
All die Stillen Dinge ist ein historischer Roman, der auf zwei Zeitebenen erzählt wird und den ich am Stück gelesen habe. Die erste Zeitebene spielt im Jahr 1944/45, die zweite in der Gegenwart 2020. Die Autorin wählt das Pongpong System und wechselt immer zwischen den Zeitebenen hin und her. Während man am Anfang noch sehr viele Fragezeichen im Kopf hat was damals vorgefallen sein könnte, bekommt man im Verlauf immer mwhr Informationen, sodass man dad Puzzle nach und nach zusammensetzen kann. In beiden Ebenen kommt Karl vor. 1945 ist Karl ein Junge, dessen Vater im Kriwg gefallen ist und der mit seiner Mutter und der kleinen Schwester übet die Runden kommen muss. 2020 ist Karl ein alter Mann, der dem Verkauf des Landgasthofes " Gurkenkönigin" durch Karls Tochter Rosa nicht zustimmt. Schnell ist klar, Karl hat auf diesem Hof schlimme Dinge erlebt. Während Tochter Rosa nicht an ihn heran kommt, hat die Enkelin Ella einen guten Draht zu ihrem Opa. Gemeinsam mit Danny, dem Kaufinteressenten, erfahren sie nach und nach was damals geschehen ist. Ich fand vor allem die Vergangenheitsebene sehr berührend und fesselnd. Der Schreibstil war immer angemessen. Mal feinfühlig und leise, mal direkt und grausam. All die Stillen Dinge ist der erste Band. Es geht weiter mit der Geschichte, denn es sind noch einige Fragen offen geblieben.Dieses Mal mit einer anderen Protagonistin. Wer historische Romane mit zwei Zeitebenem mag, dem empfehle ich den Eoman von Herzen.

