Eine Reise geht zu Ende für mich und für Ramses. Emotionales Ende.
Mit dem fünften Band der Ramses-Reihe hat Christian Jacq nicht nur einen würdigen Abschluss geschaffen – er hat mich tief berührt und emotional aufgewühlt. Dass die Reise nun zu Ende ist, stimmt mich unendlich traurig. Ich musste mich von Ramses verabschieden – einer Figur, die mir über die fünf Bände hinweg so vertraut und nah geworden ist, als wäre ich Teil seines Gefolges gewesen. Jacqs bildgewaltige Sprache hat mich vollkommen mitgerissen. Ich habe nicht nur gelesen – ich habe Ägypten gespürt. Ich konnte die Feigen schmecken, den Duft der Tempel einatmen und die Sonne auf meiner Haut brennen fühlen. Jeder Ort, jede Szene, jeder Moment war lebendig und greifbar. Gerade in diesem letzten Band haben mich die politischen Intrigen am Hof mitgerissen und zutiefst aufgewühlt – sie haben mir buchstäblich die Wut ins Gesicht getrieben. Umso bewegender war es, mitanzusehen, wie sich der Frieden, den Ramses sein Leben lang ersehnte, schließlich erfüllte. Es war ein großer Moment – ein stiller Triumph, der mir Gänsehaut bescherte. Diese Reihe ist mehr als historische Fiktion. Sie ist ein Geschenk an die Literaturwelt – lebendig, tiefgründig, leidenschaftlich. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Für mich bleibt Ramses ein literarischer Schatz, den ich so schnell nicht vergessen werde.
