Gutes Buch zum Thema Trauma. Ein paar zu viele Beschreibungen von Schlägereien… wobei mir klar ist, warum diese so beschrieben wurden.
Triggerwarnungen wären meiner Meinung nach sehr sinnvoll gewesen... besonders von einem Traumatherapeuten
Philipp Ruland, selber Therapeut, beschreibt hier, wie er sein Trauma aus seiner Kindheit durch verschiedene, immer wieder angepasste Therapien und Therapeuten aufgearbeitet hat. Es gibt immer wieder sehr interessante, kurze Erläuterungen zu verschiedensten psychischen Erkrankungen. Seine Geschichte wirkt sehr offen und ehrlich, erzählt in einfacher Sprache und hat mich sehr berührt.
Leicht lesbar trotz schwerem Thema. Ihm ist der Spagat zwischen Autobiografie und den gut verständlichen fachlichen Exkursen gelungen. Mir wars zu wenig Fachwissen. Deshalb für mich nix, für interessierte Laien prima.
Sehr berührend.
Ich habe dieses Buch in viel Ergriffenheit gelesen und es sehr berührt abgeschlossen. Das Buch ist sehr persönlich und zeigt, wie komplex Lebengeschichten seien können. Ich fand unglaublich berührend, wie der Autor seine Biografie zugänglich macht und traumatherapeutische Expertise einfließen lässt. Nicht zuletzt ist das Buch auch insofern inspirierend, als dass es zeigt, dass man auch als therapeutisch arbeitender Mensch eine eigene Geschichte haben darf. Mir gefällt die Einstelltung bzw. Haltung gegenüber Diagnosen. Ich mochte das Buch sehr und bin dankbar dafür, dass es diese spannende Biografie und den Umgang mit ihr zugänglich macht.
Ein spontaner Kauf, ein unerwartetes Lesehighlight. Philipp zeigt sich ehrlich, authentisch, transparent und erzählt mit lockerer Leichtigkeit von seinem Aufwachsen, dem zwielichtigen Milieu, in dem er gelandet ist und schwierigen Themen, sowie auch von seinen persönlichen Traumata. Geschichten aus der Psychotherapie seiner Klient:innen und der Eigenen ergänzen die Erzählungen aus seinem Leben perfekt. Schockierend, spürbar, berührend.





