing Teil 1 der Bürde-Trilogie [Meine Meinung zu die Bürde der Zukunft]: «Die Zeit vergeht, Menschen, die wir lieben, sterben. Aber dennoch sind sie immer ein Teil von uns.» Die Bürde der Zukunft ist eine apokalyptische Endzeit-Dystopie für Erwachsene. Begleite dabei die Familie Immergrün auf ihrer verzweifelten Reise von Deutschland nach Irland. Das Endzeit Szenario beinhaltet nicht nur rohe Gewalt und viele graue Charaktere, sondern auch zarte Gefühle, diverse Charaktere und einen engen familiären Zusammenhalt. Die Bürde – Trilogie ist nichts für schwache Nerven und Zartbesaite. Clarissa Kühneberger zeichnet ihn ihrem Debüt «Die Bürde der Zukunft» eine düstere Zukunft unserer Welt. Dabei war der Schreibstil flüssig, passend zum Setting passend gewählt und lebendig. Durch kleine Rückblicke auf die Vergangenheit von Livia Immergrün einer der Hauptfiguren geben einen tieferen Einblick in das Verhalten von Livia und dabei geben sie plausibles Bild für ihr Verhalten ab. Die Geschichte erlebt man aus verschieden Perspektiven. Dabei kommen manche Charaktere etwas mehr vor als andere. Die Charaktere der Familie Immergrün und die der irischen Clans sind bunt zusammengewürfelt und jeder hat eine eigene Hintergrundgeschichte und Verhaltensweise. Die Autorin hat es wunderbar geschafft graue Charaktere, die man gleichzeitig liebt und an manchen Stellen gerne an die Wand klatschen würde. Alle Figuren fand ich wunderbar ausgearbeitet und die Handlungsweisen konnte man an jeder Stelle nachvollziehen. Ein spannender Plot, welcher mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Durch geschickt gewählte Plottwists nimmt die Spannung an keiner Stelle einen Abbruch. Ein gelungenes Debüt von Clarissa Kühneberger und ein spannender Auftakt in die Bürde – Trilogie. [Fazit]: Eine spannende Welt, bei der die Autorin aufzeigt, was wir verlieren würden, wenn die Älteren Menschen von der Bildfläche verschwinden würden. Deshalb gibt es von meinem Reading Buddy und mir 4.5 🐾 von 5 Pfoten.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
13. Apr.
Bewertung:5

Die Bürde der Zukunft von Clarissa Kühnberger ist ihr Debüt und der Auftakt einer fesselnde Dystopie-Trilogie, die ziemlich brutal ist und schockiert. Sie zeigt uns eine mögliche Welt auf in der Kinder und Jugendliche sich plötzlich selbst überlassen sind, da die meisten Erwachsenen verstorben sind. Livia reist mit ihrer Familie, den Immergrüns, von Deutschland nach Irland, da es dort Gerüchten zu Folge ein Heilmittel geben soll. Ein Mittel um ihre Schwester Marie zu retten. Sie leben in einer Welt, in der die Jugendlichen und Kinder ums Überleben kämpfen, da fast alle Erwachsenen nach dem Fund des Tarkoff-Bakteriums, verstorben sind. Dabei betrifft der Kampf nicht nur Hunger, Kälte und Krankheiten, sondern vor allem Bandenkriege, die noch immer etliche Opfer fordern. Die Welt ist voller Chaos und Schrecken und nicht nur einmal stellt sich die Frage, ob die Toten nicht die Glücklicheren sind. Clarissa führt uns in diesem Buch in eine Welt die düsterer und grausamer nicht sein könnte. Das Tarkoff-Bakterium, welches fast sämtliche Erwachsene versterben lies, wird Schrittweise erklärt und auch welche Auswirkungen es mit sich brachte. Wir erfahren von einer Welt, in der es keine funktionierende Infrastruktur mehr gibt, da die Erwachsenen in sehr kurzer Zeit verstarben. Sämtliches Wissen ist verloren und so mussten die Überlebenden Kinder und Jugendlichen nicht nur ohne ihre Eltern plötzlich überleben, sondern auch noch viele Babys und Kinder sterben sehen. Die Älteren haben noch das Glück, dass sie ein wenig Lebenserfahrung haben und somit für ein gewisses überleben Sorgen können, doch unter welchen Opfern könnte nicht brutaler sein. Die Autorin führt viele Charaktere und Clans ein. Dies macht sie aber sehr geschickt und bringt sie nach und nach ins Geschehen. Sollte man sich damit aber schwer tun gibt es hinten ein Glossar mit den Charakteren und Clans. Wir lernen die Einzelnen Figuren Schritt für Schritt kennen und da sie allwissend schreibt erfahren wir von allen wichtigen Personen wie sie in wichtigen Momenten empfinden. Besonders wichtig ist aber Liviana, kurz Livia oder Via. Sie war 16 als ihr Vater starb und sie somit die Verantwortung für alle Familienmitglieder bekam. Sie ist die Anführerin und steht extrem unter Druck. Sie möchte ihre sanfte Schwester Marie retten, die an der Seuche erkrankt ist. Sie muss sich um ihren drogensüchtigen Cousin kümmern, um ihre Cousine, die zu schneller Gewalt neigt, um die kleine Tochter ihrer Cousine Nika, für die sich persönlich verantwortlich fühlt. Um Valentin, der der sanfteste der Immergrüns ist, um Johanna und die anderen Kinder. Sie ist bereit alles zu tun und versucht trotzdem auch sich in Irland zurück zu halten, was ihr nicht leicht gemacht wird, da sie immer wieder die Fehler ihrer Familie versucht, auf den in Deutschland gelernten Weg, auszubügeln. Diese Fehler führen zu extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen mit dem eher friedlichen Clan in Irland, welcher verunsichert auf die Deutschen reagiert und gleichzeitig aber auch interne Probleme hat. Dieses Buch hat für mich alles was ich in einer Dystopie suche, eine düstere Zukunft, ein ausgeklügelte Katastrophe und realistische Darstellung der vorangegangenen und geschehenden Ereignisse, sowie eine glaubhafte Emotionalität der Charaktere. Sie überraschte mich mit ihren Wendungen und lässt mich mit Spannung auf Band 2, welcher im Mai erscheint, warten. Das Werk wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von der Autorin. Dies beeinflusste meine Meinung aber nicht.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
27. März
Bewertung:4

Die Charaktere sind unglaublich Stark

Hey ihr Lieben💜 Ich habe "Die Bürde der Zukunft " gelesen. Ich finde das Buch sehr spannend. Die Charaktere sind unglaublich Stark. Um nicht durcheinander zukommen wer wo hingehört zum Anfang des Buches findet hinten im Buch ein Glossar (was mir sehr geholfen hat)😍. Livi's Handlung sind meiner Meinung nach gut nachvollziehbar. Allerdings die der anderen auch. Man kann sich gut hineinversetzen. Ich bin gespannt wie es weitergeht😍. Wie würdet ihr reagieren wenn ein Virus alle Erwachsenen tötet? Was würdet ihr euren Kindern vorher beibringen? Eure Lucy💜

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
22. Feb.
Bewertung:3

Sprachlich ambitioniertes Debüt

Die Bürde der Zukunft Clarissa Kühnberger Klappentext: »Sie ist eine von vielen.« Unzählige Male hat Livia sich diese Phrase selbst sagen hören, doch nun war es anders. Nun betraf es ihre Schwester, die im Sterben lag. In der Ferne erhoffte sie sich die Rettung. Und Livia würde alles tun, um Marie zu heilen, koste es, was es wolle. Zehn Jahre nach dem Fund des Tarkoff-Bakteriums, welches Wissenschaftler aus dem Permafrost in die Zivilisation brachten, kämpfen die letzten Menschen ums Überleben. Doch nicht nur Hunger, Kälte und Krankheiten machen ihnen zu schaffen. Es sind vor allem die Feindseligkeiten und Bandenkriege, die noch immer etliche Opfer fordern. Milliarden von Erwachsenen sind ums Leben gekommen und haben ihren Kindern eine Welt voller Chaos und Schrecken hinterlassen. Eine Welt, in der die Toten die Glücklicheren sind. Leseeindruck: Ich glaube, meine Rezension wird eine der wenigen kritischen sein wenn ich so überdenke, was ich bisher über dieses Buch an Meinungen gelesen habe. Erstmal zur Geschichte: spannend, brutal, düster und mit einigem Tempo erzählt Clarissa Kühnberger die Geschichte der Immergrüns nach dem Ausbruch einer Seuche und dem Tod nahezu aller Erwachsenen. Als auch Livias Schwester Marie an der Seuche erkrankt, setzt sie alles daran, ein Heilmittel zu finden und schreckt auch vor (sehr detail- und bildhaft beschriebener) Gewalt nicht zurück. Die Charaktere sind genau wie die Geschichte gut ausgearbeitet, ihre teilweise kühl anmutende Beschreibung lässt sich mit all dem Erlebten gut erklären und überraschte mich nicht. Durch den auktorialen Erzähler bekommt der Leser nach und nach alles nötige Wissen und Hintergrundinformationen, was die Story wirklich toll und absolut nachvollziehbar macht. Wahrscheinlich denkt ihr nun: Wo ist jetzt die Kritik? Nun, nennt mich kleinlich aber die Sprache, der Stil, das Wording sind aus meiner Sicht für ein Debüt ziemlich… ähm… ambitioniert. Schachtelsätze sind an der Tagesordnung - was mir an sich kein Problem bereitet. Allerdings finden wir hier eine so reiche Anzahl an sowohl grammatikalischen als auch orthographischen Fehlern, dass mir das echt ziemlich gegen den Strich ging. Auch die Vielzahl an heroischen Adjektiven, die wahrscheinlich der Stimmungsbildung dienen sollen, aber letztendlich einfach too much sind, macht das nicht besser. Vielleicht ist eben an dieser Stelle das fehlende (?) Lektorat bei Selfpublishern ein Problem und hätte einiges besser machen können. Der Story tut es keinen Abbruch, vielleicht bin ich einfach ein Nerd, deshalb: ⭐️⭐️⭐️

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
15. Feb.
Bewertung:4

Die Bürde der Zukunft von Clarissa Kühnberger hat mir gut gefallen. Einen erwartet eine brutale Welt in der Kinder und Jugendliche durch eine Seuche, an die vor allem Erwachsene sterben, auf sich gestellt sind. Hält man als Familie oder Gruppe in dieser Welt nicht zusammen, hat man keine Chance zu überleben. Dementsprechend brutal geht die Familie Immergrün auf ihrer Suche nach einem Heilmittel vor, um die Schwester der Hauptprotagonistin Livia zu retten. Die Immergrüns sind ein eigensinniger Haufen, wobei jeder seine ganz spezielle Eigenarten hat. Es gibt viel Streit und Uneinigkeit, aber trotzdem wird zusammengehalten, wenn es hart auf hart kommt. Umso erstaunlicher war es, als sie in Irland landen und in Kilkenny Frieden herrscht. Ihr könnt euch vlt denken, das die traumatisierten Kids aus dem Deutschland, wo die Gewalt herrscht, sich nicht gut anpassen konnten 🙈. Dementsprechend geht es ordentlich rund, was die Suche nach dem Heilmittel erschwert. Dabei gibt es sowohl Einblicke in denen wir die einzelnen Immergrüns näher kennenlernen, als auch Einblicke im führenden Clan vor Ort und den verschiedenen Dynamiken. Anfangs musste ich mich in die Perspektivwechsel etwas einfinden, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, erkannte ich schnell auf Anhieb wen wir gerade begleitet haben, sodass ich in einem Lesefluss kam, der mich hat immer weiterlesen lassen. Gerade die zweite Hälfte des Buchs, hat die Handlung etwas komplexer gemacht. Dadurch kam eine gute Spannung auf, die mich auf Band Zwei neugierig gemacht hat, da ich mit dem Ende im Epilog so nicht gerechnet habe ☺️.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
22. Jan.
Bewertung:4

Gerade in Bezug auf die Corona-Pandemie, wirkt diese düstere Dystopie sehr erschreckend: Nachdem fast alle Erwachsenen dem Tarkoff-Bakterium zum Opfer gefallen sind, entbrennen teils blutige Kämpfe ums pure Überleben. Ich muss gestehen, dass ich mich zu Beginn der Geschichte etwas schwer getan habe, in die Handlung einzutauchen. Der Häufige Wechsel zwischen den Orten war teilweise etwas zäh und verwirrend, dennoch bot das Buch viel Spannung und ein durchaus überraschendes Ende. „Die Bürde der Zukunft“ von Clarissa Kühnberger ist eine sehr gelungene Dystopie.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
18. Jan.
Düstere Geschichte mit Potential
Bewertung:3

Düstere Geschichte mit Potential

Die Bürde der Zukunft...meine erste Dystopie soweit ich mich erinnern kann. Es war also ein Experiment ob dieses Genre etwas für mich ist. Aber kommen wir zum eigentlichen Thema, zum Buch. Ich persönlich habe mich schwer damit getan in die Geschichte hinein zu finden. Gerade am Anfang hat mich der viele Wechsel zwischen den Orten und vor allem die vielen Namen sehr gestört. Man konnte sich gar nicht alle merken und ich fand es mühsam immer wieder zurück zu blicken wer eigentlich noch mal wer war. Das hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte gelegt, da kamen zwar durchaus noch Charaktere dazu, das war allerdings überschaubar. Es beschränkte sich daher größtenteils auf die am Anfang genannten. Die erste Hälfte des Buches wirkte in meinen Augen an einigen Stellen ein wenig zäh...zersplittert, als wäre es nicht eine Geschichte. Ab der Mitte legte sich das und ab da wurde es auch erst richtig spannend. Man lernte die Charaktere besser kennen. Zumindest die meisten von ihnen, einige Namen haben wenig Tiefgang, andere dafür umso mehr. Bei der Vielzahl an Charakteren aber gerade noch so im Rahmen. Man erfährt im Buch immer wieder von den einzelnen Schicksalen, welche Bürde sie zu tragen haben. Und ich finde es spannend zu lesen das es für jeden etwas anderes ist. Das jeder mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Und Kampf ist auch das richtige Stichwort...einige Kampfszenen hätten für meinen Geschmack gekürzt werden können, ohne das der Dystopie-Charakter des Buches darunter gelitten hätte. Andererseits gab es einige sehr sehr schöne Szenen, die sich wunderbar gelesen haben und auch witzige Szenen wo man mit einem Grinsen über die Zeilen geflogen ist. Ihr merkt vielleicht, ich bin hin und her gerissen bei dem Buch. Schlecht war es auf gar keinen Fall, aber zu 100% überzeugt hat es mich auch nicht. Ich bin dank des Endes, welches zugegebenermaßen recht überraschend war, dennoch auf den zweiten Teil gespannt.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
15. Jan.
Bewertung:3

Zwischen Düsternis und Verwirrung

Das Buch "Die Bürde der Zukunft" von Clarissa Kühnberger erzählt eine düstere Dystopie, die in einer postapokalyptischen Welt spielt, in der fast alle Erwachsenen durch eine Pandemie ums Leben gekommen sind. Die Geschichte konzentriert sich auf die jungen Überlebenden, die ums Überleben kämpfen und sich inGruppen bekämpfen. Die Idee, so nach der Coronapandemie eine Pandemische Situation als Ausgangspunkt zu nehmen und die Konsequenzen eines noch schlimmeren Verlaufs zu erforschen, ist faszinierend und bietet einen interessanten Ansatz für die Handlung. Die Autorin beschreibt eine Welt, in der die Regeln des Stärkeren gelten, und die Überlebenden müssen sich in einer gefährlichen Umgebung zurechtfinden. Allerdings hat die Geschichte auch einige Schwächen. Der erste Teil des Bucheswar für mich äußerst mühsam, da es viele Figuren die eigentlich miteinander verschwimmen da es für mich an Tiefe fehlte. Außerdem wird der Lesefluss durch Rückblenden und Perspektivwechsel gestört, deren Informationen azumeist nicht wesentlich zur Handlung beitragen. Bei allem Verständnis für fehelnde Reife der Protagonisten so ist das Verhalten der "Immergrün" für mich niht wirklich immer nach zu vollziehen; Sie schlagen zu, bevor sie normal fragen. Das es in dieser Alterklasse auch anders geht, zeigen die Iren, die da eher mal Lonsensorientiert unterwegs sind. Insgesamt muss ich aber für mich feststellen, dass ich mit allen Protagonisten so gar nichts anfangen kann. Vielleicht liegt es an meinem eigenen Alter, aber mir fehlte hier irgendwie alles, was einen Charakter kennzeichnet. Die Protagonistin Livia und andere Mitglieder der Familie Immergrün handeln oft grausam und sinnlos, was für mich sehr oft schwer nachvollziehbar war. Die Abwesenheit von positiven Heldenfiguren (vielleicht mit der Ausnahe von Marie) oder Sympathieträgern erschwerte es mir einfach, auch wenn im zeiten Teil des Buches (Kapiel 13 bis 24) einige Dinge die das Verhalten erklär machen sollen, dargelegt werden, reichte es für mich nicht, die Charaktere zu mögen. Trotz dieser Schwächen bietet das Buch eine interessante dystopische Vision und einen flüssigen Schreibstil. Es ist jsicher lich wichtig zu beachten, dass es sich um den ersten Teil einer Serie handelt, und das Gesamtbild möglicherweise erst nach dem Lesen aller Teile verstanden wird.Ich bin da alerrding raus, Livias weiterer Weg und der der Immergrünn, werde ich nicht weiter vefolgen. Insgesamt würde ich "Die Bürde der Zukunft" von Clarissa Kühnberger mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist eine ambitionierte Dystopie, die für Fans dieses Genres durchaus lesenswert sein könnte, aber nicht ohne Mängel ist.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
12. Jan.
Spannend und brutal, emotional und mit außergewöhnlichen Charakteren 😊👍🏼.
Bewertung:4

Spannend und brutal, emotional und mit außergewöhnlichen Charakteren 😊👍🏼.

Ich muss sagen @clarissa_kuehnberger hat eine wirklich spannende und interessante Geschichte/Welt/Dystopie geschaffen 😊. Eine Welt in der ein Virus fast alle Erwachsenen krank werden und sterben ließ, Kinder die sich plötzlich um sich selbst und das Überleben anderer kümmere mussten, Jugendliche die ihren Platz in der Welt suchen - und alles von neuem aufbauen müssen... Mittendrin: Die Familie Immergrün mit ihrer Anführerin Livia. Die Charaktere sind absolut nicht Standard und handeln meist anders wie ich vielleicht erwartet habe 😋. Livia ist eine Macherin, sie nimmt eher den Weg der Gewalt denn den der Sprache 😅. Auch ihre Familienmitglieder sind etwas "speziell" 😉. Das Setting Irland (Kilkenny) ist toll, mal was anderes und die Autorin hat die Landschaft, Städte und Menschen echt gut beschrieben. Zu Beginn hatte ich allerdings etwas mit den vielen Namen zu kämpfen. Die Rückblicke in die Vergangenheit finde ich echt interessant, macht mir die Protagonistin Livia irgendwie nahbar(er) 😊. Die Geschichte ist ziemlich blutig, es gibt viel Gewalt aber auch viiiiele Emotionen und sie ist mitunter keine leichte Kost. Aber spannend und einfach passend zu einer dystopischen Geschichte wie dieser 👍🏼. Mir hat es gut gefallen 😁👍🏼.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
25. Dez.
Bewertung:5

Uff. Was ein Wechselbad der Gefühle.

Ein Buch, das mich oft erstaunt hat. Es war oft seltsam,dass es sich um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene handelte, die plötzlich aus ihrer heilen Welt durch eine Pandemie heraus mussten. In Chaos gestürzt und geboren wurden. Spannend waren auch die Lebensweisen und Gesellschaftsentwicklungen im Vergleich Deutschland und Irland. Sehr spannend. Egal wie alt man ist, wenn das Leben bedroht wird und da deiner Familie, dann kämpfst du. Du kämpfst erst und fragst dann. Oft würde ich an den Rand des Verständnis gebracht. In meinen gemütlichen Sessel warm und satt urteilte ich über Handlungen. Aber wer wäre ich? Wie würde ich reagieren? Ein wirklich spannendes Buch über das Leben nach der Katastrophe. Und ein doch überraschend Ende mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich bin äußerst gespannt auf die Fortsetzung. Eine absolute Leseempfehlung von mir 😁

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
27. Nov.
Post image
Bewertung:5

Das Buch „Die Bürde der Zukunft“ ist der Auftakt einer dystopischen Reihe und der Debütroman der Autorin Clarissa Kühnberger. Im Buch geht es um Livia und ihrer Familie den „Immergrün“, die in einer Welt leben, in der ein Großteil der Erwachsenen durch ein Bakterium getötet wurden. Als Livias Schwester Marie erkrankt, versucht sie alles, um ihre Schwester zu retten und begibt sich auf die Suche nach einem möglichen Heilmittel. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Das Setting und die Personen werden sehr bildhaft Beschrieben, sodass ich mir die Charaktere und die unterschiedlichen Orte sehr gut vorstellen konnte. Die Grundstimmung im Buch ist eher düster, was sehr gut zu der postapokalyptischen Zukunft passt, die uns die Autorin in ihrem Buch aufzeigt. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge, einmal die Sichten der Familienmitglieder der Immergrün und die Sichten der einheimischen, irischen Clans in der Umgebung von Kilkenny. Die Erzählstränge nähren sich im Laufe der Story an bzw. kreuzen sich, wodurch es zu den ein oder anderen Spannungen zwischen den Immergrün und den Iren kommt. Hier kommt es auch zu Kämpfen, in denen nicht wenig Blut fließt. Im Buch gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die - ob Haupt- oder Nebencharakter - sehr gut von der Autorin ausgearbeitet wurden und eine gewisse Tiefe besitzen. Livia, das Familienoberhaupt der Immergrün, ist die Protagonistin des Buches. Sie ist definitiv keine typische Heldin, hat eine harte Schale, ist eine Kämpferin und tut alles für die Erreichung ihrer Ziele. Ihr Charakter ist stark von ihrer Vergangenheit geprägt, sie trägt die Verantwortung für ihre Familie und beschützt diese mit allen Mitteln. Trotz der gewalttätigen Umgebung, in der sie und die anderen Immergrün aufgewachsen sind, hat sie sich einen Teil ihrer Menschlichkeit bewahren können. Aber auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin stark gezeichnet. Gerade bei den schwierigeren Charakteren fand ich es gut, dass die Autorin ihnen einen Hintergrund gegeben hat. Dadurch kann man ihre Handlungen und auch die Brutalität, mit der einige der Charaktere agieren, durchaus nachvollziehen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend bis zum Schluss und man konnte auch die ein oder andere Überraschung in der Story erleben. Trotzdem ist es eher ein anspruchsvolles Buch, was man nicht mal schnell Zwischendurch liest. Ich finde die Autorin hat mit ihrem Buch ein richtig tolles Debüt geschrieben und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
18. Okt.
Bewertung:4.5

Ein tolles Erstlingswerk! Der Schreibstil ist angenehm und ausführlich, das dystopische Irland hat mir gut gefallen und die Charaktere sind realistisch gezeichnet. Es ist sowohl gefühlvoll, wie auch brutal und ein Hauch von spice vorhanden. Ein wirklich interessanter Auftakt einer Triologie! Bin gespannt wie es weiter geht!

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
12. Okt.
Ein tolles Debüt!
🖤🖤🖤
Bewertung:4.5

Ein tolles Debüt! 🖤🖤🖤

Die Bürde der Zukunft 🖤 🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 | 🄳🄸🄶🄸🅃🄰🄻🄴🅂 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽🅂🄴🅇🄴🄼🄿🄻🄰🅁 Welches Buch aus dem Selfpublishing oder einem ganz kleinen Verlag habt ihr zuletzt gelesen? Wie hat es euch gefallen? 🖤 In meiner Freizeit versuche ich es ab und an mal, mich aus der Welt der großen Verlage (, mit denen ich nun einmal beruflich seit mehr als einem Jahrzehnt am meisten zutun habe) heraus zu wagen. Immer und immer wieder entdecke ich dadurch wahre Schätze und vor allem auch ganz, ganz tolle Menschen. 🖤 "Die Bürde der Zukunft" klang thematisch schon beim Klappentext so als würde es perfekt zu mir passen und das Cover hat es mir ebenfalls direkt angetan - da war für mich klar, dass ich es gerne für die liebe Clarissa testlesen möchte! Ich bin nun ein wenig spät dran, denn veröffentlicht ist es inzwischen schon - aber das hält mich ja nicht auf. 🖤 Ich mag den bildhaften Erzählstil sehr gerne, konnte mir die Umgebung und die Personen direkt richtig gut vorstellen. Die Geschichte baut sich langsam auf, die Erzählstränge nähern sich an - und spätestens im letzten Drittel gibt es dann auch die Action, die ich mir erhofft habe. Ich mag außerdem die Vielzahl an Charakteren - das ist ja ohnehin mein Ding - und ich finde, dass hier allen genügend Raum gegeben wird und man dennoch nicht durcheinander kommt. Großes Kompliment! Und lasst euch eins gesagt sein: Nach diesem Ende könnt ihr Band 2 sicherlich ebenso wie ich kaum noch erwarten. 🖤 Übrigens: Dass diese fiese Seuche (Klappentext in den Kommentaren) vorrangig junge Menschen überlebt haben, sorgt für eine Ausgangssituation, die mich beim Lesen direkt richtig angefixt hat. Auch wenn ich leider feststellen musste, dass ich alt bin und im Roman somit wahrscheinlich längst tot wäre. Ups. 😅

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
2. Okt.
Tolle Dystopie
Bewertung:4

Tolle Dystopie

„Die Bürde der Zukunft“ von Clarissa Kühnberger ist ein spannendes Buch. Anfangs hatte ich kleine Schwierigkeiten reinzukommen - die vielen Charaktere und Namen, aber wenn man einmal drin ist, läuft‘s! Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und ab etwa der Hälfte kommt große Spannung auf. Ein Virus beherrscht die Welt und die Erwachsenen gibt es nicht mehr, nun liegt es in der Hand der Kinder und Jugendlichen alles am Laufen zu halten. Livia ist Oberhaupt ihrer Familie und kümmert sich um alles, als nun ihre Schwester an dem Virus erkrankt, geht unsere Reise nach einem Heilmittel los. Ich habe Livia und ihre Familie gerne begleitet, fand es spannend wie Kulturen und verschiedene Welten aufeinander treffen. Die Charaktere und alles an der Geschichte wurde mit viel Sorgfalt gestaltet und ausgearbeitet. Das Buch zeigt uns, wie schnell sich die Welt eben doch ändern kann. Ich bin auch schon Ultra gespannt, wie es weiter gehen wird. Ich kann euch das Buch empfehlen, wenn ihre gerne in eine Welt abtauchen wollt, die zeigt, wie es sein könnte.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
17. Sept.
Sehr düster, sehr gut!
Bewertung:5

Sehr düster, sehr gut!

Clarissa Kühnberger hat mit "Die Bürde der Zukunft" eine klassische, spannende Dystopie erschaffen. Nein es gibt keine außergewöhnlichen Spiele wie in "Panem" oder irgendwelche Fraktionen wie in "Die Bestimmung" und genau deswegen hat mich das Buch so sehr abgeholt! Es ist sehr realitätsnah. Krankheit, Hunger, Blündereien und Gewalt prägen den Alltag in dieser Zukunftsvision. Kein Schnick-Schnack, sondern eine schöne düstere Dystopie genau so wie ich es mag. Das Setting in Irland und die Grundidee fand ich ebenfalls toll. Genau so wie die Charaktereigenschaften der Protagonisten. Jeder hat Ecken und Kanten, tolle Seiten und schlechte. Man hat gemerkt wie viel Arbeit in jeden einzelnen steckt. Das einzige das ich bemängeln muss, ist die teils sinnlose Brutalität mancher Hauptprotagonisten, die für mich wirklich schwer nachvollziehbar war. Aber das ist mein persönliches Empfinden. Der Schreibstil war wirklich sehr ansprechend und unglaublich bildhaft. Man konnte die Wiesen Irlands förmlich riechen und den Wind spüren. Ich freue mich auf den zweiten Teil.

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli
15. Sept.
Bewertung:4

Schwere Kost, die einige kritische Fragen in den Raum wirft!

„Die Bürde der Zukunft“ ist eine Endzeit-Dystopie von Clarissa Kühnberger. Der Roman spielt zehn Jahre nach der Entdeckung des Tarkoff-Bakteriums, das eine weltweite Pandemie auslöste, an der die meisten Erwachsenen starben und die wenigen überlebenden Kinder und Jugendlichen in einer postapokalyptischen Welt voller Gefahren und Konflikte ums Überleben kämpfen müssen. Clarissa Kühnbergers Stil ist spannend und emotional. Sie beschreibt die postapokalyptische Welt mit detaillierten Bildern und metaphorischen Vergleichen, die die Atmosphäre von Chaos, Schrecken und Hoffnungslosigkeit vermitteln. Die Gefühle und Gedanken der Figuren werden durch innere Monologe und Dialoge beschrieben. Dadurch wird der Leser in die Geschichte hineingezogen und kann mitfühlen, jedoch auf eine distanzierte Art und Weise. Dies führt zwar dazu, dass man nicht so sehr in die Handlung involviert ist, sondern sich eher als objektiver Beobachter fühlt, der die Folgen der Tarkoff-Pandemie betrachtet, das fügt sich jedoch sehr gut in die dystopische Welt ein. Kühnberger wirft auch einige ethische Fragen auf, die sich aus dem Umgang mit biologischen Waffen und dem Eingriff in die Natur ergeben, und regt den Leser zum Nachdenken an. Im Buch geht es auch um die Folgen einer Pandemie, sozusagen was hätte passieren können, wenn das Coronavirus viel aggressiver gewesen wäre. Dieses Gedankenspiel fand ich sehr interessant und gerade weil die Corona-Pandemie noch so präsent ist, kann man sich wirklich gut vorstellen, wie es in der Buchwelt gewesen sein muss, dass es schließlich apokalyptische Ausmaße annahm. Die Hauptfigur ist Livia, eine junge Frau, die sich aufmacht, um ihre im Sterben liegende Schwester Marie zu retten. Sie macht sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Stadt, in der es ein Heilmittel gegen die Krankheit geben soll. Auf ihrer Reise muss sie sich vielen Herausforderungen stellen, trifft auf neue Freunde und Feinde und muss sich schließlich entscheiden, wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihre Schwester zu heilen. Mit Livia haben wir eine klassische Antiheldin, die an sich gute Absichten hat, deren Weg man aber nicht als gerecht bezeichnen kann. Das fand ich unheimlich spannend, auch wenn ich Livias Verhalten nicht immer hundertprozentig nachvollziehen konnte. Generell fehlte mir bei den Hauptfiguren – moralisch grau hin oder her – oft der Grund, warum sie so handeln, wie sie es tun. Ich hatte den Eindruck, dass das Verhalten der Charaktere vor allem schockieren sollte – es ist schließlich eine Endzeit-Dystopie – und dabei ging etwas verloren. Hier hätte ich mir mehr Einblick gewünscht, denn auch moralisch graue oder böse Charaktere kann man verstehen, wenn man ihnen einen detaillierten Hintergrund gibt, egal wie abgedreht es auf den ersten Blick erscheinen mag. Bei „Die Bürde der Zukunft“ handelt es sich mit Sicherheit nicht um eine leichte Lektüre, die man mal so nebenbei liest. Es ist ein anspruchsvoller Roman, der sowohl das Lesevermögen als auch das kritische Denken der Leser auf die Probe stellt. Durch die spannende und emotionale Geschichte war ich bis zum Schluss gefesselt. Diejenigen, die nicht davor zurückschrecken, schwere Kost zu lesen, und die das Thema Pandemie nach Corona noch nicht satt haben, werden mit diesem Buch auf jeden Fall sehr glücklich werden!

Die Bürde der Zukunft
Die Bürde der Zukunftvon Clarissa Kühnbergerepubli