17. Okt.
Bewertung:4

Interessantes Schrecken

Die Kurzgeschichte per se ist gar nicht so gut geschrieben. Relativ langweilig kommt sie daher und löst sich auch durchaus anders auf, als es andere Lovecraft Geschichten tun. Es wirkt "weltlicher" und geerdeter als anderer Horror. Statt immer mehr hineingezogen zu werden, scheint der Plan das Böse im Haus zu zerstören schnell gefasst zu sein. Die Grundidee des Horrors find ich jedoch höchst spannend und es ist auf jeden Fall mal eine andere Interpretation eines klassischen Mythos.

Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzung
Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzungvon H. P. LovecraftJazzybee Verlag
14. Apr.
Bewertung:2

Eine ziemliche narzisstisch und pedantische Erzählung, bei der einem das gerade erst gewonnene Gefallen an Lovecraft wieder vergehen kann. Es beginnt mit einem sehr seltsamen Hinweis, dass der Kollege E.A. Poe an dem gemiedenen Haus für eine zeitlang immer entlanglief, ohne den Schrecken zu erkennen. Doch was wären Hausgeister ohne den guten HPL. Sie blieben unentdeckt, unerwähnt und würden arbeitslos vereinsamen. Doch der Journalist Lovecraft zeigt uns, was eine anständige Recherche ist und so liest man bis zu Hälfte der Erzählung eine detaillierte Chronologie, wer, wie und wann in dem Haus in Providence seit 1750 gelebt und gelitten hat und wer darin verstarb. Bei so viel aufgezählter Wahrhaftigkeit muss am Spuk in Benefit Street ja etwas dran sein. Also macht sich unser Held HLP mit Onkel auf Erkundungstour in das leerstehende Haus. Der Rest bleibt namenloses Schrecken und am Ende die Chemiekeule gegen die Mächte der Unterwelt. Kann man sich sparen.

Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzung
Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzungvon H. P. LovecraftJazzybee Verlag
23. Feb.
Bewertung:2

Eine ziemliche narzisstisch und pedantische Erzählung, bei der einem das gerade erst gewonnene Gefallen an Lovecraft wieder vergehen kann. Es beginnt mit einem sehr seltsamen Hinweis, dass der Kollege E.A. Poe an dem gemiedenen Haus für eine zeitlang immer entlanglief, ohne den Schrecken zu erkennen. Doch was wären Hausgeister ohne den guten HPL. Sie blieben unentdeckt, unerwähnt und würden arbeitslos vereinsamen. Doch der Journalist Lovecraft zeigt uns, was eine anständige Recherche ist und so liest man bis zu Hälfte der Erzählung eine detaillierte Chronologie, wer, wie und wann in dem Haus in Providence seit 1750 gelebt und gelitten hat und wer darin verstarb. Bei so viel aufgezählter Wahrhaftigkeit muss am Spuk in Benefit Street ja etwas dran sein. Also macht sich unser Held HLP mit Onkel auf Erkundungstour in das leerstehende Haus. Der Rest bleibt namenloses Schrecken und am Ende die Chemiekeule gegen die Mächte der Unterwelt. Kann man sich sparen.

Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzung
Das gemiedene Haus: Deutsche Neuübersetzungvon H. P. LovecraftJazzybee Verlag