
Low Fantasy meets Slow Burn Romance
Ich habe hier für meinen Geschmack mehr NA Lovestory als Fantasy bekommen, warum ich das Buch trotzdem gut fand? 📙 "Soul of the forest" von Sara Brandt ist Teil 1 einer Dilogie und erzählt die Geschichte von Emma, die dem Geheimnis um ihren verschwundenen Vater auf den Grund gehen will. Ausgerechnet Caleb, der Womanizer aus ihrer Semestergruppe will ihr dabei helfen. Bevor sie ablehnen kann, gerät sie in Lebensgefahr und muss Caleb vertrauen. 🍁 Ich mochte Emma als Figur sehr. Wirkt sie anfangs wie das schüchterne Mauerblümchen zeigte sich für mich doch schnell, dass sie eigentlich nur genau überlegt, mit wem sie redet oder ob sie ihre Nase lieber in ein Buch steckt. Gerade deswegen wirkte sie manchmal in den Dialogen überraschend tough und schlagfertig. 🍁 Auch hinter der Figur von Caleb verbirgt sich mehr, als es zu Beginn den Anschein hat. Ich mochte es, wie er sich im Laufe der Story entwickelt hat und bin gespannt, was da im zweiten Teil noch kommt. Die Dynamik zwischen Caleb und Emma hat mir auf jeden Fall gefallen. 🍁 Für mich unrealistisch war das Versteckspiel, welches Emma bzgl. ihrer Aktivitäten nach der Uni betrieben hat. Weder verstehe ich das warum, noch glaube ich, dass das in so einer kleinen Stadt, wie sie beschrieben wird, wirklich funktioniert. 🍁 Ich habe relativ früh eine Vermutung gehabt, welches Fantasyelement/ Wesen hier eine Rolle spielt. Bis es dann aber endlich soweit ist und in Worte gefasst wird, ist auch schon das halbe Buch vorbei. Mir persönlich war das für ein Fantasybuch zu wenig Fantasyanteil. 🍁 Durch einen sehr angenehmen und kurzweiligen Schreibstil, sowie eine authentische, nicht toxische Lovestory konnte die Autorin mich dennoch für die Geschichte begeistern. Eine klare Empfehlung für Fans von NA Lovestory mit einem Hauch Fantasy







