
In Phönixherz begleiten wir Everly, die einen anonymen Brief erhält und gleichzeitig zwischen Unistress und aufglimmenden Gefühlen hin- und hergerissen ist. Als Urban Romantasy weben sich die phantastischen Elemente durch Protokolle aus der Vergangenheit, Erinnerungsfragmente und einer Liebe, die an starcrossed lovers erinnert, ein. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Liebesbeziehung zwischen Everly und Renée ist sehr realistisch und zeigt sowohl prickelnde Gefühle als auch emotionale Verletzlichkeit. Mir ging die Lovestory zwar ein bisschen zu schnell, aber es ergibt aufgrund des Worldbuildings und der Hintergründe sehr viel Sinn. Dazu kommt der mystery Aspekt, ein Gefühl von Misstrauen, das sich über den Verlauf der Story aufbaut und am Ende Erleichterung. Insgesamt gibt es also eine Emotionsachterbahn und dazu eine süße Lovestory. Mir hat vor allem die Repräsentation gut gefallen, da Everly bisexuell ist und Renée lesbisch. Dazu kommt eine kleine Outing Szene, die aber nicht der zentrale Konflikt des Buches ist.

