7. Juni
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Bewertung:5

Der Schreibstil der Autorin ist, wie immer, total schön, bildreich und einnehmend. Auch die Geschichte selbst ist sooo schön, rundum gute Unterhaltung bzw tolle Lesestunden sind garantiert! Die Art der Hauptprotagonistin Ruth ist herrlich amüsant und erfrischend. Ihre Charakterzüge sind genau der richtige Kontrast zum männlichen Hauptcharakter und lockern die ernste, authentisch beschriebene Thematik rund um die gesundheitlichen Zustände der Bewohner Madagaskars auf. Generell finde ich, dass "Ärzte ohne Grenzen" ein wichtiges Thema ist, über das man gar nicht oft genug in Büchern schreiben könnte. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und persönlichen Schicksale der Teammitglieder kommen ebenfalls nicht zu kurz, genauso wie die sich anbahnenden Gefühle bei Ruth spürbar rüber kommen. Kurzum es ist eine tolle Mischung, die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Fazit: Eine sehr schöne Romancestory mit spürbaren Gefühlen, einzigartigen, tollen Charakteren und "Ärzte ohne Grenzen" als Thematik. Lesevergnügen garantiert! Daher ganz klare Leseempfehlung!

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published
2. Apr.
Wenn die Optimistin auf den Skeptiker trifft
Bewertung:5

Wenn die Optimistin auf den Skeptiker trifft

In einer Selbstfindungskrise bewirbt sich Ruth bei "Ärtzte ohne Grenzen". Die Zeit in Madagaskar soll ihren Horizont erweitern. Dort muss sie für die verschiedensten Menschen da sein. Menschen, denen es an den wichtigsten Grundbedürfnissen fehlt.  Doch als sie dort ankommt, wird sie nicht von allen mit Freude empfangen. Ausgerechnet Ian, der Arzt steht ihr grimmig gegenüber. Doch Ruth lässt sich davon wenig beeindrucken und versucht hinter die Fassade zu blicken. Versucht herauszufinden, ob sich hinter der harten Schale nicht doch ein weicher Kern befindet.  Und so steht sie neben der großen Aufgabe mit den Patienten, vor einer weiteren neuen Herausforderung.    Ich kannte Ruth bereits aus "Nicht Mutter Theresa". Damals "nur" als Freundin von Theresa, erhält sie hier ihre ganz eigene Geschichte.   Ruth ist eine wahnsinnig inspirierende Persönlichkeit. Optimistisch, zuversichtlich, mutig, offen, hilfsbereit, freundlich und eine Freundin zum Pferdestehlen. Doch auch wenn ihr augenscheinlich noch nie etwas schlechtes im Leben passiert ist, gibt es da doch etwas in ihrem Leben, was man sich bei ihr so gar nicht vorstellen kann. Sie hatte schon einige Beziehungen, aber die ganz großen Gefühle, blieben ihr verwehrt.  Es ist bewundernswert, mit welch positiver Einstellung sie dem Leben im Madagaskar und ihren Bewohnern entgegentritt. Auch wenn sie vieles nicht versteht bzw. verstehen will, findet sie sich dort doch gut zurecht. Sie lernt auf ihre Reise nicht nur die Menschen und das Land fernab von ihrer Heimat kennen. Sie lernt vielmehr sich selbst kennen. Und diese Reise gemeinsam mit ihr, ist einfach wunderschön. Ich muss zugeben, dass ich sie gerne noch ein kleines Stück weiter begleitet hätte! Und natürlich darf der Leser auch Ian näher kennenlernen. Doch darüber werde ich mich in Schweigen hüllen. Denn ihn solltet ihr selbst kennenlernen. Von Anfang an und unvoreingenommen.   Sämtliche Charaktere dieser Geschichte wurden authentisch beschrieben und die Landschaft war beinahe zum Greifen nah. Wenn ich meine Augen schloss, sah ich den Sand, das Meer, die Menschen vor mir. Ja, das Buch hat mich richtig mit sich gezogen!   Das Buch wird aus der Erzähler-Perspektive erzählt. Die Autorin schafft es auch hier wieder mit ihren Worten zum Nachdenken zu animieren und erzählt diese Geschichte spannend, fesselnd und bildhaft - ganz ohne viel Drama.    Wir lernen Menschen und ihre Schicksale kennen und der Leser erfährt, wie oft Dankbarkeit und Angst beieinander liegen. 

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published
28. Feb.
Bewertung:5

Ein absolutes Wohlfühlbuch mit ernstem Hintergrund.

Buchempfehlung von Happy der #lesekrabbe Die Regenbogenwandlerin von @claudia.iwer Danke dir dein Vertrauen und das ich abermals deine Testleserin sein durfte 🥰 "Auch wenn du mit Gegenwehr rechnen musst, nutze auch zukünftig nicht die gleichen, ausgetrampelten Pfade. Gehe weiterhin dorthin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse deine Spuren." Ruth kennt man bereits aus dem Roman Nicht Mutter Theresa. Sie ist die beste Freundin von Theresa und in diesem Roman fährt die unglaubliche Optimisten, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, nach Madagaskar um für 9 Monate bei Ärzte ohne Grenzen mit zu arbeiten. Es erwarten Sie viele neue und schwierige Situationen und es macht Spaß Ruth dabei zu begleiten und zu erleben wie Sie das meistert und zu sehen wie sie an sich selbst wächst. Als sie Ian, den Arzt im Team, kennen lernt merkt sie schnell das er etwas hinter seiner harten Schale versteckt. Ihr Ziel ist es diese Schale zu knacken. Mit ihrer offenen Art und ihrer Dickköpfigkeit bringt sie neuen Wind in das Team. Wie immer bin ich begeistert von dem unglaublich tollen und flüssigen Schreibstil der Autorin. Man wird direkt in die Geschichte gezogen. Zugegeben, ich war anfangs skeptisch bei diesem Buch da es doch sehr romantisch klang. Ich bin jetzt nicht so der Fan von reinen Liebesgeschichten. ABER ich wurde positiv überrascht. Es geht nicht nur um eine Liebesgeschichte sondern es wird ziemlich deutlich auf die Notstände in Madagaskar und die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen eingegangen. Das zusammen mit der romantischen aber nicht kitschigen Seite machen den Roman zu etwas ganz besonderem. Das Doppelpack" Nicht Mutter Theresa" und "Die Regenbogenwandlerin" kann ich euch sehr ans Herz legen!

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published
26. Feb.
Bewertung:3

Kurzweiliges Buch

Die Regenbogenwandlerin ist ein nettes, kurzweiliges Buch. Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch die Kurzbeschreibung war sehr interesssant. Mit seinen kurzen Kapiteln ist es sehr schön zu lesen und auch der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Leider hat mich die Story nicht überzeugen können, mir fehlte es an Tiefgang zum Thema Ärzte ohne Grenzen, Madagaskar mit seiner Kultur und den Lebensumständen vor Ort. Zwischenmenschliche Probleme, Vorurteile und Emotionen waren im Fokus, die Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten stand im Vordergrund und auch hier hätte ich mir mehr Emotionen und Tiefgang gewünscht. Der Roman ist kurzweilig, die Handlung ausbaufähig und die Ausarbeitung zu den Verhältnissen vor Ort könnten umfassender, intensiver und mitreißender dargestellt werden. Die Protagonisten werden sehr authentisch und intensiv beschrieben; die speziellen Charaktere sind gut ausgearbeitet und dargestellt. Ruth verbringt einige Monate bei Ärzten ohne Grenzen in Madagaskar und lernt ihr Team und den schwierigen, schweigsamen und in sich gekehrter Arzt Ian kennen. Mit ihrer ganz eigenen Art versucht Ruth sein inneres Wesen zum Vorschein zu bringen. Wer eine leichte Liebesstory in einem fernen Land mit Happy End lesen möchte ist mit diesem Buch gut beraten.

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published
22. Feb.
Bewertung:4

Gegensätze ziehen sich an

Klappentext: "Ruth ist seit jeher Optimistin. Den Widrigkeiten des Lebens begegnet sie mit ihrem unerschütterlichen Vertrauen, das manchmal auch ins Naive reicht. Bis das Schicksal sie nach Madagaskar zu den Ärzten ohne Grenzen führt. Sie will der Gesellschaft etwas zurückgeben – sofern die Gesellschaft ihre Hilfe möchte. Der schottische Arzt Ian jedenfalls will Ruths Hilfe nicht und macht aus seiner Abneigung ihr gegenüber auch keinen Hehl. Ruths permanente Zuversicht wird auf eine harte Probe gestellt, weil sie nicht nur mit dem Schicksal der Patienten konfrontiert wird, sondern auch mit Ian, der voller Zweifel steckt." Das Cover ist sehr einfach gemacht, der Regenbogen, Ruth und die Reise (das Auto). Man könnte es mit der Einfachheit und Armut in Madagaskar vergleichen. Fast wie ein Glitzer am Armband, oder eben wie Ruth bei den Ärzten ohne Grenzen, erscheint der tolle Titel des Buches.  Der Schreibstil ist sehr fließend und verständlich. Der Text selbst ist emotional mit einer Prise Humor und bindet den Leser an das Buch. Die Kapiteln sind gut getrennt und in sich abschließend. Die Hauptcharaktere, die unverbesserliche Optimistin Ruth, die auch etwas Naivität und Kindlichkeit an den Tag legt, der mürrische Doktor Ian, der einfach seine Arbeit machen will und nicht zu viel Nähe erlaubt sind perfekt aufeinander abgestimmt und ergeben eine tolle Liebesgeschichte. Die Begleitcharaktere runden die Geschichte sehr passend auf und ergeben  eine schöne Wohlfühlgeschichte. Die Story selbst ist eine Liebesgeschichte mit etwas Madagaskar - und Ärzte ohne Grenzen - Hintergrund.  Während des Lesens bin ich in die Geschichte eingetaucht, habe mit Charakteren innerlich gekämpft, gelitten, gelacht und geliebt. Sehr schön und nicht zu kitschig werden die Gefühle dargestellt. Es gibt Passagen die etwas vorhersehbar sind und dann wieder stößt man auf große Überraschungen. Dieses Buch würde ich all jenen Empfehlen, die gerne eine leichte Liebes-Geschichte mit Happy End lesen.

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published
20. Feb.
Bewertung:3

Vorab: Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar im Zuge einer Leserunde lesen, das erste Buch habe ich nicht gelesen. Die Geschichte liest sich relativ schnell, man möchte gerne wissen was als nächstes passiert und die Kapitelenden bieten spannende Cliffhanger. Sprachlich wird man hier gut abgeholt. Mir fehlten ein bisschen die Beschreibungen der Orte, da ich nicht immer genau wusste wo wir gerade sind oder wie es dort aussieht. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich noch nie in Madagaskar war und mehr Umschreibungen für ein inneres Bild gebraucht hätte. Mit der Protagonistin Ruth konnte ich leider nicht so warm werden, dafür allerdings mit Figuren wie Ian oder Sepp. Mir war Ruth etwas zu naiv und überzogen, wie schon erwähnt kenne ich allerdings das Buch nicht, in dem sie zum ersten Mal, wohl als Gegenpol Auftritt. Sepp ist ein sehr offener Charakter, der sehr um die Harmonie im Team bemüht ist und das durch seine sympathische Art auch schafft. Ian hat eine harte Schale und eine ganz ganz eigene, spannende Geschichte dahinter. Zu viel darf man natürlich über die eigentliche Geschichte nicht verraten. Mir gefällt, dass man als Leser ein bisschen in den Bereich von Ärzten ohne Grenzen schnuppern konnte. Davon hätte ich gerne mehr gelesen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen jeder Art standen hier im Vordergrund und wurden mehr oder wenig stark beleuchtet. An der ein oder anderen Stelle hätte es für mich mehr in die Tiefe gehen dürfen, ähnlich wie bei den Landschaften - ich hätte es gerne mehr gespürt. Empfehlen kann ich das Buch für alle, die eine Reise machen möchten und dabei Liebe, Freundschaft und Zuversicht finden möchten. :)

Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsroman
Die Regenbogenwandlerin: Entwicklungsromanvon Claudia IwerIndependently published