
Erschreckend realistisch!
In Homo Futurum geht der Autor in seinen 23 Kurzgeschichten mit dem Handeln der Menschen sehr kritisch ins Gericht. Eine Geschichte ist unheilvoller als die andere und zeigt ein mögliches Szenario auf, wie unsere Welt enden könnte. Der Autor beweist in “Homo Futurum”, dass er sich schreibtechnisch nicht nur in fantastischen Gefilden wohl fühlt, sondern auch in dystopischen Geschichten genau den richtigen Ton trifft. Einige Geschichten waren etwas länger wohin andere dann wieder sehr kurz waren. Ich bin aktuell nicht so in Dystopie Stimmung aber das Buch war wirklich packend und durch die vielen Geschichten perfekt für zwischendurch. Von einer handvoll Geschichten hätte ich gerne längere Versionen gelesen, da sie mich so gepackt hatten. Zwischen all der Kritik an der Menschheit war aber auch ab und an mal ein kleines Augenzwinkern versteckt, was die doch recht melancholischen Geschichten teils aufgelockert hat. Mich konnte “Homo Futurum” überzeugen und ich hoffe, dass der Autor sich weiter austobt und uns noch mit dem einen oder anderen Abstecher in ein anderes Genre überraschen wird. ;)




