♡ "Denn sind es wirklich die letzten Seiten einer Geschichte, die sie spannend und lesenswert machrn? Ist der letzte Pinselstrich derjenige, der einem Gemälde Sinn verleiht?" ~ die Phönix-Initiative ∞ Als ich gelesen habe, dass mein ehemaliger Lehrer ein Buch veröffentlicht hat, musste ich es natürlich lesen! Danke an @tillmartin_autor für das Rezensionsexemplar. So ein Goldstück, das dieses Buch ist, deswegen zeige ich es euch natürlich! ⭒Meine Meinung: Fangen wir mal ganz einfach mit dem Cover an. Diese Blautöne sind super schön, das i von Till ist so großartig eingebaut und dieser Schatteneffekt ist super cool. Erster Grund für meine Begeisterung. Zweiter Grund ist der packende Schreibstil. Ich bin eigentlich kein großer Fan von der Er/Sie Perspektive, aber hier hat es irgendwie gepasst. Es wurde viel auf Show don't tell geachtet. Dritter Grund ist das Konzept an sich Dystopie und Science Fiction in einem, die Zeitreisen fand ich auch echt toll! Anfangs fiel mir es etwas schwer in das Buch hinein zu kommen, aber das liegt an meiner wenigen Erfahrung mit Science Fiction. Ich bin echt positiv überrascht gewesen. Die Spannungskurve war klasse, es wurde so spannend, dass ich mich manchmal gezwungen habe, nicht zu viel zu lesen, um mir mehr Zeit für das Buch zu geben, ich wollte nämlich nicht, dass es vorbeigeht. Mein Lieblingscharakter war Apoll, weil ich seine Art total gemocht habe. Die Plottwists waren unvorsehbar und super cool zu lesen! Ich freue mich wirklich auf Band 2! Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, dieses Buch zu lesen! Ich gebe 5 von 5 ⭐ Und 10/10.
Ich bin, wie man unschwer erkennt, wenn man nur einen kurzen Blick auf meine Bibliothek hier wirft, ein grosser Fan von Mythologie aller Art und ich mag auch Dystopien wirklich sehr gerne und dieses Buch bildet wirklich eine grossartige Kombination von beidem, die mir absolut gefallen hat und die ich jeden, der auch nur eines der beiden Dinge gerne mag, nur empfehlen kann. Das Buch baut dadurch auch auf zwei Zeitlinien gleichzeitig auf, was aber nicht zu Verständnisproblemen führt und auch für keine grosse Unterbrechungen sorgt. Im späteren Verlauf des Buches werden die Kapitel sowieso länger und selbst wenn nicht, so hat mich persönlich der Wechsel zumindest nie gestört. Durch diesen Wechsel bekamen auch beide Zeiten einen sehr guten Aufbau. Ich wusste ja nicht genau, wie das Buch aufgebaut sein wird und dachte erst, dass es möglicherweise chronologisch verlaufen könnte, in der zuerst in der Zukunft gezeigt wird, wie das Projekt erstellt wurde, bevor sie in die Vergangenheit reisen und dann auch dortbleiben und nur noch wenige Einblicke folgen, die zeigen, ob das Projekt auch klappt. Diese Lösung gefällt mir aber wesentlich besser, denn es gibt beiden Zeiten wesentlich mehr Möglichkeiten zum Ausbau und macht die Verbindungen auch interessanter. Die Charaktere, von denen es so einige gibt, sind allesamt gut ausgebaut. Es gibt natürlich Personen, die mehr im Vordergrund stehen, aber auch die Nebencharaktere bekommen einen guten Ausbau. Durch die Komplexität ist es auch etwas schwieriger, den Verräter zu entdecken, auch wenn es schon früh Anzeichen gibt, die aber auch als irreführend eingestuft werden können, aber wer sagt schon, dass nicht jeder eine gute Fassade aufbauen kann? Damit ist auch klar, die Verräter sind bekannt, aber die Reihe ist noch nicht abgeschlossen, was wohl einen Aussenstehenden, der das Buch nicht kennt, vielleicht etwas stutzig machen könnte, aber es gibt noch genug lose Enden in der Geschichte und in der Vergangenheit ist es noch lange nicht entschieden, wer nun gewinnen wird, sodass das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet, der mich jetzt schon gespannt darauf macht, was noch folgen wird. Ich kann das Buch also generell nur empfehlen. Es spielt mit so vielen interessanten Dinge, sodass es auch eine breite Spanne an Lesern interessieren könnte. Ich finde den ersten Band jedenfalls genial und freue mich schon riesig auf den nächsten Band, weshalb ich dem Buch auch wohlverdiente fünf Sterne geben möchte.

