Nach dem ich bereits andere Detektiv-Geschichten, zum Beispiel von Doyle, Christie, gelesen habe, war es nur eine Frage der Zeit bis ich tatsächlich auch auf Wallace aufmerksam wurde. Mein erstes Werk sollte also "das Geheimnis der gelben Narzissen" sein. Eigentlich möchte ich gar nicht zu sehr mit Namen um mich werfen, da es manchmal auch zu viel des Guten sein kann. Doch fand ich es manchmal etwas ungewöhnlich, wie oft sich eine Aussage wiederholte. Oder das etwas, was vorher erwähnt wurde, ein plötzliches Rätsel auslöste. Am Ende war es wirklich überraschend, wer nun den Mord begangen hatte und doch fand ich es recht merkwürdig wie oft etwas widerlegt wurde, was so offensichtlich war. Wie könnte, zum Beispiel, eine junge Frau einen doppelt so schweren Mann ins Auto verfrachtet haben? Es waren so Kleinigkeiten, die im Prinzip logisch waren, aber der Super Detektiv es nicht erkannte. Ich mag allerdings die Art des Schreibens. Wallace wusste mit Worten umzugehen und sie geschickt einzubauen. Aber auch eine Situation bis ins Detail auszuarbeiten. Interessant war aber auch, dass man tatsächlich aus der Sicht einer anderen Person ein Ereignis hörte, und dadurch das Puzzle vervollständigte. Sehr durchdacht, wenngleich hier und da etwas widersprüchlich und übertrieben.
18. Juli18. Juli 2023
Das Geheimnis der gelben Narzissenvon Edgar WallaceGröls Verlag
