GESCHICHTEN AUS DEM UNTEREN REICH BAND 4 von Markus Krüger (Hagen Thiele) Markus Krüger befindet sich in der Psychiatrie, dies hält ihn aber nicht davon ab, uns schaurig schöne Kurzgeschichten aus dem Unteren Reich zu präsentieren. Dank Hagen Thiele wurden sie uns öffentlich zugänglich gemacht. Meine Meinung: Auch Band 4 der Geschichten aus dem Unteren Reich konnte mich wieder sehr unterhalten. Jedoch ist dieser Band ein wenig schwächer, als die drei Vorgänger. Der Autor lässt hier in seinen Kurzgeschichten viel offen und dem Leser somit viel Spielraum für die eigene Fantasie. Das kann gut sein, bei solchen Geschichten bin ich aber doch eher dafür, dass eine gewisse Richtung am Ende aufgezeigt wird. Bisweilen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichten etwas zu abrupt endeten, und der Autor sich dachte, ach, was solls, die können ruhig auch mal überlegen, wie es ausgeht! Meine Lieblingsgeschichte in diesem Band war “Die Luke”. Die kleine Geschichte hat mich ein bisschen an “Der Keller” von Richard Laymon erinnert, nur ohne dessen sexuellen Fantasien! Überaus gelungen und wirklich fähig, eine Gänsehaut zu erzeugen! Fazit: Tolle neue Geschichten aus dem Unteren Reich, die nicht nur gruseln, sondern auch zum selbst Nachdenken animieren! Für mich dennoch nicht so stark, wie die drei Vorgänger Bände! 4 von 5 Falltüren!
Nach viel zu langer Zeit kehre ich ins untere Reich zurück und wurde wieder bestens unterhalten. Alle Geschichten beginnen noch recht harmlos. Der Spannungsbogen entwickelt sich mal rasant, mal langsam, aber stetig, und die Höhepunkte einer jeden Geschichte können sich sehen lassen. Mein persönlicher Liebling ist die letzte Geschichte, „Die Fotographie“, welche mir ein wenig Lovecraft-Feeling verschafft hat (Die Farbe aus dem All, Nicholas Cage. Gebt den euch, Leute!). Blutig, gnadenlos und äußerst spannend. 6 einzelne Geschichten, die doch enger miteinander verbunden sind. Ich liebe es! (Und auch Kinder müssen mal dran glauben. Juhu! Da bin ich ja Feuer und Flamme. Ich meine, die Bathory hat schließlich in Jungfrauenblut gebadet. Denkt ihr, die waren alle volljährig? Ich bitte euch!) Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mich an manchen Stellen, besonders in den Geschichten „Fleisch für Fleisch“ oder „Die Nachtorchidee“, gewisse Begriffswiederholungen gestört haben. Leider leidet mein doofer Lesefluss nämlich unter so etwas. Ist also rein meine subjektive Meinung. Das sollte neue potentielle Leser jedoch nicht abschrecken ☺️

