
Ich habe eine sommerliche Lovestory erwartet – und genau die bekommen. Variation konnte mich aber vor allem durch die berührende Familiengeschichte zusätzlich begeistern. Im Mittelpunkt steht die zehnjährige Juniper, die mehr über ihre leiblichen Eltern erfahren möchte und dabei ihren Onkel Hudson einspannt. Dadurch trifft dieser nach Jahren wieder auf seine Jugendliebe Allie. Die beiden wurden durch einen tragischen Autounfall voneinander getrennt, bei dem Allies Schwester Lina ums Leben kam. Nach und nach wird klar, dass Lina Junipers leibliche Mutter ist. Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel aus Junipers Suche nach ihren Wurzeln und der Second-Chance-Romance zwischen Hudson und Allie. Beide Handlungsstränge ergänzen sich wunderbar und verleihen der Geschichte viel Herz und Tiefe. Juniper ist ein liebenswerter Charakter und für mich das Herzstück des Romans. Ihre Neugier, ihre Entschlossenheit und ihr Wunsch, ihre Herkunft zu verstehen, wurden einfühlsam und glaubwürdig dargestellt. Rebecca Yarros verbindet Sommerfeeling, Familiengeheimnisse und eine emotionale Liebesgeschichte über verpasste Chancen und zweite Möglichkeiten zu einem berührenden Wohlfühlroman, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat.




























































