16. Okt.
Bewertung:3.5

„Fünf Könige: Einen König fangen“ von Stella Andrews ist ein Buch, das bei mir gemischte Gefühle hinterlässt. Das Cover mag ansprechend sein und verspricht Spannung, doch leider war der Inhalt alles andere als überzeugend. Zunächst einmal muss ich die Übersetzung kritisieren – sie ist einfach furchtbar. Viele Sätze ergaben keinen Sinn und es war offensichtlich, dass hier nicht wirklich auf Qualität geachtet wurde. Diese schlechten Übersetzungen trugen dazu bei, dass ich beim Lesen oft aus der Geschichte gerissen wurde und mich kaum in die Handlung hineinversetzen konnte. Die Sprache des Buches ist sehr derb und direkt, was in einer Biker-Romance zwar nicht ungewöhnlich ist, aber hier oft extrem übertrieben wirkte. Zudem waren die männlichen Charaktere allesamt frauenfeindlich, was für mich nicht nur unangenehm, sondern auch schwer nachvollziehbar war. Es fiel mir schwer, für diese Charaktere Sympathie zu empfinden. Die Wendungen in der Geschichte waren für mich persönlich unrealistisch und konnten mich nicht wirklich überraschen. Teilweise war die Handlung zwar spannend, jedoch leider auch sehr vorhersehbar. Meine Vermutungen wurden schnell bestätigt, was den Reiz der Geschichte minderte. Insgesamt war die Geschichte an sich okay – sie hatte ihre Momente, die mich interessiert hätten, doch ob ich den zweiten Band lesen werde, steht in den Sternen. Sollte mich auch dieser Teil nicht überzeugen, werde ich die Reihe für mich wohl abbrechen. Ich kann das Buch Liebhabern von derber Biker-Romance empfehlen, die sich nicht an einer schlechten Übersetzung stören. Alle anderen sollten vielleicht lieber die Finger davonlassen.

Einen König Fangen: Fünf Könige
Einen König Fangen: Fünf Königevon Stella Andrews
18. Juli
Bewertung:3

Eine derbe Biker Romance, wo nichts beschönigt wird. Derbe Sprache die meistens unter der Gürtellinie landet, s*xuelle Anspielungen und darüber hinaus sowie Alphamänner die keinen Spaß kennen und ihre Frauen mit allem beschützen was sie haben. Millie hat schon vieles durchmachen müssen, hat sich aber niemals unterkriegen lassen. Sie ist gestärkt aus ihrer Vergangenheit herausgekommen und zeigt es auch mehr als deutlich gegenüber den Bikern der Dragons. Ich mochte ihr freches Mundwerk und das sie sich nichts gefallen lässt und dennoch zerbrechlich sein kann. Sawyer wirkt äußerlich wie ein knallharter Biker der nicht viel spricht. Doch eigentlich ist er im Grunde seines Herzen eine treue Seele und kein Mitglied der Dragons. Er vertritt ihre Werte nicht und hilft nur aus, wenn er gebraucht wird. Alleine die Anwesenheit im Clubhaus bereitet ihm jedes Mal Bauchschmerzen. Eigentlich bin ich sehr angetan gewesen, wäre die Übersetzung nicht so miserabel. Normalerweise stören mich Fehler in Büchern nicht und haben auch kein Gewicht in meinen Rezensionen. Doch hier ergeben viele Sätze aus dem englischen ins Deutsche keinen Sinn, diese hätten zum Beispiel umformuliert werden sollen. Es waren doch relativ viele Fehler und das Lesevergnügen hat darunter gelitten.

Einen König Fangen: Fünf Könige
Einen König Fangen: Fünf Königevon Stella Andrews