Gute Unterhaltung
Rezension zu Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel von Richard Osman Auch der dritte Band des Donnerstagsmordclubs konnte mich wieder gut unterhalten. Diesmal beschäftigen sich die vier Senioren mit einem ungelösten Fall. Die Journalistin Bethany Waites ist vor rund zehn Jahren verschwunden und wurde nie wieder gefunden. Natürlich lassen Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim nicht locker und beginnen auf ihre ganz eigene Art zu ermitteln. Was diese Reihe für mich ausmacht, sind eindeutig die Figuren. Die vier Hauptcharaktere sind einfach sympathisch, schlagfertig und sorgen immer wieder für humorvolle Momente. Es macht Spaß, sie bei ihren ungewöhnlichen Ideen und Ermittlungen zu begleiten. Viktor hat die Gruppe zusätzlich bereichert und fügte sich sehr gut in die Geschichte ein. Allerdings brauchte ich diesmal deutlich länger, um in die Handlung hineinzufinden. Die vielen Namen haben mich anfangs eher verwirrt und die Geschichte kam nur langsam in Fahrt. Teilweise verlor sich der Autor auch in Nebenschauplätzen, wodurch die eigentlichen Ermittlungen etwas zu kurz kamen. Dennoch blieb die Geschichte interessant und besonders die Entwicklungen rund um Viktor sowie die Auflösung des Falls konnten mich überzeugen. Fazit: Zwar nicht mein Lieblingsband der Reihe, aber dennoch ein unterhaltsamer Krimi mit liebenswerten Figuren und einer spannenden Grundidee. Wer die bisherigen Teile mochte, wird auch hier wieder schöne Lesestunden verbringen.


















































