Gute Storyline, guter spannender Start, wenig Zugang zu den Personen
Dieses Buch hat mir einiges abverlangt. Es war von der Hintergrundgeschichte spannend, aber es hatte für mich doch Längen und ich kam mit einigen Gesprächen, Personen und dem allgemeinen Wechsel bzw. dem Spannungsbogen nicht so klar. Deswegen bin ich alles in allem etwas hin und her gerissen, wie ich das Buch nun eigentlich fand. Der Beginn ist brutal. Es geht um die Thorweiler und deren Dorf in denen wir zwei Jungen begleiten. Ein Schiff wird fehlgeleitet, damit das Dorf die Vorräte die dort an Bord waren plündern können und sich so über eine gewisse Zeit retten können und nicht hungern müssen. Alle auf dem Schiff sollen umgebracht werden außer eine Person, die dann von mehreren Jungen benutzt wird. Diese Schilderungen wie die Personen umgebracht werden und was genau mit den Personen passiert, sowie den Jungen und dem Mädchen ist sehr krass beschrieben. Ich verstehe die Meinung einiger Rezensenten, dass diese Stellen brutal sind und sie nicht ganz verstehen, warum dieser Teil so sein musste. Ich wiederum fand aber diesen Teil spannend und hilfreich um die Beziehung der zwei Jungen im weiteren Teil zu verstehen. Viel mehr hatte ich mit dem weiteren Teil meine Probleme. Es geht um die Reise bzw. die Aufgabe der beiden Kapitäne Phileasson und Beorn einmal Aventurien in 80 Wochen zu umrunden und dabei werden ihnen verschiedene Aufgaben gestellt. Hintergrund ist, dass dadurch herausgefunden werden soll, wer der König der Meere ist. Die ersten 3 Aufgaben werden ihnen direkt benannt. Der rest soll dann nach für nach genannt werden. Ich weiß nicht so recht woran es lag. Aber ich konnte mich nicht so richtig in die Geschichte einfinden. Die Personen blieben für mich in weiter Ferne und ich fand keinen Zugang. Außer den zwei Jungen, die mittlerweile Männer sind und zu denen ich einen gewissen Zugang durch die Vorgeschichte hatte, konnte ich nur Phileasson etwas abgewinnen. Zwischendurch habe ich mich auch gefragt, ob es Beorn überhaupt noch gibt, weil so wenig über ihn berichtet wurde. Es kamen durch die Mannschaften auf dem Schiff auch so viele Personen vor, dass ich Probleme hatte mir Namen und doe Charakterzüge zu merken. Was mich auch etwas genervt hat, war dieses ständige "das wohl" um etwas zu bestätigen. Das hängt aber denke ich mit der Sprache zusammen, die hier unterstrichen werden soll. Bei den Spannungsbögen hätte ich mir mehr Aufbau und eine bessere Beschreibung des Ortes und der Geschehnisse gewünscht. Für mich kamen diese doch sehr plötzlich und waren dann auch schnell wieder vorbei. Ich fand die gesamte Geschichte mit der Storyline aber gut. Allerdings bin ich unentschlossen, ob ich Teil zwei noch eine Chance gebe, in der Hoffnung dadurch mehr Zugang zu den Personen zu finden.









































