
Mittelmäßiger Fall
Handlung [Klappentext] „Er schlägt zu, sobald der Vollmond am Himmel steht: Ein ermordetes Pärchen im Frankfurter Stadtwald gibt Kommissarin Julia Durant und ihrem Team Rätsel auf. Handelt es sich um ein Sexualdelikt? Eine Beziehungstat? Ein Raubmord? Die Spuren sind nicht eindeutig und führen letztlich ins Nichts. Erst als im selben Waldgebiet ein weiterer Doppelmord geschieht ist klar: Frankfurt wird von einem Pärchenmörder heimgesucht. Die Öffentlichkeit gerät in Panik, eine Bürgerwehr formatiert sich. Und Julia Durant läuft die Zeit davon, denn der nächste Vollmond steht unmittelbar bevor...“ Fazit Ich fand Der Panther leider nur bedingt überzeugend. Die Ausgangslage klang für mich eigentlich stark: Julia Durant ermittelt in einem Fall um ein ermordetes Pärchen im Frankfurter Stadtwald, später folgt ein weiterer Doppelmord, und es steht die Frage im Raum, ob es einen Zusammenhang zu einem alten Fall aus den 80er-Jahren gibt. Außerdem gerät die Stadt wegen eines möglichen Pärchenmörders zunehmend in Unruhe. Genau deshalb hatte ich mir ehrlich gesagt mehr davon versprochen. Die Idee mit den Doppelmorden, der aufkommenden Panik und dem möglichen Bezug zu einem älteren Fall ist spannend, aber beim Lesen hat mich das Ganze nicht so gepackt, wie ich gehofft hatte. Für mich blieb vieles eher interessant als wirklich fesselnd. Was mich etwas gestört hat: Der Fall klingt auf dem Papier größer und intensiver, als er sich für mich am Ende angefühlt hat. Auch die Bürgerwehr und der öffentliche Druck hätten eigentlich für richtig viel Spannung sorgen können, aber ich persönlich hatte nicht das Gefühl, dass daraus wirklich das Maximum herausgeholt wurde. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders stark. Es lässt sich lesen, und die Grundidee ist definitiv da, nur mir hat der richtige Sog gefehlt. Deshalb sind es für mich 3 Sterne: ein solider Krimi, aber kein Band, der mir besonders im Gedächtnis bleiben wird.












