2✨ Der Klappentext war zwar vielversprechend, aber selbst für eine Kurzgeschichte, war das Buch schlecht. Absolut flach, kein Emotionen im Schreibstil ein narzisstisch fragwürdiger Protagonist und alles geht viel zu schnell.
Leichte Lektüre mit wenig Halloween-Feeling und etwas plumper Lovestory
„Kürbisköpfe küsst man nicht“ ist ein Buch, das sich leicht und unterhaltsam liest, und die Autorin hat einen netten Schreibstil, der den Lesefluss angenehm macht. Leider war die Handlung für mich jedoch sehr vorhersehbar, was den Spannungsbogen etwas enttäuschend machte. Die Liebesgeschichte an sich konnte mich auch nicht ganz überzeugen – sie wirkte etwas plump und wenig nuanciert. Zudem empfand ich seine Annäherungen teilweise als zu aufdringlich, was den Lesegenuss etwas getrübt hat. Das erhoffte Halloween-Motto war leider bis auf ein paar Seiten am Anfang auch nicht gegeben. Alles in allem ein kurzweiliges Leseerlebnis, das für mich jedoch einige Punkte vermissen ließ.

Kürbisköpfe küsst man nicht war eine schöne, unterhaltsame Kurzgeschichte für zwischendurch, die auch ein wenig Herbst-Feeling parat hält. Vor allem, die Kleinstadt fand ich sehr knuffig. Mary und Jack fand ich sympathisch und haben mir als Charaktere gut gefallen. Ein kleines bisschen Drama gab es zwar auch, aber das hielt sich in Grenzen. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber: Ein kleiner Kritikpunkt ist das abrupt wirkende Ende. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte noch etwas weitergeht, statt direkt in eine längere Leseprobe eines anderen Buches überzugehen. Insgesamt aber eine nette Kurzgeschichte für einen entspannten Herbstnachmittag.


