25. Sept.
Bewertung:2

Uff....

Ich kannte den Schreibstil bereits und wusste was auf mich zu kommen würde, was ich nicht ahnte, wie lähmend zusätzlich zu dieser sehr "barocken" Sprache, auch noch die Melancholie des Hauptprotas sein wird. Was haben wir also: Ein junger Reporter macht das Interview seines Lebens irgendwann in den 70ern, er interviewt einen Vampir. New Orleans im Jahre 1791 geht die Reise damit los, das Louis von Lestat die dunkle Gabe geschenkt bekommt. Und wer bis dahin glaubt, dass dieses ach so frustrierende Menschenleben doch jetzt endlich eine fantastische Wendung nehmen muss, der irrt. Des es folgt ein Odyssee aus, Missmut, Missgunst, Missverständnissen, Tod, Gejammere, Tod, ein bisschen Drama und noch mehr Tod. Aus Film und Serie bekannt, war Louis mein Liebling, seit ich ihn mit 13 zum ersten Mal im Wohnzimmer meiner Schwester über den Bildschirm flimmern sah. Das hat sich heute geändert und ich kann nur hoffen der Dude reißt sich in den kommenden Bänden heftig am Riemen. Es ist natürlich ein Einstieg in eine ziemlich lange Chronik, die ja auch einige Crossover und weitere Ausläufe in andere Reihen von Rice hat, aber ich finde es gäbe wirklich besser Einstiege, in so ziemlich alles. Außer vielleicht eine Depression. Es tut mir fast eine wenig in der Seele weh, da ich den Charakter eigentlich sehr mochte und andere Bände mir ziemlich gut gefallen haben, aber hier habe ich mit 288 Seiten echt gekämpft (okay ist auch gefühlt Schriftgröße 2,5 gewesen aber egal). Leider leider nur 2 Sterne, für die grundsätzlich tolle Idee und eigentlich auch gute Charaktere man muss einfach daran glauben dass Entwicklung stattfindet und bedenken dass es sich nur um einen POV handelt, andere Bände Hoffnung auf bessere Ansichten bieten.

Interview mit einem Vampir. Roman aus der Chronik der Vampire.
Interview mit einem Vampir. Roman aus der Chronik der Vampire.von