Das Buch lässt einem nachdenklich und aufgewühlt zurück
Zweierlei Mädchen, eine lebt in der Gegenwart, eine stammt aus dem viktorianischen England. Gemeinsamkeiten? Der ähnlich Name. Einmal Emilie mit -ie und das andere mal mit -ly. Doch dies soll nicht die einzige Ähnlichkeit sein wie sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird. Die Unterbringung beider in einer Nervenheilanstalt ist gar nicht so unterschiedlich. Klar erleben sie andere Begebenheiten, doch die grundsätzliche Unterbringung ist nahezu identisch. Verstörend dabei ist die Tatsache, dass es sich bei der Emilie der Gegenwart um keine geringere als die Musikerin Emilie Autumn handelt, die in diesem Roman auch ihre persönlichen Erlebnisse zum besten gibt. In gewisser Weise eine Autobiografie. Sie leidet unter anderem unter einer bipolaren Persönlichkeitsstörung. Ihre Gedankengänge zu lesen versetzt einem tief in ihren Alltag. Ich kann es jedem empfehlen, der hinter die Türen einer Nervenheilanstalt blicken will. Den Alltag dort hautnah sehen will. In der viktorianischen Anstalt wird es spannend, da es hier zu einem Höhepunkt kommt, der alles dagewesene mit seiner Finsternis überschattet. Ich finde es gut geschrieben.




























































