
Achtung Reisebuch!! Rezension – Bis(s) zum Abendrot ⭐⭐⭐☆☆ (3/5) In Bis(s) zum Abendrot steht Bellas Entscheidung zwischen ihrem menschlichen Leben und ihrer Zukunft mit Edward im Mittelpunkt. Während die Hochzeit näher rückt, verschärfen sich die Spannungen zwischen Vampiren und Werwölfen. Gleichzeitig muss Bella sich mit ihren Gefühlen für Jacob auseinandersetzen, bevor es am Ende zu einem Konflikt kommt, der die verschiedenen Gruppen zusammenschweißt. Das Buch war für mich solide, aber kein besonderes Highlight der Reihe. Vor allem die Charaktere haben es mir schwer gemacht, mit der Geschichte mitzufiebern, da viele von ihnen sehr problematische Verhaltensweisen zeigen. Besonders Jacob hat mich gestört. Er überschreitet wiederholt Bellas Grenzen, hält sie fest und küsst sie gegen ihren Willen. Noch enttäuschender fand ich, dass Bellas Vater dieses Verhalten eher unterstützt, anstatt seine Tochter zu verteidigen. Aber auch Edward kommt nicht gut weg: Auf mich wirkte es, als würde er Bella stark in Richtung Hochzeit drängen, obwohl sie selbst lange Zweifel hat. Gleichzeitig spielt Bella meiner Meinung nach egoistisch mit den Gefühlen von Jacob und Edward und trägt damit selbst zu vielen Konflikten bei. Zusätzlich hat sich die Handlung über weite Strecken gezogen. Viele Passagen wirkten langatmig und konnten mein Interesse nicht dauerhaft aufrechterhalten. Erst der Kampf beziehungsweise die Vorbereitung auf die Konfrontation am Ende brachte wieder Spannung in die Geschichte und hat mir deutlich besser gefallen als der Rest des Buches. Bis(s) zum Abendrot war für mich ein durchschnittliches Buch. Die Handlung zog sich oft in die Länge, und die meisten Charaktere waren nur schwer sympathisch zu finden. Positiv hervorzuheben ist die Spannung gegen Ende. Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐☆☆



















































