Kompakte und intensive Geschichte
Die Entdeckung der Currywurst ist vor allem vom Schreibstil und ihrer Art als Novelle eine besonders kompakte und intensive Geschichte die einen für mich persönlich anspruchsvollen Schreibstill besitzt, der einen schnellen und einfachen Einstige in die Story erschwert. Erschwerend kommen noch mehrere Zeitsprünge hinzu da die Geschichte immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Dennoch finde ich, wenn man einmal in der Geschichte drin ist, dass es sich aufjedenfall gelohnt hat. Denn der Autor schafft es auf den wenigen Seiten die richtige Mischung aus Beschreibungen, Gefühlen zu verbinden und dennoch die Geschichte voranzutreiben. Vorangetrieben wird Geschichte zudem von zwei Rahmenhandlunge. Zum einen die Haupthandlung, nämlich die Frage wie die Currywurst entstanden bzw. entdeckt wurde ist, welche der Ich-Erzähler aus seiner Kindheit kennt. Diese Handlung bleibt dabei bis zum Ende des Buches bestehen und beinhaltet indirekt eine weitere Rahmenhandlung die von Frau Brückner und Herr Bremer handelt und wie diese die letzten Kriegstage erlebt haben. Beide Handlungen hielt mich am Lesen und hingen aufgrund der Verflechtung miteinander zusammen. Weiter schafft es der Autor aufgrund der privaten Erzählung von Frau Brückner eine private und intime Sichtweise und Perspektive auf die letzten Kriegstage zu werfen. Diese Perspektive hat mir persönlich sehr gut gefallen da sie sich weg von altbekannten Erzählungen und Sichtweisen entfernt und eine mir neue Perspektive eröffnet hat. Hinzu kommen die damit verbundenen Interpretation und Symboliken die trotz vermittelter Tristesse, Trübheit und Zerstörung eine gewisse Hoffnung und Lebensfreude ausstrahlen, was insbesondere gegen Ende des Buches hervorkam und ich persönlich mitnehmen werde.

















