
🎸𝒲𝒽𝑒𝓃 𝓎𝑜𝓊 𝓉𝒽𝒾𝓃𝓀 𝑜𝒻 𝓂𝑒, 𝐼 𝒽𝑜𝓅𝑒 𝒾𝓉 𝓇𝓊𝒾𝓃𝓈 𝓇𝑜𝒸𝓀 '𝓃' 𝓇𝑜𝓁𝓁🎸 Ich glaube, ich bin einfach nicht die Zielgruppe für das Interviewformat. Obwohl die Geschichte an sich Potenzial hatte, bin ich nie wirklich in das Buch reingekommen. Mir hat die klassische Erzählweise gefehlt. Die Charaktere reden die ganze Zeit über ihr Leben, aber ich hatte selten das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Vor allem die Nebencharaktere waren mir komplett egal. Außer Daisy, Billy, Karen und Camila könnte ich ehrlich gesagt kaum sagen, wer wer war, obwohl ich das Buch gerade erst beendet habe. Die Frauen waren für mich definitiv das Highlight. Daisy und Karen waren interessante, komplexe Figuren und ihre Geschichten rund um Selbstbestimmung, Karriere und Sucht haben mich deutlich mehr interessiert als alles andere. Mit den männlichen Charakteren hatte ich dagegen große Probleme. Billy war für mich von Anfang bis Ende unsympathisch, und je weiter die Geschichte voranging, desto weniger Verständnis hatte ich für ihn. Auch Grahams Entwicklung hat mich eher frustriert als berührt. Was ich dem Buch lassen muss: Die Band hat sich durchaus echt angefühlt und die Songs wurden so beschrieben, dass ich sie tatsächlich gerne hören würde. Trotzdem blieb mir das Ganze emotional überraschend egal. Die Beziehung zwischen Daisy und Billy sollte wahrscheinlich das Herzstück der Geschichte sein, aber weil ich nie richtig investiert war, hat sie mich kaum berührt. Insgesamt kein schlechtes Buch, die Figuren hatten Potenzial, die Themen waren interessant, aber die Erzählweise hat mich leider auf Distanz gehalten.

























































