Berührende Geschichte über Tilda und ihre Schwester – trotz flacher Dialoge und Wiederholung recht emotional.
Ein Buch über die beschützende Liebe der aufstrebenden Studentin Tilda zu ihrer kleinen Schwester und die schwierige Dynamik mit der familiären Situation gehen ans Herz.
Die Dialoge sind teilweise etwas flach, knapp. Ein Schreibstil an den man sich gewöhnen muss. Auch wiederholen sich Szenen so dass es zeitweise etwas zäh wurde. Dennoch hat mich die Geschichte um Tilda und ihre Zerrissenheit berührt.
Abzug gibts nur wegen diesen komischen kurzen Dialogsätzen, mit denen ich nicht wirklich so gut zurecht kam und die die Story irgendwie etwas zu unemotional gemacht haben
Trotz der schweren Thematik konnte ich mich beim Lesen total gut entspannen. Das lag auf jeden Fall an dem angenehmen Schreibstil. Die fehlenden Anführungszeichen sowie keine typische Kapitelunterteilung waren erst gewöhnungsbedürftig, ich kam dann aber schnell rein.
Ich mochte das offene Ende sehr. Da kann ich mir selber die Zukunft zusammenreimen 😄 Auch die Charaktere sind mir in den wenigen Seiten ans Herz gewachsen.
berührend, authentisch, zerbrechlich 💔 Ich fand die Geschichte der beiden Schwestern Thilda und Ida mit ihrer alkoholkranken Mutter sehr berührend. Es fühlte sich an als würde man nicht ein Buch sondern Auszüge aus Thildas Gedanken lesen. 💭 hab sehr mitgefühlt und fand den Schreibstil schön poetisch & authentisch. 🫶🏻
Das Buch hat mir sehr gefallen. Dadurch das es nur 200 Seiten hat, habe ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Die Geschwisterbeziehung zwischen Tilda und Ida ist richtig toll und das Thema Alkoholsucht wird sehr gut durch die einzelnen Alltagssituationen aufgezeigt ohne immer nur die Worst-Case-Dinge zu zeigen. Bin schon gespannt auf Windstärke 17
Obwohl ich dachte, dass es bestimmt nicht meinem Genre entspricht, war ich gespannt auf die Geschichte, die so erfolgreich war...
Was soll ich sagen: Ich kann die Begeisterung verstehen, aber auch die Kritiken.
Eine annehmbare kurze Geschichte, die für meinen Geschmack recht oberflächlich ist. Caroline Wahl hat mit ihrem Erstling wohl einen Nerv getroffen. Meinen nicht, aber okay.
Um das ganze besser zu verstehen: Man folgt dem Teenager Tilda. Die kümmert sich auch um ihre deutlich jüngere Schwester Ida. Natürlich spielen auch Jungs eine Rolle.
Den vielleicht modernen Schreibstil bewerte ich nicht.
Es geht auch oft ohne Hemmnisse um irgendwelche Drogen. Nebenbei und hauptsächlich am Ende erfährt man auch einiges über Libellen. Mehr will ich dazu nicht sagen.
Ich vergebe noch annehmbare 3 Sterne.
Schöne Idee, aber für mich zu langweilig umgesetzt
„22 Bahnen“ von Caroline Wahl erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen Verantwortung, Familie und dem Wunsch nach einem eigenen Leben steht. Besonders die Beziehung zu ihrer Schwester und die schwierige familiäre Situation spielen eine große Rolle und geben der Geschichte eigentlich eine emotionale Grundlage.
Die Grundidee fand ich durchaus interessant und auch der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Dadurch lässt sich das Buch schnell durchlesen und wirkt an manchen Stellen fast wie eine ruhige, nachdenkliche Kurzgeschichte.
Trotzdem konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Es passiert insgesamt relativ wenig, und die Erzählung wirkt sehr ruhig und stellenweise eintönig. Mir fehlte mehr Spannung oder Entwicklung, die mich wirklich mitgerissen hätte.
Insgesamt eine inhaltlich schöne, aber sehr ruhige Geschichte, die mich persönlich eher gelangweilt hat als berührt – leider kein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleibt.
Das Buch lässt mich traurig und resigniert zurück.
Ich habe eine Stinkwut auf die Mutter - warum versucht sie nicht wenigstens ihren Kindern zuliebe eine Therapie??? 🤬
Und ich frage mich, warum Tilda Ida nicht mit nach Berlin nehmen will. Das wäre in jedem Fall besser, als sie in dem Alter einfach mit der suchtkranken Mutter und deren Pflege, ihren Ausrastern und all dem alleine zu lassen. Zeigte sie sich vorher so verantwortungsvoll, so finde ich das sehr fahrlässig. Gleichwohl verstehe ich sehr gut, dass sie sich ihren Traum von Berlin erfüllen möchte, das muss sie unbedingt machen!
Das Ende ist auch kein "richtiges" Ende. Alles ist offen, man wird irgendwie alleine gelassen. Und tatsächlich passt das ja auch zu den Charakteren und der Geschichte.
Das Buch lässt mich mit einem Knoten im Bauch zurück, das mag ich nicht so gerne.
Der Schreibstil hingegen gefällt mir, nur die wörtliche Rede ist zuerst ungewohnt, passt dann aber echt gut.
Ich denke wir wissen alle grob worum es geht und wieso jeder der n bissl in der booktokbubble unterwegs ist von Caroline wahl und ihren Büchern gehört hat.
Ich find Windstärke 17 einen Hauch besser, aber wirklich nur so n Mirkomillimeter.
Als kleine Schwester fällt es mir schlicht leichter, mich in Ida rein zu versetzen.
Tildas Leben ist geprägt von der Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter & muss die Mutterrolle für ihre kleine Schwester Ida übernehmen. Inwiefern es für Tilda als junge Frau möglich ist, auch ihren eigenen Weg zu gehen, zeigt sich zum Ende des Buches…
Entgegen der Kritik, dass die Geschichte zu sehr von Klischees behaftet sei, gibt es von mir eine eindeutige Empfehlung!
Wichtige Thematik - Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen
Zuerst habe ich Windstärke 17 gelesen. Später habe ich dann 22 Bahnen in einem Tauschregal entdeckt.
Das Buch erzählt von einer starken Protagonistin und ihrer Schwester, die mit ihrer depressiven und von Alkohol abhängigen Mutter zusammenleben. Sie meistern ihren Alltag, in dem die Rollen komplett getauscht sind.
Pro:
Der Schreibstil passt perfekt zum Denken der Protagonistin und hilft mir, mich in sie hineinzufühlen (auch wenn er zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war).
Ein sehr wichtiges Thema.
Der Fokus liegt auf der innigen Geschwisterbeziehung – voller Liebe, Zusammenhalt, Stärke, Schmerz und Mut.
Contra:
Mir persönlich fehlt die Tiefe.
Das Buch hat sehr wichtige die Themen enthalten, die Caroline Wahl sehr gut in Szene gesetzt hat. Allerdings fande ich das Buch insgesamt trotzdem nicht gut, weil die Story mir einfach nicht so gefallen hat.
Verstehe den Hype nicht ganz. Das Buch war für mich eher gewollt tiefgründig, aber dann irgendwie doch wieder nicht. Es wirkt, als hätte die Autorin gerne einen deepen Roman schreiben wollen, aber dann doch wieder nicht zu unangenehmen und irgendwie doch ein bisschen romantisiert. Meiner Meinung nach an dem
Eigenen Anspruch gescheitert.
Und Caroline schrieb....
zog mich dadurch in eine Welt, die mir unreal vorkam, bis ich verstand, dass es Menschen gibt, die so leben...
𝟛 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕖𝕟 + 𝕖𝕞𝕠𝕥𝕚𝕠𝕟𝕒𝕝𝕖𝕤 𝕂𝕣𝕚𝕥𝕖𝕣𝕚𝕦𝕞:
𝔼𝕚𝕟𝕝𝕖𝕚𝕥𝕦𝕟𝕘: diese war zwar meiner Meinung nach sehr gut aber etwas stockend und ohne jegliche Spannung
8/10
ℍ𝕒𝕦𝕡𝕥𝕥𝕖𝕚𝕝: man bekommt Charaktertiefe, Mitgefühl, Spannung und braucht viel Zeit zum Nachdenken.
10/10
𝕊𝕔𝕙𝕝𝕦𝕤𝕤: hat mir gut gefallen, jedoch hätte ich mir ein etwas längeres Ende gewünscht...
7/10
Emotional war das ganze eine Achterbahn und wie ich schon erwähnt hatte brachte mich das Buch sehr oft zum Nachdenken. Tilda ist eine KATNISS!
> mir wurde das Thema Drogen zu wenig angesprochen <
Hier noch ein wunderschönes Zitat:
„𝙸𝚌𝚑 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚖𝚖𝚎, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚍𝚊𝚜 𝚆𝚊𝚜𝚜𝚎𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝, 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚜𝚊𝚐𝚎.“
Nachdem das Thema nicht so einfach ist, habe ich mich nun herangewagt. Leider ließ sich durch den Hype eine gewisse Erwartungshaltung nicht vermeiden, was sich aber oft negativ auswirken kann - so auch hier.
Ich mochte den Schreibstil absolut nicht. Ist wohl eine Art Stilmittel die wörtliche Rede wie in einem Drehbuch und Doppelpunkt zu formulieren, anstatt eines natürlichen Gesprächsflusses. Keine Kapitel nur Absätze und irgendwie eine gewisse Distanz beim Erzählen selbst. Mich hat die Geschichte an sich nicht kaltgelassen. Besonders Ida und Viktor habe ich mit ihrer Art ins Herz geschlossen, bei Tilda konnte ich oft nur den Kopfschütteln. Vielleicht unpopular opinion aber wenn ich erwachsen bin und sowas habe durchmachen müssen, hätte ich dafür gesorgt das meine Schwester das nicht muss. Wieso soll sie stärker werden und lernen wie sie ihrer Mutter unter die Arme greift statt in einem Umfeld aufzuwachsen indem es ihr besser geht? Gerade in Deutschland, natürlich ist nicht jede Pflegefamilie oder Heim toll, aber ich kam absolut nicht damit klar das einfach garnicht gehandelt wurde. Alle Bekannten die davon wussten, jeder hat irgendwie weggeschaut. Traurig das die Geschichte viel zu real ist, an sich ist sie unfassbar wichtig aber mir hat die Art des Erzählens nicht zugesagt und das offene Ende erst recht nicht. Es passiert schon die meiste Zeit nicht besonders viel aber irgendwie hat man doch etwas erwartet das eine Art Abschluss markiert. Mit Windstärke 17 geht es zwar weiter aber mit großem Zeitsprung und aus Idas Sicht. Das Buch wurde gehyped, dabei ist es definitiv nicht das einzige auf dem Markt das solche Themen behandelt, daher verstehe ich das nicht so recht. Eine Verfilmung noch weniger bei so wenig Spannung. Aber ich bin gespannt da einmal Vergleiche zu ziehen. Und natürlich freue ich mich für diejenigen die das Buch toll fanden, ist wohl einfach nicht meine Art von Geschichte. Ich möchte mehr drin sein und kein Außenstehender. Ich möchte mehr Erklärungen, mehr Emotionen die nicht nur angedeutet werden. Aber ich habe große Lust jetzt eine Runde schwimmen zu gehen.
Ich habe das Buch gestern angefangen, und hab am Anfang gedacht das es Aufgrund des etwas anderen Schreibstis nichts für mich ist. Wurde aber vom Gegenteil überzeugt, das Buch ließ sich sehr leicht lesen und auch die Story hat mir gut gefallen.
Das Ende war etwas abrupt..
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht klar. Das hat es mir richtig schwer gemacht, in die Geschichte einzutauchen.
Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen.
Ich hatte zum Glück die Taschenbuchausgabe.
Der Vollständigkeit halber lese ich Windstärke 17, vielleicht holt mich dieses Buch ab. Ich hatte es leider schon, sonst hätte ich mir nach dem 1. Teil wahrscheinlich nicht zusammen gekauft!
Ich bin froh, das ich nicht so eine Kindheit hatte.
„22 Bahnen“ erzählt von Verzweiflung, enormer Verantwortung, aber auch von Liebe und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und das auf eine sehr ergreifende und fesselnde Weise.
Punktabzug gibt es für den sehr ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin, mit dem ich leider bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden bin.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll… wunderschön und komisch?! Anfangs musste ich mich seeeehr an den Schreibstil gewöhnen aber nach ein paar Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Ich hab die Charaktere vor mir gesehen und es war so - normal. Das war schön!! Das Buch hat sich super leicht lesen lassen. Es war nie anstrengend trotz den vielen Schwierigkeiten der Charaktere an die man sich gewöhnen musste und dem hinter die Fassade blicken. Ich hab viel aus dem Buch mitgenommen und es war mal wieder eine Geschichte, bei der mir danach bewusst geworden ist wie dankbar ich für meine Familie bin und das nicht alles selbstverständlich ist. Ich kann es sehr weiterempfehlen.❤️
Als Hörbuch mochte ich den Stil und die Atmosphäre sehr gern. Ich wollte gar keine Pause machen.
Die Geschichte fühlt sich an wie ein warmer Sommerregen und tiefer Herzschmerz zugleich.
Voller Hoffnung, Traurigkeit und viel Gefühl. Für mich das beste Buch seit langem.
Wer dafür offen ist, sollte ruhig dem Hörbuch auch eine Chance geben.
Ich finde es ist ein Thema, worüber nicht gerne gesprochen wird, es viel zu oft vorkommt."Alkohl krank" Deswegen finde ich die Geschichte super wichtig, aber mit Vorsicht zu genießen, wenn man mit solch einem Thema schonmal konfontiert wurde.
Die Protagonisten fand ich super erzählt, auch der Erzählstil, hat wunderbar gepasst.
Ich fand es schade, dass das Ende so abrupt geendet hat. Ich denke gehört zum Erzählstil dazu und bin auf Windstärke 17 gespannt.
Aufjedenfall muss ich dieses Buch, die Geschichte erstmal nachwirken lassen.
Aber manchmal ist die Sonne, die nur ganz kurz unverdeckt strahlt, so stark, dass man spürt, wie sie die kalten Wassertropfen auf der Haut zum Verdampfen bringt und die Kälte der grauen Wolken rausgedrängt wird aus diesem kalten Körper.
Trotz des erst ungewohnten Schreibstiels, habe ich schnell in das Buch hineingefunden und war sehr nah bei den Protagonisten.
Eine sehr schöne Geschichte, die zu Herzen geht, auch mit dem traurigen Hintergrund.
Ich konnte kaum aufhören zu lesen und freue mich darauf, wie es mit Ida weitergeht.
Traurig und schön zugleich. Genau das richtige Buch, das ich in dem Moment gebraucht habe. Große Leseempfehlung. Auch wenn ich late to the party bin🤓 aber dafür kann ich jetzt direkt mit Windstärke 17 weitermachen.
Die Geschichte ist grundsätzlich gut und hat eine solide Grundidee, bleibt aber emotional oft distanziert. Man begleitet die Figuren zwar durch wichtige Lebenssituationen, wirklich nah kommt man ihnen dabei jedoch selten.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und wirkt stellenweise sperrig. Besonders auffällig - und auf Dauer etwas ermüdend - sind die häufigen Wiederholungen von Gedanken, die anschließend fast wortgleich ausgesprochen werden. Das nimmt dem Text teilweise Tempo und Wirkung.
Insgesamt ist es ein gutes Buch mit interessanten Ansätzen und einer stimmigen Grundstimmung, aber der große Hype, der darum entstanden ist, wirkt für mich nicht ganz gerechtfertigt.
22 Bahnen hätte so viel mehr sein können… wenn da nicht dieser abgehackte, fast schon wie eine Checkliste wirkende Schreibstil gewesen wäre.
Genau dadurch kamen die Emotionen der Protagonistin Tilda für mich kaum rüber. Vieles wirkte sehr monoton und fast schon roboterhaft 🤖, obwohl das Buch eigentlich wirklich schwere und emotionale Themen behandelt.
Und genau das macht mich irgendwie traurig, denn eigentlich steckt viel Potenzial in der Geschichte. Trotzdem hat das Buch in mir leider kaum Gefühle auslösen können.
Insgesamt fand ich es aber trotzdem einen guten Roman — nur emotional hat mir einfach etwas gefehlt.
Kein großes literarisches Meisterwerk, aber definitiv lesenswert.
Ich habe „22 Bahnen“ insgesamt gerne gelesen. Der Roman ist atmosphärisch dicht, emotional zugänglich und lässt sich sehr flüssig lesen. Besonders die Beziehung zwischen den Figuren und dieses Gefühl von Enge, Verantwortung und dem Wunsch nach einem anderen Leben fand ich gut eingefangen.Man spürt Tildas Hilflosigkeit und Überforderung zwischen den Zeilen, sie hat für eine junge Frau ihres Alters sehr viel zu tragen.
Manche Szenen wirken lange nach, gerade weil vieles eher leise erzählt wird. Für mich definitiv ein Buch, das ich gerne las, aber eher kurzweilig .
Allerdings muss ich sagen, dass sich mein Eindruck im Nachhinein etwas verändert hat, nachdem ich Interviews und öffentliche Aussagen der Autorin gesehen habe. Das Auftreten wirkte auf mich teilweise recht überheblich – besonders die Haltung, man hätte den großen Literaturpreis eigentlich selbstverständlich verdient gehabt. Das fand ich etwas irritierend, denn bei aller Qualität bleibt „22 Bahnen“ für mich eher gute, solide Gegenwartsliteratur beziehungsweise Unterhaltungsliteratur und nicht das literarische Jahrhundertwerk, als das es teilweise dargestellt wurde.
Das schmälert nicht unbedingt den Lesegenuss des Buches selbst, aber manchmal beeinflusst die öffentliche Selbstdarstellung eben doch den Gesamteindruck. Trotzdem: lesenswert ist es auf jeden Fall.
Ich habe nach dem Lesen noch lange über dieses Buch nachgedacht und kann meine Gefühle dazu trotzdem nicht ganz in Worte fassen. Nicht, weil das Buch verwirrend war oder ich keine Meinung dazu hätte, sondern weil es mich auf so vielen Ebenen getroffen hat.
Obwohl das Buch nicht einmal 200 Seiten hat, hat es mich komplett mitgenommen. Die Beziehung zur Schwester, die schwierige Dynamik mit der Mutter und dann diese leise, besondere Liebesgeschichte zwischen Viktor und Tilda , alles hat sich unglaublich echt angefühlt.
Ich fand es beeindruckend, wie die Charaktere in so kurzer Zeit so tiefgründig dargestellt wurden. Es hat sich nie angefühlt, als würde etwas fehlen. Selbst die Teile, die fast wie ein Skript geschrieben waren, haben perfekt funktioniert.
Ich bin ein riesiger Fan von Ida geworden, aber besonders Tilda hat mich berührt. Ich habe mich in vielen ihrer Verhaltensweisen wiedererkannt, vor allem in diesem Gefühl der Parentifizierung.
Und die Beziehung zwischen Viktor und Tilda? So kompliziert und gleichzeitig so simpel. Dieses stille „Wir haben uns gefunden“ war einfach wunderschön.
Ich kann gar nicht viel mehr sagen, außer: absolutes Must Read. Jetzt verstehe ich vollkommen, warum dieses Buch so oft empfohlen wird und warum so viele Menschen es lieben.
Und vielleicht sind Libellen im Bauch manchmal wirklich besser als Schmetterlinge. 🦋
Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch. Das Buch hat nicht viele Seiten und lässt sich dadurch super schnell lesen, ohne dass etwas fehlt. Besonders der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Einfach angenehm, leicht und trotzdem emotional.
Leider habe ich bei dem Buch konstant die richtige Handlung gesucht. Es kam keine Lust auf weiterzulesen. Werde den zweiten Teil wieder retournieren weil ich den Stil nicht mag.
Ich muss sagen das ist ein so berührendes Buch was so gut geschrieben ist das mir die Worte fehlen! Die Art wie Tilda denkt und handelt finde ich so beeindruckend und man kann richtig mitfühlen! Ich bin sehr gespannt auf Idas Buch 🫶🏻
Der Schreibstil von Caroline Wahl ist sehr speziel, insbesondere in dem Punkt wie sie ihre wörtliche Rede gestaltet. Ich vermute, wenn man das Buch liest und nicht hört ist es weniger störend aber beim Hören war es jedes Mal so, als würde die Geschichte kurz unterbrochen. Deswegen habe ich auch relativ lange dafür gebraucht weil ich mich nie richtig fallen lassen konnte.
Des Weiteren haben mir die Rückblende auch nicht gefallen, auch ihr bin ich jedes Mal aus dem Hörfluss geraten und hatte wenig Lust weiter zu hören.
Die Storyline in der Jetzt-Zeit war mitunter echt heftig und ich konnte auch gut mitfühlen.
Und leider kommt diese Story auch nicht ganz ohne Lovestory aus und diese hat den Fokus auch in eine ganz andere Richtung natürlich noch gelenkt. Irgendwie macht dieses Buch ziemliche viele Fäßer auf und das wurde einfach sehr viel.
War nicht ganz meine Story und deswegen nur eine eingeschränkte Empfehlung.
22 Bahnen von Caroline Wahl hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Geschichte war gleichzeitig wunderschön und unglaublich traurig – besonders, wie die zwei Kinder mit ihrer alkoholkranken Mutter aufwachsen müssen, fand ich sehr emotional und berührend. Vor allem Ida, die kleine Schwester, fand ich extrem stark. Generell fand ich beide Kinder unglaublich stark im Umgang mit ihrer schwierigen Situation.
Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich allerdings, dass das Buch keine Kapitel hat. Auch der Schreibstil war anfangs etwas ungewohnt. Das Ende hat mir persönlich leider nicht ganz so gut gefallen, da hätte ich mir etwas anderes vorgestellt. Trotzdem fand ich das Buch insgesamt wirklich sehr schön und emotional.
Es passt alles zusammen - der Schreibstil, die Charaktere, die Handlung 🤗
Ein Buch auf 205 Seiten, das so schöne, klare kurze Sätze beinhaltet. Es ist ein besonderer Schreibstil, der von manchen (Kommentare auf Reado) als ungewöhnlich betitelt wurde. Ich fand ihn am Anfang auch ungewöhnlich, dennoch passt alles zusammen. Der Schreibstil mit den kurzen, klaren Sätze, die wiederum eine Schönheit mancher Situationen beschrieben hat, passten unheimlich gut zu Tilda, der Hauptprotagonistin. Es wird das Leben von Tilda und Ida, Tildas jüngere Schwester, erzählt, die bei einer alkoholkranken Mutter aufwachsen.
Dennoch bleiben ein paar Fragen offen, die ich gerne als Leserin noch geklärt haben möchte, vielleicht im nächsten Band.
Das Buch finde ich sehr gelungen und toll erzählt. Ich freue mich auf Windstärke 17, in dem das Leben von Ida erzählt wird. 🤗📚
Ich habe ziemlich lange gebraucht, um reinzukommen, da der Schreibstil echt gewöhnungsbedürftig ist. Sehr kurze und oberflächliche Sätze, die einfach aneinandergereiht werden, ohne, dass man teilweise versteht, ob sich das Geschriebene jetzt auf die Vergangenheit oder Gegenwart bezieht. Die direkte Rede wird ohne Anführungszeichen wiedergegeben, was es teilweise erschwert, zu verstehen, wer gerade was sagt, oder ob das Gesagt, doch noch zum Gedankengang von Tilda gehört.
Die Geschichte an sich ist gut und spiegelt die Problematik des zu schnellen Erwachsenwerdens und des Pflicht- und Verantwortungsbewusstseins im Kindesalter wider (aufgrund von Alkoholproblem der Mutter). Sicher ist der knappe und distanzierte Schreibstil darauf zurückzuführen, dass Tilda emotional und psychisch ausgelaugt ist und Bindungsängste hat.
Da es nur knapp 130 Seiten hat und einfach in der Sprache ist, hat es sich schnell lesen lassen.
Die Story ist wirklich toll. Berührend, realitätsnah. Man findet gut rein. Sehr leicht geschriebene, trotzdem mit Tiefgang ohne zu sehr aufzuwühlen. Ein tolles Buch wie ich finde
Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für alle, die Geschichten suchen, die nachhallen. Es zeigt, dass wir unser Schicksal vielleicht nicht wählen können, aber sehr wohl entscheiden dürfen, wen wir an der Hand halten, während wir hindurchgehen.
Eine zutiefst bewegende Lektüre, die mich mit Tränen in den Augen, aber einem gewärmten Herzen zurückgelassen hat.
Eine Geschichte, die das echte, unperfekte Leben zeigt
Ganz anders als erwartet, aber gut. Anfangs musste ich mich an Caroline Wahls Schreibstil gewöhnen, mochte ihn mit der Zeit.
Gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere. Ida, die an Mut und Selbstständigkeit gewinnt. Tilda, die lernt ihre Wünsche nicht mehr hintanzustellen und Verantwortung abzugeben. Viktor, der die Vergangenheit mit seiner Familie verarbeitet und "aufräumt".
Wichtige und schwere Themen werden aufgegriffen. Caroline Wahl zeigt, wie das Leben ungemütlich sein kann, man jedoch mit eigener Kraft und eigenem Willen Misständen entkommen kann.
Seltsamer Schreibstil, nicht meine Thematik und somit für mich nervig und gähnend langweilig - sorry!!!
Ja, ich weiß, das Buch war eine Zeitlang auf den Bestsellerlisten ganz oben, wurde gehyped bis zum Gehtnichtmehr und hat ja auch weiß Gott eine wichtige Message - ABER...
Der Schreibstil hat mich dermaßen genervt, dass ich mich vom Anfang bis zum Ende durchkämpfen musste.
Die Themen "Suchtverhalten" und erste Liebe von Jugendlichen aus toxischen Familien - tja, mein tägliches Brot. Hätte ich mir vielleicht vorher denken können, dass mich sowas in meiner Freizeit nicht unbedingt unterhält.
Die Kinder/ Jugendlichen tun mir einfach leid. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Identifizierung war für mich hier nicht möglich - zum Glück!?!
Und was bitte soll dieses ständige Product- Placement? Ich lese nur *Tierleid deluxe* in all den Billigmarken... kann da einfach nicht aus meiner Haut.
Die Mutter - oh, die Mutter - rechts und links könnt' ich der eine schallern. Und ja, ich habe in meinem Leben (leider) Erfahrung mit AlkoholikerInnen machen müssen. Davon ist dringend abzuraten. Heute würde ich das schlichtweg nicht mehr hinnehmen und ganz schnell das Weite suchen. Nun können das die Kinder ja leider (noch) nicht. Oh, wie ich die Mutter verabscheue. Von mir leider null Toleranz!
Tja, wie man vielleicht bemerkt hat mich das Buch mehr genervt als gut unterhalten, und ich bin froh, es beendet zu haben. Den zweiten Teil werde ich auf gar keinen Fall lesen.
Allerdings gönne ich natürlich allen, die sich dennoch daran wagen, ein wunderbares Leseerlebnis! Mein Geschmack war es nicht, aber das muss wirklich nichts heißen.