Klinikdauergast, passionierte Schwarzseherin, 19 Jahre alt, melancholisch depressiv, häufig wütend, beißend komisch und mit einer Wagenladung voller Probleme im Gepäck. Das bin ich - Marie Schmidtke.
Gerade habe ich das Buch beendet, habe es auf Kindle unlimited entdeckt und Bücher wo es um psychische Erkrankungen geht, finde ich total interessant. Der Schreibstil hat mir gefallen, genauso wie die Perspektive. Durch die Ich Perspektive konnte man die Gefühlslage von Marie besser wahrnehmen und mehr ihr inneres verstehen. Marie hat Depressionen und man bekommt durch das Buch einen Einblick in das Leben mit der Krankheit. Die Story baut sich toll auf und Hopeful ist ein toller Ort, jeder hat seine eigene Geschichte und Wunden und mir hat es gefallen, dass Marie dort 2 Menschen gefunden hat, die sie lieben gelernt hat. Ihre Mutter finde ich abscheulich, also wie kann man so eine Mutter sein? War teilweise schockiert. Das Buch zeigt, dass Depressionen nicht heilbar sind, aber, dass wenn man will, damit leben und umgehen kann. In dem Buch werden triggernde Themen behandelt, die für den ein oder anderen belastend sein können, das sind: Depressionen, selbstverletzendes Verhalten, Selbstmordversuch, sowie ungeschönt um die Schicksale unterschiedlicher Menschen, die keinen Bezug zur Realität haben.







