Obsession, Rache und Tod - die Jagd auf Patient Null hat begonnen.
Schattenblut ist der Debütroman von Yvonne Intering.
Das Buch hat mir gut gefallen und wer Dystopien mag ,macht hier auf jeden Fall nichts falsch.
'Sie atmete tief durch. Schuldgefühle gepaart mit Verzweiflung und Angst waren schlechte Berater. Sie schnaubte höhnisch,denn Moral war ein Luxus, welchen sie sich nicht leisten durfte. Nicht konnte. Wie so vieles. ...'
Getrieben von blindem Ehrgeiz arbeitet die Wissenschaftlerin, Rosalie Liams, an der Verwirklichung ihrer Ziele. Hilflos muss sie dabei zusehen, wie mörderische Schatten die Menschheit ausrotten.
Der Klappentext hat sich schonmal sehr interessant angehört.
Die Geschichte an sich ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Der Hauptteil gehört Rosalie Liams und der zweite Josslyn. Hier muss ich sagen das zum Anfang der Josslyn Strang für mich zu kurz kommt. Im Laufe der Geschichte findet sich dann aber ein Gleichgewicht bis sie Schlussendlich zusammen fließen. Leider bin ich sehr holprig in das Buch gestartet und es wurde auch erst zur Hälfte besser, für mich hat sich kein richtiger Lesefluss eingestellt.
Die Spannung war zum Anfang etwas flach aber je näher sich die Erzählstränge kamen, desto spannender wurde das Buch.
Mich persönlich haben die Kapitel um Josslyn am besten gefallen, dort konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.
Alles in allem ist es ein gutes Debüt, was in meinen Augen aber noch ausbaufähig ist. Die Story an sich ist sehr gut. Wer Dystopie und Endzeit Stimmung mag, kann hier gerne Mal reinlesen.