
No, thank you
In „Liebewesen“ werden zwar viele wichtige Themen angesprochen, aber ich finde, dass die Art und Weise der Erzählung dem nicht gerecht wird. Es wird alles gefühlt extra monoton oder übertrieben erzählt (Mariam bringt Lio Donuts mit Smileys nach ihrer … mit?!). Die Vergewaltigung von Lio und das Verhältnis zu ihrer Mutter werden irgendwie nur am Rande erwähnt, hier fehlt eine Aufarbeitung oder zumindest eine andere Art Abschluss. Gleiches gilt für Max und seine Depressionen, nie kommt jemand auf den Trichter, dass eine Therapie helfen könnte? Die Protagonisten sind, und es tut mir leid, dass ich das so sagen muss, extrem klischeebehaftet…das hinterlässt bei mir irgendwie einen negativen Beigeschmack. Irgendwie kaum zu glauben, dass die alle Ende 20/Anfang 30 sein sollen und was mich auch nervt, sind die ständigen Anglizismen „go big or go home“, etc. - So würde doch nur jemand über Charaktere schreiben, der selbst älter ist und denkt, dass Jugendliche so reden, oder seh ich das falsch? 😂 Außerdem sind die Figuren irgendwie auch alle cringe und unsympathisch, Max und seine Mutter Karin voran (wer geht denn bitte mit der neuen Freundin von dem Sohn direkt Nacktbaden?). 🙈

























































