Manche Wunden sieht niemand und genau deshalb brechen sie einem das Herz💔
Also langsam habe ich das Gefühl, Pinecrest hat mich adoptiert. 🌲💛 Wilde Sehnsüchte ist mittlerweile Band 5 der Reihe und ich mache es kurz: Das Ding hat mich komplett erwischt. 5 ⭐. Ohne Diskussion. Ohne Verhandlung. Einfach fünf Sterne und ein großes "Wuuuuuhuuu" von mir. 😭✨ Diesmal begleiten wir Dylan, den wir bereits aus den vorherigen Bänden kennen. Den Dylan, der angeblich seinen besten Freund Duncan mit dessen Freund betrogen hat. Mit genau diesem Bild startet die Geschichte. Und dann lernt man Dylan wirklich kennen. Und wow... Eigentlich beginnt alles ziemlich chaotisch. Dylan hat einen Rohrbruch im Haus, bekommt sein Leben gefühlt überhaupt nicht auf die Reihe und ruft mitten in der Nacht Parker an. Parker kennen wir auch schon aus den vorherigen Büchern, allerdings eher als stillen Beobachter am Rand. Er gehört irgendwie dazu, ohne jemals wirklich im Mittelpunkt gestanden zu haben. Bis jetzt...Parker kommt vorbei, hilft und hätte grundsätzlich auch nichts gegen ein bisschen Spaß mit Dylan einzuwenden. 😏 Blöd nur, dass Dylan dafür emotional überhaupt nicht bereit ist. Und genau hier hat mich das Buch komplett verloren... beziehungsweise gewonnen. Denn nach und nach erfährt man, was damals wirklich passiert ist. Warum Dylan so handelt, wie er handelt. Warum Nähe für ihn so schwierig geworden ist. Und ehrlich? Mir hat das stellenweise das Herz gebrochen. Ich musste tatsächlich schon im ersten Drittel richtig weinen. Nicht nur ein bisschen feuchte Augen, sondern wirklich Tränen verdrücken. 😭 Das passiert mir gar nicht so oft und zeigt eigentlich schon, wie sehr mich Dylans Geschichte berührt hat. Ich konnte so gut nachvollziehen, warum er sich selbst ständig im Weg steht. Warum er sich nicht erlaubt, glücklich zu sein. Warum diese eine Erfahrung so viel von ihm kaputt gemacht hat. Es gibt Bücher, die erzählen dir, dass jemand verletzt wurde. Und dann gibt es Bücher wie dieses, die dich fühlen lassen, was diese Verletzung mit einem Menschen macht. Dylan tat mir unfassbar leid. Nicht auf eine bemitleidende Art, sondern auf diese Weise, bei der man ihn am liebsten in eine Decke wickeln und vor der Welt beschützen möchte. 🥺 Und dann müssen wir über Buddy sprechen. 🐶💛 Ich habe es geliebt, wie die Autorin ihn in die Geschichte und in die Beziehung eingebaut hat. Buddy ist nicht einfach nur ein süßer Hund, der zufällig durchs Bild läuft. Er zeigt auf eine unglaublich schöne Art, wie feinfühlig Tiere sein können. Wie sie Stimmungen wahrnehmen, Unsicherheiten spüren und manchmal genau wissen, wann ein Mensch Trost braucht. Teilweise hatte ich das Gefühl, Buddy vermittelt zwischen den beiden besser als die beiden selbst. 😂 Und ganz ehrlich: Menschen kriegen vieles nicht geschissen, aber Tiere schaffen es oft mit einem Blick, genau das Richtige zu tun. Das fand ich wunderschön dargestellt. Parker hat ebenfalls sein eigenes Päckchen zu tragen. Seine Geschichte rund um seine Eltern war ebenfalls berührend und wichtig. Aber für mich stand diesmal ganz klar Dylan im Mittelpunkt. Und dann ist da natürlich wieder Pinecrest...Diese Menschen. Diese Gemeinschaft. Dieses Gefühl von Zuhause. Ich glaube wirklich, ich möchte inzwischen einfach eine kleine Sommerhütte dort haben. Irgendwo am Wasser sitzen, Kaffee trinken und Maxwell dabei beobachten, wie er sich Sorgen um Martha macht. 🐈😂 Besonders schön fand ich, wie Parker immer mehr Teil dieser großen, chaotischen Familie wird. Und Evelyn? Ich liebe diese Frau einfach und ich hoffe sie bekommt auch noch ihr Happy End! Am Ende hatte ich dieses warme Gefühl, das nur ganz wenige Bücher bei mir auslösen. Dieses Gefühl, dass man eigentlich noch gar nicht gehen möchte. Und ganz ehrlich: Falls meine Vermutung stimmt, dass wir künftig mehr von Jake sehen werden, dann bin ich sowas von bereit dafür. 👀📚 Für mich bisher der stärkste Band der Reihe.
















