18. Sept.
Eine traurig schöne Geschichte, einer jungen Frau, die allen Schicksalsschlägen zum Trotz, an ihrem Glück festhält.
Bewertung:5

Eine traurig schöne Geschichte, einer jungen Frau, die allen Schicksalsschlägen zum Trotz, an ihrem Glück festhält.

Sara nimmt uns für einen Moment mit, in eine gänzlich andere Zeit. In eine Zeit, in der junge Frauen, wie Rosina die härte einer Zeit erleben, die wir so nicht mehr kennen. Mit 14 Jahren schon verheiratet zu sein, Kinder zu haben oder fortgeschickt zu werden, um zu arbeiten. Für viele Jugendliche, heutzutage, nicht vorstellbar. Genauso wenig, wie mit Hunger ins Bett zu gehen, einen Mann zugewiesen zu bekommen oder mehr zu arbeiten, als den Geschirrspüler ein- und auszuräumen. Rosinas Leben ist von Arbeit und Hunger, von Entbehrungen geprägt. Mich hat ihr Lebenswandel emotional sehr berührt, wie sie Mann und Freundin findet, sich eine Zukunft aufbaut. Wie sie das Muttersein und eine Pension allein am Laufen hielt. Zeitgleich noch ihrem Mann in der Landwirtschaft hilft. Wirklich bewundernswert. Rosina zeigt, wie hart das Leben als Frau, zu dieser Zeit war. Aber auch, dass es immer eine Chance gibt, die man ergreifen kann. Das wir alles schaffen, wenn wir es wirklich wollen. Und auch alleinerziehende Mamas Job und Kinder schaffen, heute wie damals. Ob allein oder mit Hilfe.

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia
6. Sept.
Post image
Bewertung:5

🌊 Die kleine Pension am Kalterer See ~ Sara Pepe Autorin 🌊 #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar Das ist das erste Buch was ich von der Autorin gelesen habe und es wird garantiert auch nicht das letzte sein. Diese Geschichte habe ich in kürzester Zeit durchgelesen, denn der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Ich war ab Seite eins, gefangen in der Geschichte. Und konnte erst aufhören zu lesen als es zu Ende war. Ich mag diese Geschichte sehr, denn sie ist nicht nur packend, nein auch gut detailliert und sehr Gefühlvoll. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet worden und jeder hat seine Päckchen getragen. Daher finde ich sie authentisch genug. Und sie waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Die 14 jährige Rosina verlässt in den 60er Jahren ihr Zuhause, um bei ihre Verwandten in Kaltern zu leben und dort um zu arbeiten. Die Umstellung fällt ihr natürlich nicht leicht. Aber mit der Zeit beginnt sie neue Freundschaften zu knüpfen. Doch dann bekommt sie eine Nachricht aus ihrer alten Heimat, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Aber es bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte mit den charmanten Sepp an. Beide verfolgen den gemeinsamen Traum, eine Frühstückspension am Kalterer See zu eröffnen. Diese Geschichte bekommt von mir eine Leseempfehlung. ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sterne #bookrecommendations #booklove #booklover #bookaholic #bookaddict #bookaesthetic #bookblog #bookblogger #bookcommunity #bookclub #bookgram #bookish #buch #buchliebe #bucharest #buchblogger #bücher #büchersüchtig #booksbooksbooks #instabooks #bookstagramgermany #bookstagramdeutschland #germanbookstagram #bücherwelt

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia
4. Aug.
Bewertung:4

In dieser Geschichte befinden wir uns im Südtirol der 1960er Jahre. Wir lernen die Hauptprotagonistin Rosina kennen, als diese gerade einmal 14 Jahre alt ist. Sie wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und wird zu ihrer Großtante Hedwig nach Sankt Josef am Kalterer See geschickt, um dieser im Haushalt zu helfen. Ein Maul weniger, das ihre Eltern zu stopfen haben, denn das nächste Kind ist bereits unterwegs. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund von Heimweh, aber auch von Hedwigs kalter Art, lebt sich Rosina ziemlich gut ein, findet schnell gute Bekannte, welche zu Freunden werden und leistet im Haushalt sehr gute Arbeit. Schon von Anfang an hat sie dieses Kribbeln im Bauch, wenn sich Sepp in ihrer Nähe aufhält. Er ist zu Beginn 21 Jahre alt, Fischer und Hilfsarbeiter und nach einem Sturz vom Dach in einem Bein gehandicapt (humpeln). Diverse Schicksalsschläge ereilen Rosina im Laufe der Jahre, bis sie kurz nach ihrem 16. Geburtstag mit Sepp zusammenkommt und ihre Geschichte ihren Lauf nimmt. Da die Folgen des Krieges mittlerweile nicht mehr sichtbar sind, beginnt der Tourismus in Südtirol langsam aber sicher zu entfachen und Sepp beschließt gemeinsam mit seiner Rosina, das geplante Familienhaus so zu bauen, dass sie auch Gäste bewirten können. Quasi ihre eigene "Kleine Pension am Kalterer See". _ _ _ _ _ Vielen Dank Sara, für die Zusendung des Rezensionsexemplars (eBook) und dein Vertrauen. Anfangs brauchte ich ein paar Seiten, bis ich in den Lesefluss kam. Da das Buch in den 1960er Jahren spielt, musste ich mich quasi auch erst an diese Umgebung gewöhnen, fand dann jedoch sehr gut hinein und das Buch las sich fast von selbst. Die Geschichte ging durch entsprechende übersichtliche Zeitsprünge gut voran und wir erfuhren nicht nur viel über Rosina und Sepp, sondern auch über die Geschichte der Region. Der Schreibtsil hat eher etwas von einer biografischen Nacherzählung, als von einer fiktiven Handlung und etwas anders, als ich es von meinen anderen Büchern gewohnt bin, dennoch fand ich es sehr interessant zu lesen - eine schöne Lektüre für zwischendurch.

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia
7. Juli
Bewertung:5

Wer sein Leben in die Hand nimmt und Arbeit nicht scheut, kann sein Glück finden

Anfang der Sechzigerjahre muss die 14-jährige Rosina ihr Heimatdorf Salurn verlassen um bei Verwandten in Kaltern auf dem Bauernhof zu helfen. Glücklicherweise wird sie freundlich aufgenommen, trotzdem fällt ihr die Umstellung schwer, sie vermisst ihre Familie. In Maria, die wie sie zum Arbeiten nach Kaltern geschickt wurde, findet sie nach einiger Zeit eine Freundin und im Fischer und Landarbeiter Sepp eine Liebe. Gemeinsam wollen sie ihren Traum einer Pension am Kalterer See verwirklichen. Sara Pepe führt uns in ihrem Roman zurück in das Südtirol der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine Zeit, in der noch immer die Folgen des Krieges zu spüren sind und auch das Misstrauen zwischen Südtirolern und Italienern, die zudem meist die Carabinieri und andere Exekutivorgane stellen, groß ist. Im Roman spürt man das, wenn man die Reaktion von Rosina bei dem Besuch der Polizei sieht. Aber auch den harte Arbeitsalltag der Bevölkerung, ob in Landwirtschaft oder im aufkommenden Tourismus finde ich treffend geschildert, man merkt die Wurzeln der jungen Autorin. Schön fand ich auch, wie es den beiden „Neulingen“ Rosina und Maria gelang, sich durch Fleiß und bei Maria auch durch das Lernen der Sprache, aber auch durch die Offenheit der Alteingesessenen, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. Eine Gemeinschaft, bei der auch Hilfe für in Not geratene selbstverständlich war. Die lebendige Beschreibung liess mich Grübeln, ob ich Rosina bei meiner ersten Reise nach Kaltern 1979 eventuell begegnet sein könnte…

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia
1. Juli
Bewertung:5

Im neuen Buch von Sara Pepe geht es an den Kalterer See. Dorthin wird die junge Rosina von ihren Eltern geschickt, um ihrer Großtante unter die Arme zu greifen. Die Jahre vergehen, Rosina lernt Sepp kennen und lieben und eröffnet mit ihm ihre eigene Pension am Kalterer See. Doch der Stress durch die Gäste, das Familienleben und Sepps Job belasten die Beziehung und lassen Rosina immer wieder ihre Entscheidungen überdenken... Dieses Buch war das erste Buch, das ich von Sara Pepe gelesen habe. Es nimmt die Leser mit in eine Zeit, in der es die Frauen noch sehr schwer hatten. Rosina aber ist selbstbewusst, versucht ihre Pension, ihre Pflichten und die Kinder unter einen Hut zu bekommen und ihren Mann zu stehen. Mit Sepp hat sie eine gute Partie gemacht, aber hin und wieder kriselt es auch mal. Besonders emotional hat mich die Beziehung zu Rosina's Eltern mitgerissen. Nach dem Tod ihrer Mutter ist das Band in ihre Heimat fast komplett zerbrochen und man konnte beim Lesen gut spüren, dass Rosina viel Unausgesprochenes beschäftigt. Aber Sara Pepe hat diese Gegebenheiten mit viel Fingerspitzengefühl in die Geschichte eingewoben und am Ende musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken. Mir hat dieser emotionale Roman sehr gut gefallen, ich habe ihn verschlungen, mit Rosina mitgefiebert, mitgelitten und eine aufregende Zeit am Kalterer See verbracht. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung für "Die kleine Pension am Kalterer See"!

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia
1. Juli
Bewertung:3.5

Roman mit Potential Rosina wächst in einer Großfamilie auf. Für die Eltern ist es schwer genug, alle Mäuler zu stopfen und so muss Rosina zu den Verwandten nach Kaltern ziehen, um dort zu arbeiten. Schnell findet sie sich in der Familie zurecht und auch mit der schüchternen Maria findet sie schnell eine beste Freundin. Vom ersten Moment an hat es ihr der freundliche Sepp angetan, doch er scheint Rosina nicht zu bemerken, bis sie sich eines Tages Tipps von Anna holt und einige Monate später die Verlobung und die Hochzeit folgen. Als Sepp Rosina von seinem Traum einer eigenen Pension erzählt, beginnen die beiden hart daran zu arbeiten, diesen Traum umzusetzen. „Die kleine Pension am Kalterer See“ von Sara Pepe ist ein Kurzroman, der im Italien der 1960er Jahre spielt. Ich war sehr verwundert, wie rückschrittlich die Menschen in der Region zur damaligen Zeit waren. Es ist nicht zu vergleichen mit dem Deutschland dieser Zeit. Durch vorherige Bücher aus der Zeit und dieser Region ist mir einiges über die Menschen dort bekannt und ich finde es immer spannend zu lesen, wie unterschiedlich die italienischen Bevölkerung sich eigentlich zusammensetzt. Die einzelnen Charaktere wie Rosina als Protagonistin und später Sepp, aber auch Anna, Maria, Franz etc. sind sehr sympathisch. Aber bis auf Rosina und in Teilen Maria sind sie alle auch etwas zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte mir hier mehr Details über ihr bisheriges Leben und das tatsächliche gewünscht. Dies ging alles oftmals zu sehr unter. Der Roman ist relativ kurz. Ich hätte mir also gerne noch ein paar tiefgreifendere Details gewünscht. Gerade die Aufteilung der Bevölkerung, was es mit den Ladiniern, den Süditalienern etc. auf sich hat, hätte sicher noch gut in die Geschichte gepasst und ein bisschen mehr Hintergrundwissen vermittelt. Auch gibt es zum Ende hin viele größere Zeitsprünge, die das Lesevergnügen etwas verderben. Das steht ein bisschen im Widerspruch zur Geschichte am Anfang, die sich etwas zieht. Aber gerade der Bau des Hauses und auch das allgemeine Leben in der Pension wären etwas ausschweifender beschrieben, wünschenswert gewesen. Gerade in den letzten Kapiteln sprintet die Geschichte förmlich und quillt vor der Fülle der Ereignisse über. Da hätte es ein bisschen mehr Länge auch getan. Ich glaube aber auch, dass hier noch genug Material vorhanden wäre, um einen Anschlussband über das Leben in der Pension zu schreiben. Fazit: Ein Roman mit sehr viel Potential, der eine entspannte Atmosphäre vor dem Hintergrund des italienischen Urlaubsflairs vermittelt. Vor allem ist der Roman interessant für all jene, die Italien lieben und sich für die Historie des Landes interessieren. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.

Die kleine Pension am Kalterer See
Die kleine Pension am Kalterer Seevon Sara PepeEdition Raetia