
Kann man machen - muss man aber nicht
Der Klappentext klang absolut vielversprechend, aber der Einstieg war für mich eher eine kleine Zerreißprobe - ich bin super schwer in die Geschichte reingekommen und es hat wirklich ganz lange gedauert.🥺 Dabei ist die Grundidee eigentlich echt charmant: Eine diebische Engelin beklaut den Teufel höchstpersönlich - was will man mehr? Dass die Kapitel abwechselnd aus beiden Sichtweisen geschrieben sind, war ein echtes Highlight und ich mag das immer sehr gern. Man konnte wunderbar in die chaotischen, Gedanken- und Gefühlswelten der beiden eintauchen. Die Story startet eigentlich recht stark, legt dann aber beim Beziehungs-Tempo den Turbo ein und das war mir too much und einfach unglaubwürdig. Gefühlt im einen Moment will Lucifer sie für den Diebstahl noch köpfen und ins Jenseits befördern und im nächsten Raum konnten die beiden schon nicht mehr die Finger voneinander lassen. 🙄 Woooo, wo bleibt denn da die Spannung und der quälende Slow Burn?! :D Es gibt ganz lustige Dialoge, die einzelnen Figuren wie die Höllenhunde und die Feen oder die Schicksalsgöttin fand ich ganz toll. 🥰 Auch Kiana und Lucifer waren vollkommen okay, aber gegen Ende hatte der Plot es dann plötzlich verdammt eilig und grundsätzlich war ich über die Auflösung eher verwirrt und enttäuscht.. also irgendwie weirdes Ende. Wer auf der Suche nach einer klassischen, fesselnden und berührenden Romantasy ist, der könnte enttäuscht werden. Spice ist da, keine Frage, aber abholen konnte der mich wie gesagt auch nicht. Hab es nicht gefühlt. Der Schreibstil an sich ist eigentlich ganz angenehm zu lesen, bis auf die Rechtschreibfehler. 💀 Alles in allem gibt's nicht viel zu sagen, außer, dass man meiner Meinung nach mehr daraus hätte machen können und es ein okayer Read für zwischendurch war. :D
















