Spannender Reihenauftakt
Mit Beltane hat mich Mary Wyllt voll erwischt. Schon lange habe ich mich in einer Fantasygeschichte nicht mehr so wohl gefühlt. Es hat unglaublich Spaß gemacht, gemeinsam mit Feli ihre Feenkräfte zu erforschen und zu entdecken. Die Geschichte wird zu Beginn aus verschiedenen Sichten erzählt... So bekommt man einen tollen Ein- und Überblick was bisher spannendes in Felis Leben passiert ist. So gibt es rückblickend Kapitel von Noah und Amanda, den Eltern, die erzählen, wie Feli an ihre Fähigkeiten gekommen und was seit dem Abend von Beltane alles passiert ist. Gleichzeitig erzählt Feli ihre Geschichte und was sich gerade in ihr verändert, wie ihre Kräfte wachsen und wie beunruhigend sie das findet. Bisher konnte sie "nur" die Gedanken ihrer Mitmenschen hören. Aber etwas verändert sich. Nicht nur tauchen ihre Alpträume immer öfter auf, plötzlich kann sie auch Wasser beeinflussen. Und ihre Fähigkeiten wachsen stetig. Nach einem tragischen Unfall steht ihr ganz unvorhergesehen Annie zur Seite und begibt sich mit ihr gemeinsam auf einen Roadtrip und auf die Suche nach Antworten. Annie war mir zu Beginn der Geschichte sowas von unsympathisch aber das legt sich sehr schnell, als sie ihre Maske fallen lässt und man sie während des Lesens besser kennen lernt. Im ersten Teil der Mondfestsaga geht es um Freundschaft, wachsende magische Fähigkeiten, keltische Mythologie und einen spannenden Roadtrip von Deutschland bis in die schottischen Highlands. Die Story ist durchweg interessant und spannend geschrieben und ich bin jetzt sehr gespannt, wie es mit Feli, Annie und Prof. Shaw weiter geht. Ob er die richtigen Informationen für Feli hat und ihr helfen kann? In Lughnasad, dem 2. Band der Mondfestsaga geht es hoffentlich genauso interessant und spannend weiter.



