Ein wilder und spannender Mix!
Das war die erste Kurzgeschichtensammlung, die ich je gelesen habe. Da ich davon ausgegangen bin, dass bei solchen Sammlungen immer auch Geschichten dabei sind, die einem nicht so zusagen, hatte ich keine große Erwartungshaltung und hab mich einfach drauf gefreut. Die Geschichten sind auch sehr verschieden, passen aber insgesamt alle irgendwie sehr gut zusammen – es gut um Hunger, aber nicht nur in Bezug auf Essen. Das fand ich total faszinierend, denn Hunger kann man in vielen Bereichen verspüren, das hat Eliza Clark wirklich gut umgesetzt. Generell fand ich spannend, wie verschieden die Geschichten erzählt wurden, aber ich will nichts spoilern. Es war dann zwar auch so, dass mir am Ende nur eine der Geschichten so richtig gut gefallen hat, aber trotzdem denke ich an mehrere immer noch zurück – selbst an die, deren Message sich mir nicht direkt erschlossen hat. Auch wenn mir nur eine Geschichte richtig gut gefallen hat, hat es mir total Spaß gemacht, alle zu lesen. Jede hatte für sich trotzdem etwas besonderes, weshalb sie noch in meinem Kopf herumspuken. Trotz meiner eher mittelmäßigen Bewertung kann ich das Buch sehr empfehlen, eben weil es trotzdem Spaß gemacht hat und manche Kurzgeschichten, die nicht ganz meins waren, dafür bestimmt anderen gut gefallen könnten.




