Gewusst wie!
**** Worum geht es? **** 2045, und die Probleme der Erde bestehen aus Wasser: Dürre einerseits und Überschwemmungen andererseits. Während die einen versuchen, das Leben auf der Erde zu retten, läuft die Suche nach einer neuen Heimat auf Hochtouren. Seltsames ereignet sich, und immer wieder werden Entdeckungen gemacht, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Was ist hier los? **** Mein Eindruck **** Weisse schafft es erneut, ein fesselndes, erschütterndes, technologisch visiertes und realistisches Endzeitszenario aufzuspannen. Sprachlich gekonnt und mit spannungsaufbauenden Wechseln zu den unterschiedlichen Akteuren verfolgte ich ein hochgradig unterhaltsames und gesellschaftskritisches Unterfangen, das die Klimakatastrophe und unser Sonnensystem als Ganzes ins Zentrum rückt. Eine klare Botschaft des Autors, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Trotz der Brisanz bleiben der Humor, die Träume und das gewisse Gefühl von Sehnsucht der Einzelnen gegenüber den großen Problemen nicht außen vor. Wohin das Ganze führt, habe ich nicht erwartet, aber mit großer Neugier verfolgt. Dank des flüssigen Schreibstils konnte ich mich einfach fallen und von der Geschichte einnehmen lassen. **** Empfehlung? **** Das Buch ist – wie der erste Teil – eine interessante Kombination aus Science und Fiktion. Wer sich auf eine fantasievolle, aber auch tiefgründige Reise in unsere nahe Zukunft einlassen möchte und auch gerne mal gefordert wird, ist hier genau richtig!

