Drei Frauen, drei Jahrhunderte, eine Kraft. Naturmagie, Generationstrauma und weibliche Verbindung über die Zeit hinweg.
Drei Frauen, drei Jahrhunderte, ein Cottage in Cumbria. Emilia Hart verbindet Altha (17. Jahrhundert), Violet (1940er) und Kate (Gegenwart) durch wiederkehrende Naturmotive, Generationstrauma und eine gemeinsame Kraft, die sich von Mutter zu Tochter weitergibt. Das Buch liest sich wie ein Film. Das Tempo ist hoch, die Sprache bildgewaltig, und man ist kaum in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Anfangs schlich sich eine gewisse Skepsis ein, da das Thema häusliche Gewalt und Opferrolle vertraut wirkte. Doch Weyward dreht dieses Muster um: Die Frauen finden ihre Kraft nicht trotz ihrer Situation, sondern durch die Verbindung untereinander und mit der Natur. Besonders befriedigend: die Schadenfreude ist ausdrücklich erlaubt. Die Natur holt sich am Ende, was ihr gehört. Ein Roman, der wütend macht und gleichzeitig Hoffnung gibt. Passend dazu das letzte Wort dem Zitat von Adrienne Rich überlassen: die Verbindung zwischen Frauen ist die transformierendste Kraft auf diesem Planeten.


































