1. Juli
Fesselnde Story in historischem Setting!
Bewertung:5

Fesselnde Story in historischem Setting!

Die Geschichte von Aurelia, einem jungen römischen Mädchen zur Zeit der Gladiatoren, auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt nach dem schmerzlichen Verlust ihrer Mutter und dem anschließenden Exil, ist nicht nur unglaublich packend, sondern hat mich auch wirklich tief berührt. ❤️‍🩹 Nach ihrer Rückkehr in die Gladiatorenschule ihres Vaters, die sich schnell als düsteres Gefängnis entpuppt, findet sich Aurelia in einer Welt wieder, die von kalten Mauern, Sand und Brutalität geprägt ist. Ihre bevorstehende Zwangsheirat mit einem Senatsmitglied ist unausweichlich und bringt Aurelia an die Grenze des Ertragbaren... Einzig ihre schicksalhafte Begegnung mit Azok, dem besten Gladiator des Ludus, verändert einfach alles und lässt ihren Kampfeswillen nie erlöschen. Die Entwicklung ihrer Gefühle für ihn stellt nicht nur ihre Entschlossenheit auf die Probe, sondern auch ihren Glauben an das Gute in den Menschen und der Götter selbst. 🏛 Die Autorin schafft es meisterhaft, eine fesselnde Geschichte in einem historisch reichen Setting zu weben, das den Leser sofort in die Antike entführt. Die Charakterentwicklung, insbesondere die von Aurelia, ist wahnsinnig eindrucksvoll und lässt uns ihre Konflikte, Hoffnungen und Schmerzen hautnah miterleben. 🥲🖤 Die Kombination aus einer mitreißenden Handlung, tiefgründigen Charakteren und der sorgfältigen Einbindung der lateinischen Sprache macht dieses Buch zu einem absolut unvergesslichen Leseerlebnis. ✨️ Als jemand, der selbst Lateinunterricht in der Schule hatte, war es mir eine Freude, die Sprache in diesem Kontext wiederzuentdecken und zu sehen, wie sie das antike Setting des Buches bereichert. 📝 (Das Glossar am Ende ist dabei sehr hilfreich, seine Vokabeln nochmal aufzubessern 😁).

Aurelia - Tochter eines Lanista
Aurelia - Tochter eines Lanistavon Magdalena SteinkoglerNova MD
27. März
Bewertung:4

🆆🅾🆁🆄🅼 🅶🅴🅷🆃'🆂? Aurelia ist die Tochter eines sehr bekannten Lanistas (=Gladiatorenmeister). Ihr Vater Lucius besitzt eines der besten Gladiatorenschulen Roms und somit auch mitunter die besten Gladiatoren. Nach dem Tod ihrer Mutter schickte Lucius seine Tochter zu ihrer Tante wo sie bis zu ihrem 18. Lebensjahr lebte bevor sie zurück in den Ludus (=Gladiatorenschule) ihres Vaters musste. Aurelia hatte gehofft das ihr Vater sie zurückholte, weil er sie vermisst hatte, aber das war bei weitem nicht so. Schnell bemerkte sie die wahren Beweggründe hinter ihrer Rückkehr, doch da war es schon zu spät. Wenn Aurelia dachte, dass der Tod ihrer Mutter das schlimmste Erlebnis ihres Lebens war, hat sie sich bei weitem verschätzt. Die Zwangsverlobung und das Verhalten ihres Vaters verlangen ihr alles ab. Ihr einziger Lichtblick: Leora (ihre "Leibdienerin") und Azok (der beste Gladiator ihres Vaters). Doch die Ereignisse überschlagen sich und es wird immer schlimmer als Gedacht. Aurelia erlebt zu viel Schmerz, zu viel Leid, zu viel Trauer und zu viel Gewalt. Kann ein Mensch so viel Schmerz aushalten? Kann ausgerechnet ein Gladiator ihr Leben zum besseren Verändern? Kann sie überhaupt noch jemanden vertrauen? 🅼🅴🅸🅽🅴 🅼🅴🅸🅽🆄🅽🅶: Ich kann es nicht in Worte fassen!😱 Ich bin von diesem Buch soo überrascht das ich es nicht in Worte fassen kann.🥹 Anfangs musste ich mich erstmal etwas an den Schreibstil gewöhnen, weil die Geschichte nicht nur immer aus einer Sicht der Personen geschrieben ist, sondern die Perspektiven öfter mal wechseln und auch die Kapitel anders aufgeteilt sind, aber dennoch ist es nie verwirrend, sondern wirklich gut gemacht worden!🥰 Bei Büchern mit historischen Hintergründen habe ich immer meine Zweifel wie sie sind, aber ich finde hier das Römische Setting mit Gladiatoren, Kämpfen und Gewalt richtig gut gelungen. Es geht in der Geschichte auch um das Leben der Sklaven und die Gladiatorenkämpfe, aber auch um soo unglaublich viele Gefühle und Zweifel das es einen echt mitnimmt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und bin unglaublich überzeugt von diesem Buch.🤩 Diese Entwicklungen, Wendungen und Intrigen sind unglaublich gut gemacht und verknüpft! Für mich persönlich ist es ein wirklich tolles Buch mit einer tollen Geschichte.🧡

Aurelia - Tochter eines Lanista
Aurelia - Tochter eines Lanistavon Magdalena SteinkoglerNova MD
19. Dez.
Bewertung:5

Düstere Liebesgeschichte im antiken Rom

Ich bin das erste Mal in die Welt des antiken Roms, einer Ära, in der Sklaven und Gladiatoren noch um ihr Überleben kämpften und Frauen in der römischen Republik lediglich als schmückendes Beiwerk der Männer betrachtet wurden, eingetaucht und bin froh das Werk von Magdalena Steinkoglers gelesen zu haben. Es eröffnete mir eine einzigartige neue alte Welt, wobei ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen musste, doch dann durch die Seiten des Buches förmlich hindurchflog. Die Handlung dreht sich um Aurelia, eine junge Frau, die infolge des ehrgeizigen Vorhabens ihres Vaters Lucius, sie mit einem Mann zu verheiraten, um seine geschäftlichen Interessen voranzutreiben, als Kind fortgeschickt wird. Von da an wuchs sie bei ihrer Tante Ephilia auf. Mit 18 Jahren wird Aurelia zurückgeholt und muss sich den Zwängen ihres Vaters unterwerfen. Sie offenbart dabei nicht nur ihre Naivität, weil sie in der Geborgenheit ihrer liebevollen Tante aufgewachsen ist, sondern auch Stärke, Klugheit und eine bemerkenswerte Empathie für alle Menschen, ungeachtet ihres sozialen Status. Allerdings muss sie durch die Hölle gehen, um zu lernen, dass Vertrauen verdient werden muss, dass Menschen rücksichtslos ihre Ziele verfolgen können und dabei über Leichen gehen und dass sie als Frau wenig bis gar kein Mitspracherecht hat, ähnlich den Sklaven. Im Verlauf der Geschichte lernt sie, dass sie für ihre verbotene Liebe kämpfen muss, die, falls es an Tageslicht gelangt, mit dem Tod bestraft wird. Immer wieder kämpft sie sich durch belastende Situationen hindurch. Ihr ständiger Tränenfluss störte mich zwar, doch vielleicht war dies in jener Zeit normal oder es spiegelte ihre empathische Natur wider. Aurelia ist für ihre Zeit erstaunlich modern und in ihren Ansichten weit voraus, was nicht jedem Römer behagt. Magdalena Steinkogler hat ein faszinierendes, wenn auch düsteres Werk geschaffen. Die Triggerwarnung ist mehr als angebracht, denn die Autorin vermag es, mit ihren Worten tief unter die Haut zu gehen. Während des Lesens war ich erschüttert und traurig, denn niemand verdient ein derartiges Leben. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet, und die Ablehnung gegenüber Frauen und Sklaven wird durch Magdalenas geschriebene Worte greifbar. Fazit: Insgesamt bietet Magdalena Steinkoglers Werk eine eindringliche Reise in die faszinierende, aber düstere Welt des antiken Roms, die durch authentische Charaktere und eine beeindruckende Darstellung der damaligen gesellschaftlichen Realität geprägt ist. Eine Triggerwarnung sollte beachtet werden, da die Autorin meisterhaft die Schattenseiten jener Zeit hervorbringt und mich mit einem nachdenklichen Blick auf die menschliche Natur zurücklässt.

Aurelia - Tochter eines Lanista
Aurelia - Tochter eines Lanistavon Magdalena SteinkoglerNova MD
18. Dez.
Bewertung:5

Eine Frau kämpft um ihre Freiheit

Klappentext: »Omnia vincit amor Nach dem Tod ihrer Mutter und dem darauffolgenden Exil bei ihrer Tante versucht die junge Aurelia, ihren Platz in der Welt zu finden. Als ihr Vater sie an ihrem 18. Geburtstag zurück nach Hause in seine Gladiatorenschule ruft, entpuppt diese sich als Gefängnis, aus dem ein Entkommen unmöglich scheint. Umringt von kalten Mauern, Sand und Blut, wartet sie darauf, mit einem Senatsmitglied vermählt zu werden. Die Begegnung mit dem besten Gladiator des Ludus verändert mit einem Mal alles und stellt Aurelias Entschlossenheit, all dem entfliehen zu wollen, auf die Probe. Wird sie an den Gefühlen für einen Sklaven festhalten oder verliert sie ihren Glauben an das Gute in den Menschen?«   Aurelia ist nach dem Tod ihrer Mutter sehr behütet bei ihrer Tante Ephilia aufgewachsen. An ihrem 18. Geburtstag lässt ihr Vater sie zurück zu sich holen, um sie gewinnbringend zu verheiraten. Aurelia ist zartbesaitet, ruhig und liebenswert – sie kann der ganzen Gewalt und der Sklaverei nichts abgewinnen und leidet ziemlich unter ihrem cholerischen Vater. Der Gladiator Azuk befindet sich bereits seit vielen Jahren im Besitz von Aurelias Vater, sein Wille zu fliehen ist schon längst gebrochen. Azuk ist ein hervorragender Kämpfer, dennoch einfühlsam und sympathisch. Aber eine Zukunft zwischen den Beiden scheint unmöglich zu sein. Die Hauptprotagonisten sind überzeugende Charaktere mit vielen Facetten, sie verhalten sich ihrem Wesen entsprechend nachvollziehbar. Das Setting im Römischen Reich in einer Gladiatorenschule ist für mich definitiv ein Novum, die Beschreibungen sind bildlich und die Zusammenhänge gut erklärt. Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, zu Beginn bis ca. zur Mitte hatte die Geschichte gefühlt einige Längen und Wortdoppelungen, die meinen Lesefluss etwas beeinträchtigt haben. Ab der Mitte dann konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen und die Geschichte hat deutlich an Fahrt aufgenommen. Fazit: Eine faszinierende und düstere historische Romance, die mich sehr gut unterhalten hat. 4,5 von 5 Gladiatoren.

Aurelia - Tochter eines Lanista
Aurelia - Tochter eines Lanistavon Magdalena SteinkoglerNova MD