
Anders, skurril, spannend, aber ausschweifend
Dean Koontz, lange neben Stephen King mein Lieblingsautor – Fun Fact: Er hat international sogar deutlich mehr Bücher verkauft als der King – hat aber auch mehr Bücher geschrieben. Dennoch: Beachtlich. Bevor ich dieses Buch angefangen habe, dachte ich immer mal wieder: Oweh, Zenit überschriten, aber wenn ich länger darüber nachdenke, fand ich einige der Festa-Koontz sogar richtig gut. “Elsewhere” war genial, “Devoted” toll erzählt. Und nun dieses Buch hier, ein Mix aus Thriller und Horror. Ich habe beim Lesen wieder gemerkt, dass Koontz einen wirklich guten und einnehmenden Schreibstil hat. Auch wenn er hier und da etwas ins Schwafeln gerät und seine Charaktere überzeichnet, so habe ich es gern gelesen. Auch fand ich die Geschichte, wenn auch hier und da überzogen, recht interessant und spannend konstruiert bis hin zu einem spannenden Finale. Ha, das hier fällt jetzt etwas knapper aus, weil ich einfach nicht viel zu sagen habe. Koontz kann es besser, aber er hat mich hier über fast 500 Seiten gut unterhalten. Ja, es ist verrückt, ja es ist zeitweise überspitzt, aber ja, die Geschichte hat mich über weite Teile in ihren Bann gezogen mit ihrer zum Teil recht skurrilen Art.



