Das war mal ein erfrischendes Buch!
Wie lange habe ich keinen Western mehr gelesen? Das ist ewig her und deswegen hatte ich auch so gar keine Erwartung an Rondos erstes Abenteuer. Ich habe mich einfach auf das Buch eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Da Rondo kein Mann der vielen Worte, aber des schnellen Fingers ist, sterben in „Sechs Kugeln im Colt, eine im Kopf“ die Menschen nicht wie die Fliegen, aber bestimmt 20 Personen. Und dafür hat Stefan Barth erfrischend einfache Worte gefunden. Rondo quatscht nicht lange, sondern schießt. Kann man so machen, und da ich unkomplizierte Geschichten mag, hat mir das Buch auch gut gefallen. Manche werden sagen, dass die Story vorhersehbar sei, manche werden sagen, die Figuren seien nicht richtig ausgearbeitet und man wisse ja nicht, was Rondo in den letzten 20 Jahren getrieben habe. Meine Antwort darauf: Ist vollkommen egal, denn Rondo erklärt nicht lange, sondern schießt. Wer das mag, sollte schon mal das nächste Buch anfangen. Ich lese weiter auf jeden Fall weiter.





