Erst hui, dann… 🥱 Insgesamt zu lang.
Nun habe ich auch den letzten Band dieser Reihe beendet und es fehlt mir nur noch eine Novelle. War die Reihe gut? Mhhh.. ja. Ich werde sie in guter Erinnerung behalten. 🙂 Ob ich sie aber weiterempfehlen würde? Schwierig. 🤔 Für mein Empfinden hatten diese 4 Bände deutlich zu viele Seiten. Abgesehen von diesem letzten Band habe ich immer eine ganze Weile gebraucht, um überhaupt hineinzufinden. Vieles wurde unnötig in die Länge gezogen, ganz besonders hier im letzten Band. Aber der allgemeine Plot und auch die Charaktere haben mir letzten Endes gut gefallen. Favorit? Damon Torrance. Anfangs erst gar nicht, aber dann…!! ❤️🔥🥰 Nun aber zu diesem Buch, zu Will und Emory. (Möglicherweise leichte Spoiler enthalten, aber nicht den allgemeinen Plot betreffend) Für mich hatte es sich irgendwie so entwickelt, dass ich gerne Alex und Will hier gesehen hätte. Somit bin ich schon ein wenig negativ in das Buch gestartet. 😅 Doch der Anfang hat mich positiv überrascht. Band 4 war der erste Band, in den ich sofort hineingefunden habe. Es hat also nicht diese magische 35% Grenze gebraucht. Die Rückblicke in die Vergangenheit haben die wesentlich interessantere Geschichte erzählt. Zwar wurde es auch in der Gegenwart erstmal nicht langweilig, aber so richtig passiert ist dann irgendwie auch nichts. Ich glaube, ich war so etwa bei der Hälfte des Buches, als ich mir gewünscht habe, dass es sich langsam aber sicher mal dem Ende zuneigt. 🥱 Die Streitereien, das hin und her, die Geheimniskrämerei von Will mit gleichzeitig zu wenigen Einblicken in seine Perspektive, haben mir irgendwie einen Dämpfer verpasst. Emory hat auch irgendwann einfach nur noch so genervt. 😵💫 Für mich hat sich das zwischen Will und Emory in der Vergangenheit so echt angefühlt, es war eine wirklich schöne Liebesgeschichte. ❤️ Aber in der Gegenwart hat es irgendwie keinen wirklichen Sinn mehr ergeben. Ich habe diese Liebe einfach null gefühlt. Der Umgang der beiden miteinander war ermüdend, zermürbend, nervig. Es kam dieser Punkt, wo ich dachte: „Ok, vielleicht überrascht der Plot ja jetzt doch noch damit, dass sie nicht zusammenkommen (hurra).“ Aber stattdessen kommen diese Sexszenen, die total cringe waren. Nicht der Text an sich, aber in der Konstellation der Charaktere. Es hat sich einfach so unpassend und gezwungen angefühlt und mich mehr verwirrt. Genau wie diese Szene im Zug, was war das?! 😐 Ja, wir hatten auch in den anderen Büchern diese Gruppenmomente, aber da habe ich sie schon eher gefeiert, weil sie gut gepasst haben. Hier nicht. Doch es fehlten noch immer etwa 25% vom Buch. Endlich bekamen wir unsere (komplette) Auflösung, wer für alles verantwortlich ist. Zwischen Will und Emory ist „plötzlich“ alles vergeben und vergessen und Alex bekommt auch ihre „große Liebe“. In den anderen Bänden waren diese letzten ~ 20% immer total spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, hier hingegen… Kaugummi. Irgendwie unbefriedigend für mich. Zwischenzeitlich war das Buch eine 4,5 für mich. Aber insgesamt betrachtet, haben mich einfach zu viele Dinge genervt. Zudem haben mir die anderen Charaktere im Gegenwart-Teil lange Zeit wirklich gefehlt. 🥲 Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ja, Killswitch war das beste Buch der Reihe! 🫶🏼 Auf zur letzten Novelle 💪🏼































































