26. Okt.
Bewertung:3

Klappentext Wien, Herbst 2018. Der 43-jährige Internist Mathias Raab-Buchner gesteht in einem Schreiben an einen befreundeten Notar den Mord an seiner Frau. In vier Briefen, die er seinem Testament beifügen lässt, beschreibt er die perfekt geplante und durchgeführte Tat. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt: der Mord war nicht so perfekt, wie er gedacht hatte. Leider konnte ich keine Informationen über den Autor finden. “Der neunte Kreis – Das Geständnis eines Mörders” ist in der Ich-Perspektive geschrieben und ein wenig überspitzt formuliert. Meine Meinung Dr. Mathias Raab-Buchner ist ein überheblicher, narzisstischer Arzt, der sehr von sich überzeugt ist und sich überaus attraktiv findet. Wenn jemand nicht in seiner Klasseneinstufung ist, ist dieser nichts wert. Besonders Frauen haben einen minderwertigen Stellenwert in seinen Augen und auch seine Frau ist nur an allem schuld. Ein absolut unangenehmer Typ, den man sich nicht an seiner Seite wünschen würde. Ich hatte mir „Der neunte Kreis – Das Geständnis eines Mörders“ runtergeladen, da der Titel viel versprochen hat. Leider muss ich sagen, bin ich doch ein wenig enttäuscht. Trotz nur gerade Mal 124 Seiten, zieht sich das Buch gefühlt unendlich in die Länge, weil der Protagonist ständig abschweift in seinen Briefen. Das ist z.B. auch so eine Problematik, es sind nur Briefe, in denen der Arzt seine Beichte herunterschreibt. Hier habe ich das Gefühl, dass sich dadurch gar keine Spannung aufbauen konnte, die Interaktionen haben dafür gefehlt. Ich finde Medizin sehr interessant, deshalb schaue ich mir sehr gerne Arzt- / Krankenhaus-Serien an, aber die medizinischen Parts haben doch ein wenig gestört. Der Protagonist hat so abfällig über Patienten und Operationen geschrieben, dass dadurch das Feeling dafür verloren gegangen ist. Fazit Mich hat „Der neunte Kreis – Das Geständnis eines Mörders“ leider nicht überzeugen können, für einen Thriller fehlte mir die nötige Spannung. Aber es wird trotz allem seine Leserschaft finden.

Der neunte Kreis
Der neunte Kreisvon Alexander Schiller
19. Apr.
Bewertung:4

eigenartiges Buch...

... ein wirklich von sich eingenommener Arzt gesteht in Briefen den Mord an seiner Frau... Aber die Art, wie er sie formuliert, die Planung und Ausführung und die völlige narzistische Einstellung zum Leben, zu anderen Personen, zu seiner Frau und zu sich selbst machen das Buch so besonders. Es ist kurzweilig und liest sich sehr schnell weg. 4 🌟 für diese amüsante Lektüre

Der neunte Kreis
Der neunte Kreisvon Alexander Schiller
14. Apr.
Bewertung:3.5

Das Buch hat sich, trotz seiner nur knapp 130 Seiten, sehr gezogen. Das Ende ist meiner Meinung nach unbefriedigend, da im letzten Kapitel nochmal aus einer anderen Perspektive erzählt wird und aus beiden Perspektiven kein vernünftiges Ende hervorgeht.

Der neunte Kreis
Der neunte Kreisvon Alexander Schiller