
Spannender und Düsterer Fall für Julia Durant
Handlung [Klappentext] „Tatort Frankfurt am Main: Auf einer Autobahnbrücke wird ein verbranntes Motorrad gefunden, darauf die verkohlten Überreste eines Körpers. Das Opfer eines Bandenkrieges im Biker- Milieu? Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens.“ Fazit Mir hat Tödlicher Absturz insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte startet direkt mit einem heftigen Fall: In Frankfurt an Neujahr 2011 wird eine junge Frau ermordet aufgefunden, und die ersten Spuren führen in das Umfeld einer renommierten Bank. Als dann noch ein zweiter Mord passiert, wird schnell klar, dass Julia Durant und ihr Team unter großem Druck stehen. Allein diese Ausgangslage fand ich schon sehr packend. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Fall im Milieu von Bankern und Wirtschaftsbossen spielt. Das gibt der Handlung noch einmal eine andere Richtung und macht die Ermittlungen interessanter, als wenn es einfach nur ein „normaler“ Mordfall wäre. Dadurch hatte das Buch für mich von Anfang an eine spannende und auch ziemlich düstere Atmosphäre. Ich fand auch, dass sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Es passiert genug, damit man dranbleibt, und durch den zweiten Mord kommt zusätzlich Tempo in die Geschichte. Man möchte schon wissen, was hinter allem steckt und wie die einzelnen Spuren zusammenhängen. Gerade dieser Ermittlungsdruck hat für mich gut funktioniert Für volle 5 Sterne hat mir aber noch ein kleines bisschen gefehlt. Ich fand den Krimi spannend und insgesamt wirklich gut, aber nicht jede Stelle hat mich gleich stark gefesselt. Es gab zwischendurch Abschnitte, die ich eher solide als überragend fand. Deshalb ist es für mich kein absolutes Highlight, aber auf jeden Fall ein lesenswerter Band der Reihe. Unterm Strich würde ich 4 Sterne geben, weil die Handlung stark aufgebaut ist, das Setting rund um das Frankfurter Bankenviertel gut passt und der Fall durch den zweiten Mord zusätzlich an Spannung gewinnt.










