
Ein besonders Buch, welches voller Gesellschaftskritik, Schmerz und Zuversicht steckt.
„𝕁𝕖𝕕𝕖𝕣, 𝕕𝕖𝕣 𝕖𝕚𝕟𝕞𝕒𝕝 𝕞𝕖𝕚𝕟 ℤ𝕦𝕙𝕒𝕦𝕤𝕖 𝕘𝕖𝕤𝕖𝕙𝕖𝕟 𝕙𝕒𝕥, 𝕨𝕚𝕣𝕕 𝕞𝕚𝕔𝕙 𝕟𝕦𝕣 𝕧𝕠𝕝𝕝𝕖𝕣 𝕄𝕚𝕥𝕝𝕖𝕚𝕕 𝕒𝕟𝕤𝕔𝕙𝕒𝕦𝕖𝕟, 𝕦𝕟𝕕 𝕧𝕚𝕖𝕝𝕝𝕖𝕚𝕔𝕙𝕥 𝕜𝕦𝕣𝕫 𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕊𝕥𝕚𝕔𝕙 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝔹𝕣𝕦𝕤𝕥 𝕧𝕖𝕣𝕤𝕡𝕦̈𝕣𝕖𝕟, 𝕕𝕒𝕣𝕦̈𝕓𝕖𝕣, 𝕕𝕒𝕤𝕤 𝕕𝕚𝕖𝕤𝕖𝕤 𝕛𝕦𝕟𝕘𝕖 𝕄𝕒̈𝕕𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟 𝔸𝕟𝕗𝕒𝕟𝕘 𝕒𝕟 𝕧𝕖𝕣𝕝𝕠𝕣𝕖𝕟 𝕨𝕒𝕣, 𝕦𝕟𝕕 𝕤𝕚𝕔𝕙 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥 𝕨𝕦𝕟𝕕𝕖𝕣𝕟, 𝕨𝕖𝕟𝕟 𝕚𝕔𝕙 𝕧𝕖𝕣𝕤𝕒𝕘𝕖, 𝕨𝕖𝕚𝕝 𝕚𝕔𝕙 𝕟𝕚𝕖 𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕨𝕚𝕣𝕜𝕝𝕚𝕔𝕙𝕖 ℂ𝕙𝕒𝕟𝕔𝕖 𝕙𝕒𝕥𝕥𝕖.“ Elli lebt mit ihrer Mutter in einem vergessenen Hochhauskomplex im Berliner Ring. Ihre Mutter leidet am Messi-Syndrom, Elli wächst voller Chaos auf, es mangelt an Unterstützung, Geborgenheit und Perspektive. Elli ist ein aufgewecktes, intelligentes Mädchen. Manchmal wütend, manchmal hilflos, meistens hoffnungsvoll. Sie nimmt ihr Leben in die eigene Hand und wir begleiten sie auf diesem Weg, von der Kindheit bis ins Jugendalter. Die Erzählung ist teilweise sehr roh, die Ungerechtigkeiten und soziale Isolation lassen sich schwer aushalten. Es geht um viele wichtige Themen wie Stereotypisierung, Traumata aus der Vergangenheit und Verdrängungsmechanismen. Es wird ein reales, schmerzliches Bild sozialer Benachteiligung gezeichnet, welches gleichzeitig voller Zuversicht steckt. Besonders gut hat mir der außergewöhnliche Schreibstil gefallen, der sich auf subtile Weise gemeinsam mit der älter werdenden Elli entwickelt. Zu Beginn noch recht kindlich und mit zunehmender Zeit immer reifer. Die Oberfläche des Chaos ist ein anderes, besonderes Buch. Ich freue mich sehr auf den 2. und 3. Band der Trilogie, in der die Charaktere mit Sicherheit noch sehr an Tiefe gewinnen werden.




