In diesem Buch sind neun Kurzgeschichten enthalten und alle haben mich wirklich begeistert!
Die Geschichten waren zum Teil gruselig, eklig und sehr atmosphärisch.
Hier hat Fred Ink wirklich gezeigt, dass er sehr facettenreich schreiben kann.
Die Figuren waren auch allesamt sehr gut gezeichnet, gehört auf jeden Fall zu meinen Highlights.
Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ
(Werbung / Rezensionsexemplar )
In dunklen Ecken
- Abgründige Geschichten -
Autor: Fred Ink
Neun Kurzgeschichten haben zusammen mit passenden Illustrationen in diesem Buch ein zuhause gefunden und möchten den Leser auf ganz verschiedene Art und Weise das Fürchten lehren.
Ich habe mich für euch mal in die dunklen Ecken getraut ...
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈:
Was eine tolle Kurzgeschichten Sammlung. Tatsächlich habe ich hier jede einzelne Geschichte sehr gefeiert und war bei der ein oder anderen richtig traurig, dass sie schon zu Ende ist.
In der Geschichte „Korund“ (hier zum ersten mal Veröffentlicht) ging es zum Beispiel um einen leuchtenden roten Stein, welcher den Leser direkt wieder an das Buch „Hinter den Winkeln“ erinnert.
In „Frohe Weihnachten Mami“ bekommen wir realen Horror serviert, denn den hat unsere Welt ja leider auch zu genüge zu bieten.
In „Omega Tau 3“ geht es mit einer Portion lovecraft vibes auf einen Exoplaneten, während es bei den „Bonvivants“ eine ganz besondere Speise zu entdecken gibt.
Ein Junge begegnet einem geheimnisvollen Mädchen und dann wäre da ja auch noch die Rache der Kühe...
Wie ihr seht, hat dieses Buch einiges zu bieten und mir haben alle Geschichten wirklich sehr gut gefallen. Meine Top 3 sind: Frau Adonay, Omega Tau 2 und Raw Meat.
Die Geschichten sind vom Stilmittel her sehr unterschiedlich geschrieben. Mal haben wir den personalen Erzähler, mal die Ich-Perspektive. Omega Tau 3 besteht zum Beispiel aus einem Briefwechsel.
Gerade diese Abwechselung macht „In Dunklen Ecken“ zu einer lesenswerten Sammlung an tollen Kurzgeschichten, die ich gerne mit 5 von 5 Sternen bewerte – auch wenn rot leuchtende Steine hier besser passen würden.