
„Und du, wann stirbst du wohl?“ Diesen Brief erhält die Lehrerin Raquel an einem ihrer ersten Tage in ihrer neuen Klasse. Nachdem sie erfährt, dass ihre Vorgängerin von einigen ihrer Schüler in den Tod gemobbt wurde – zumindest behauptet dies der Exmann der Vorgängerin. Das Buch ist flüssig geschrieben, die Charaktere sind unterschiedlich, aber doch relativ oberflächlich. Was – wie ich finde – wirklich stört, ist, dass das besonders bei Raquel auffällt. Auch finde ich ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte eher seltsam, beziehungsweise einige Dinge, die sie tut, einfach nur absolut bescheuert. Das Buch ist hier und da relativ zäh, und ich habe oft damit gekämpft, ob ich es nicht abbrechen sollte. Ich habe es nicht getan, aber so im Nachgang wäre es auch nicht schlimm gewesen, es zu tun, da ich es persönlich nicht gerade als „gut“ (gut ist hier ja immer subjektiv) empfunden habe. Das Ende fand ich besonders daneben.
