Leider war mir das Buch zu einseitig. Émile Zola zeigt im ganzen Roman mit erhobenen Zeigefinger auf das Bürgertum. Hinter der feinen Fassade, die Abgründe. Zola wollte dieses Bürgertum anprangern. Zeigen, dass sie mehr Schein als Sein sind und sich für etwas Besseres halten, obwohl sie es nicht sind. Mit der Bewertung habe ich mich schwer getan. Vom Lesevergnügen tendiere ich eher zu 2 Sternen, aber wenn ich bedenke, wie dieses Buch damals sicherlich viele sehr schockiert hat, als es veröffentlicht wurde, so vergebe ich doch 3 Sterne.
Ein feines Haus: Die Rougon-Macquart - Band 10von Émile Zolaandersseitig.de
