
Nach dem starken Auftakt der Nik-Pohl-Reihe hatte ich auf Band 2 natürlich richtig Lust. Leider muss ich sagen, dass „Vom gleichen Blut“ für mich nicht ganz an den ersten Band herangekommen ist. Nik Pohl als Figur gefällt mir grundsätzlich immer noch, und auch die Reihe an sich hat für mich weiterhin Potenzial. Aber bei diesem zweiten Band ist bei mir leider nicht so viel hängen geblieben. Während mich der erste Teil noch richtig gut gepackt hat, war dieser hier für mich eher durchschnittlich. Die Geschichte war nicht schlecht, aber sie konnte mich diesmal einfach nicht so stark mitnehmen. Es gab zwar wieder Spannung und den bekannten Thriller-Ton, aber emotional und auch von der Handlung her ist bei mir leider nicht viel geblieben. Das fand ich ein bisschen schade, gerade weil der Auftakt für mich so vielversprechend war. Trotzdem möchte ich die Reihe noch nicht abschreiben. Ich mag Nik Pohl als Ermittler weiterhin und hoffe einfach, dass Band 3 mich wieder mehr überzeugen kann. Für mich war „Vom gleichen Blut“ ein solider, aber leider etwas schwächerer zweiter Band, der für mich nicht ganz an den starken Reihenauftakt herangekommen ist.







